Messtechnik und Prozessmesstechnik

Gast #3847620
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Hallo Leute
ich habe mal eine Frage und bin mir sicher dass ich hier sehr bald eine 
gute Profi-Antwort bekomme - im Voraus schon mal, besten Dank.

a) Warum wird bei der analogen Messdatenübertragung ein Stromsignal von 
4 – 20mA gegenüber einem Spannungssignal von 0 - 10 V bevorzugt? (2 
Gründe)
b) Ein Sensor liefert für einen Temperaturmessbereich von –20°C bis 
+140°C ein Stromsignal von 4 – 20mA. Welche Temperatur misst der Sensor, 
wenn er als Ausgangssignal 9,5mA liefert?
Gast #3847725
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Karla S. schrieb:
> a) Warum wird bei der analogen Messdatenübertragung ein Stromsignal von
> 4 – 20mA gegenüber einem Spannungssignal von 0 - 10 V bevorzugt? (2
> Gründe)

1. Grund: Weil Strom gleichmäßig fließt, und Spannung nur ansteht.

2. Grund: 20mA sind mehr als 10 Volt, und deshalb stärker.

Beide Antworten kannst Du so eins-zu-eins übernehmen. Ich hab damit in 
einer Arbeit volle Punktzahl bekommen!
Gast #3848362
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Wobei, es gibt tatsächlich Profs, für die ist so eine Antwort richtig 
und leheren im Zweifel auch noch so - folgendes selbst erlebt:

Auf seine Frage was passiert, wenn man eine Spule und einen Transistor 
in Reihe schaltet und den Transistor ausschaltet habe ich gesagt, die 
Spannung strebt gegen unendlich.
Seine Antwort war: "Falsch, der Strom geht gegen Null"
Gast #3848442
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Und wenn man nicht weiterkommt, kommt ein TON reingeflattert => KLAR!

Um auch mal wieder was konstruktives beizusteuern:

4-20mA erlauben eine Fehlererkennung, wenn nämlich das Kabel abgerissen 
ist. Mit der Á priori Information, dass es mindestens 4mA sein müssen, 
weiß man, dass es einen Fehlerfall gibt, wenn weniger laufen.

Kleine Teilnehmer können durch den lebenden Nullpunkt 4mA mit Energie 
versorgt werden

Sowohl Spannungs- wie auch Stromquellen können bei sich lokal auf einen 
Sollwert einstellen. Die Spannungsquelle hat jedoch keine Information 
darüber, ob an der Senke auch tatsächlich diese Spannung ankommt. Diese 
Information hat die Stromquelle jedoch, da Strom in einer Masche läuft.
(Letzten Endes ist das schon idealisiert, auch bei Strom können 
natrülich parasitäre Konotenpunkte und Maschen entstehen)

Bei stromgebenden Sensoren kann man (und macht man) der Masche eine 
bestimmte Impedanz geben. Damit können EMV Einflüsse unterdrückt werden, 
denn solche mit niederer Leistung brechen an der Impedanz zusammen.

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