Hallo, möglicherweise habe ich gerade ein Brett vorm Kopf ... Ich habe mal von Weitem darüber nachgedacht, wie man so eine klassische "Oszi-Uhr" realisieren könnte. Wie man den Oszi-Strahl im x-y-Mode über zwei Spannungen x und y an die kartesischen Koordinaten x und y auf dem Schirm bekommt, ist mir auch soweit klar. Was mir nicht klar ist: wie schalte ich den Strahl denn ein und aus? Das scheint mir nötig zu sein, um Bilder wie zB hier zu erzeugen: http://www.dutchtronix.com/Sparkfun/ScopeClock-Sparkfun.htm Natürlich könnte man das Bild zeilenweise aufbauen, und wann immer eine Unterbrechung ("schwarzer Pixel") in einer Zeile auftritt, in eine Zeile außerhalb des Schirms springen. Aber da würde ich vermuten, dass der Sprung eine Spur auf dem Schirm hinterlässt und damit das Nutzbild zumindest stört. Kann mir jemand weiterhelfen, wie man das löst? Vielen Dank! MAX
max schrieb: > Was mir nicht klar ist: wie schalte ich den Strahl denn > ein und aus? Mit dem Z-Eingang, würde ich sagen.
Possetitjel schrieb: > Mit dem Z-Eingang, würde ich sagen. Ja, das wäre eine Variante, mich wundert nur, dass die meisten Lösungen - auch die oben zitierte http://www.dutchtronix.com/Sparkfun/ScopeClock-Sparkfun.htm - das offensichtlich nicht so macht (ich erkenne nur zwei Signale für x und y), aber trotzdem ein sehr schön klares Bild hinbekommt.
max schrieb: > Was mir nicht klar ist: wie schalte ich den Strahl denn ein und aus? Das ist doch gar nicht nötig. Die Helligkeit auf einer bestimmten Bildschirmposition ist proportional zum Tastverhältnis, d.h. zur Verweilzeit bezogen auf die Periodendauer der Darstellung. Wenn du also das Oszi mit scharfen Signalflanken ansteuerst und die Bandbreite des Oszis ausreichend ist, verschmiert da nichts.
Du brauchst nur 30 Bilder pro Sekunde, ein Skope arbeitet mit Megaherz. Die dunklen Linien kannst du 10000 mal so schnell abfahren, wie die hellen - da sieht man nichts mehr.
Mike schrieb: > max schrieb: >> Was mir nicht klar ist: wie schalte ich den Strahl denn >> ein und aus? > > Das ist doch gar nicht nötig. Nun ja... :) > Die Helligkeit auf einer bestimmten Bildschirmposition ist > proportional zum Tastverhältnis, d.h. zur Verweilzeit bezogen > auf die Periodendauer der Darstellung. Wenn du also das Oszi > mit scharfen Signalflanken ansteuerst und die Bandbreite des > Oszis ausreichend ist, verschmiert da nichts. Sehr schön. Bin begeistert. Wenn man weiß, wonach man sucht, findet man auf den Bildern im angegebenen Link auch die schwachen Verbindungslinien zwischen den verschiedenen Bildelementen. Der Z-Eingang wird also nicht benutzt. Wieder was gelernt.
Possetitjel schrieb: > Wenn man weiß, wonach man sucht, findet man auf den Bildern im > angegebenen Link auch die schwachen Verbindungslinien zwischen > den verschiedenen Bildelementen. Ich sehe da immer nur Anhängsel an einigen Elementen - keine richtigen Verbindungslinien. Vermutlich sind das Überschwinger oder Reflexionen auf den Leitungen. Da müsste man sich mal mit einem ausreichend schnellen Oszi die Analogsignale ansehen. Das kann aber natürlich auch im Horizontal- und Vertikalverstärker des Oszis entstehen.
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