Bootloader

Gast #256777
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Nachdem mir schon mal geholfen wurde noch ne Frage. Habe vor Jahren
schon mal für den MC16 eine Routine geschrieben ( um ehrlich zu sein
aus den Samples zusammen gesammelt ) die es erlaubte den Application
Flash neu zu schreiben. Dabei konnte man sich durchaus aussperren, was
aber immer im Parallel-Programming Mode behebbar war, da hat man
einfach den originalen Bootloader/Monitor wieder geladen. Gibt es das
beim AVR auch ? Also kann ich mit den "Self-Programming"
Features/Samples rumspielen und jederzeit über den ISP wieder das
Standardprogramm laden ? Und wo sind die Fuse-Bits abgelegt ? Sind die
auch in der Flash Area abgelegt , d.h. besteht die Gefahr das wenn ich
in den Flash an eine kritische Adress etwas schreibe ich unter
Umständen nicht mehr an den Prozessor rankomme. Habe schon Doku und
Beispielcode durchgesehen, aber so richtig geht das nicht daraus
hervor.

Freudi
Gast #256778
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Einen Bootloader haben die AVRs von Haus aus keinen, also kann der auch
nicht wirklich verlorengehen. Man kann einen Bootloader laden, aber den
kann man auf dem gleichen Weg nochmal laden. Und der kann auch nur wenig
Unfug anrichten, weil er an die Fuses nicht ran kommt.

Aber es gibt schon ein gerne geübtes Spiel ähnlicher Art, beliebt vor
allem bei Pony-Liebhabern: Fuses falsch herum interpretieren,
dementsprechend falsch einstellen und sich dadurch selbst aussperren.
Lässt sich zwar beheben, nun aber nicht mehr per ISP sondern nur mit
high voltage programming via STK500. Nur: Wer den Pony benutzt, hat
vermutlich keinen STK500. Und ist unpraktisch bei eingelöteten SMDs.
Gast #256779
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Verstehe. Na dann werde ich mir mal nen STK500 zulegen ist zwar das
teuerste aber es kann sein das ich mit verschiedenen Procs arbeiten
muss und da ist das sozusagen eine Investition fuer die Zukunft. Wie
ist das eigentlich mit dem JTAG auf dem STK500 ? Braucht man doch
irgend so ein ICE o.ae. Produkt oder kann man mit dem gelieferten
gleich los debuggen. Das sieht zwar jetzt wieder so aus als würde ich
nichts lesen und gleich frgen, aber dem ist nicht so. Aus den PDF's
die ich bisher aufgetrieben habe geht das auch nicht so direkt hervor.
Da ist immer sehr genau beschreiben wie man ( auf diverse Arten)
flashen kann, aber über das Debuggen steht nichts drin.
Gast #256787
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Olimex: kann kein Debugwire (unterhalb von 40 Pins zunehmend vertreten)
und keine Megas der neueren Generation (128x, 256x, xx4, usw).
Letzteres ergibt sich jedenfalls aus dem Helpfile vom Studio.

Dafür lässt es sich mit einem Mega16 und etwas Kleinkram auch weit
unter 40 Euro drücken (=> Evertool Light).
Gast #256792
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Wil ja nicht störrisch wirken, aber wenn ich die sagen wir 4.11 Version
von AVRStudio habe und am JTAGICE das STK500/501 anschliesse und statt
dem Atmega128 den 2561 reinstecke soll das nicht mehr gehen (also
debuggen) ? Obwohl die Pinkompatibel sind ? Dann muss sich doch an der
JTAG Programmierung im 2561 was ändern was wiederum nur mit einem
neueren AVRStudio funktioniert ?!? Oder sind einfach nur die neuen
Features nicht nutzbar ?
Gast #256794
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Ah ja OK. Manchmal ist mit blind. Wenn ich im Studio "JTAG ICE"
auswaehle reduziert sich die Liste der Plattformen und der 2561, der
mich vielleicht mal interessieren wuerde ist nicht dabei.
Vielleicht einfach die Liste hacken ... Nee quatsch, wir brechen hier
ab.
So schnell hätte ich mir die Antworten nie ergoogelt.  Vielen Dank an
alle.
Habe das Forum "gebookmarked" und wenn ich mal ne Antwort weiss
revanchiere ich mich.

Freudi

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