Wedezaungerät keine Leistung mehr

Gast #3857072
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Hallo
Meine Damen haben zwei Weidezaungeräte an eine Litze geklemmt um mehr 
Leistung zu bekommen. Dieses führte aber zum Ausfall beider Geräte. Ich 
vermute sie haben sich Gegenseitig gegrillt.

Es handelt sich um Geräte unterschiedlicher Bauweise. Das eine wurde mit 
12V Akku und solar Betrieben. Dort war der Solar Laderegler defekt. 
Genauer der Ausgangstransistor zum Weidezaungerät. Akku wurde noch 
geladen aber das Gerät nicht mehr versorgt.
Der Andere wurde mit einer Zanunbaterie 9v betrieben. Und genau dieser 
macht mir jetzt sorgen. Die Takt Elektronik scheint noch ok die LED 
blinkt im Takt aber es kommt nur noch gut 1kv raus normal währen 6kv.

Die Steuerungselektronik ist nur mit 3 anschlüssen mit der "Leistungs 
Platine" verbunden. Vcc Gnd und ein Taktsignal von gut 280V (Bild sig1)

Dieses Signal geht durch 2 paralel geschaltete Kondensatoren 250v 205J 
(Was bedeutet 205J? Ich kenne Kondensatoen nur mit Farad.) Gemessen mit 
1990 nF

in eine Spule mit 2 Anschlüssen (Drossel?) und dann in den 
Ausgangstrafo.
Parallel zum Ausgangstrafo ist nochmal ein Kondensator 250v 105J (995Nf)

Der Ausgangstrafo Unbeschriftet. Ausgangsseite 0,6 Ohm 0,16 Mh Eingang 
38.2 Ohm 104mH

Irgendwie scheint ja alles Ok zu sein. Leider habe ich keinerlei 
Informationen ob die gemessenen werte passen. Wo meint ihr könnte sich 
der Fehler verstecken?
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Gast #3857145
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Nein, es handelt sich dabei lediglich um eine andere Notation.
Die Kondensatoren selbst sind halt recht spannungsfeste 
Folienkondensatoren, die sich ggf. auch noch selbst heilen können 
sollten.
Der Impuls von der Steuerung wird einfach nur noch durch den Trafo auf 
der Hauptplatine gejagt und dessen Sekundärseite hängt halt als "quasi 
offen" zwischen Weidezaun und Erdbodenpotential.

Ich vermute mal dass die Kondensatoren dazu dienen sollen die Leistung 
die bei einem offenen Sekundärkreis zurückkommt, zu verbraten (Snubber), 
die Induktivität wird den Stormanstieg begrenzen sollen. Eine 
Gleichstromentkopplung macht hier ja keinen Sinn.

Ich tippe mal auf die Ausgangstreiber der Schaltung, also die MosFETs 
neben dem kleinen Trafo auf der Steuerplatine. Überlegung: Ein einzelner 
Impuls kann über den Ausgangstrafo, die Kondensatoren, die Drossel 
(nicht ganz so gut) und den kleinen Wandlertrafo auf der Steuerplatine 
praktisch ungehindert zurückfließen.

Alles Vermutungen ohne die Schaltung weiter auseinander genommen zu 
haben oder gar vollumfänglich verstanden ;-)
Gast #3857309
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> Sind diese 20*10 anders als ich sag mal normale 2000nF?

205 steht für 20 (Mal 10 hoch) 5 [pF]; also 2µF.
Das große J für eine Toleranz von 5%.

Wenn die Kondensatoren aber nur für 250V ausgezeichnet sind, dann ist 
das für diese Betriebsart, Aufladung auf 260V und dann impulsartige 
Entladung, zu knapp.

Es ist gut möglich, dass sie auch schon vor diesem "Unfall" durch 
Selbstheilungsvorgänge an Kapazität eingebüsst haben, nur hat es keiner 
gemerkt.
Gast #3857318
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foo schrieb:
> nur hat es keiner
> gemerkt.

Aber ich habe ja werte um 2000Nf gemessen. Werde aber mal versuchsweise 
andere einlöten.

> phm028 findet google
> leider nichts.

Herstellungsort und Datum.

Was steht denn in der ersten Zeile? Ich würde sagen 151S8 Aber dazu 
finde ich auch nichts Brauchbares.
Gast #3857364
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Thyristor ja das macht Sinn :) Danke. Ok Als NPN ist er kaputt aber als 
Thyristor durchaus noch brauchbar. Leider weiß ich nun nicht mehr wo ich 
noch suchen könnte.

Ich könnte noch versuchsweise den Trafo durch einen 230-9V tauschen und 
mal schauen was raus kommt. Nicht vielversprechend.

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