Hi!
Wie könnte man eine Person tracken, die sich auf einer Bühne in einem
Bereich von ca. 5m hin- und herbewegt? Die Tiefe (ca. 1m) ist
vernachlässigbar. Die Auflösung muss nicht groß sein, 20cm vielleicht.
Es gibt einen Tisch, hinter dem der Redner manchmal steht, der ist aber
offen (4 Beine, kein Rednerpult).
Ich weiß, dass das ein Bastel-Forum ist, aber hier wird nach einer
Lösung gesucht, die ziemlich out-of-the-box funktioniert, schnell auf-
und abgebaut und leicht transportiert werden kann und die so robust
funktioniert, dass man keinen Fachmann mit auf die Reise schicken muss.
Und das ganze soll kein Vermögen kosten.
Ich hätte gedacht, dass es zum Beispiel Kinect-Server-Boxen gibt, die
einen Anschluss für Ethernet und eine Kinect haben. Aber ich habe nur
Software-Basteleien gefunden. Dann dachte ich an eine Trittmatte
("Bodenklavier") und war vom Preis überrascht (über 2000 €). Die
IR-Tracker (z. B. mit Reflektorkubel am Schuh), die ich gefunden habe,
waren auch entweder unbezahlbare Film-Studio-Lösungen oder
Bastler-Projekte.
Danke für Eure Hinweise
Du willst also eine professionelle Lösung, die nicht mehr als eine Bastler-Lösung kostet?
Frank M. schrieb: > Du willst also eine professionelle Lösung, die nicht mehr als eine > Bastler-Lösung kostet? Nein, ich möchte eine professionelle Lösung für geringe Anforderungen - 1D - Auflösung von 20cm, also 20 mögliche Messpunkte - Latency < 1s die die nicht soviel kostet wie eine professionelle Lösung mit hohen Anforderungen (3D, Auflösung in mm-Bereich, Milliarden möglicher Messpunkte, Latency < 10ms).
Hi, probieren doch mal die Kombination aus FaceTrackNoIR und einer guten hochauflösenden Kamera. Solange der Redner dem Publikum nicht den Rücken zudreht könnte das klappen. Wird zwar eher für Blickrichtung eingesetzt, kann aber auch Achsenoffsets berechnen. Crazy aka Andreas Wolff
M. H. schrieb: > (3D, Auflösung in mm-Bereich, Milliarden möglicher > Messpunkte, Latency < 10ms). Was denkst du warum selbst in professionellen Produktionen bei Schauspielern auf der Bühne immer noch Menschen die Spots führen? Und da hast du keine mm Auflösung. Igendwie stellst du dir das alles ziemlich einfach vor. Was gehen könnte wäre Gesichtserkennung mit Kameranachführung und aus den Nachführungsdaten die Berechnung der Position. Was aber nicht mehr (oder deutlich schwerer) funktioniert sobald mehrere Personen auf der Bühne oder auch nur im Bild sind.
Ultraschall ? Wenn mehr als ein Redner auf der Bühne ist mit Emitter am gewünschten Redner.
Danke allen, die antworten. Aber bitte lest doch einmal gründlich, was ich schrieb, bevor Ihr antwortet (insbesondere bevor Ihr Vorwürfe im Ton von "was denkt du warum" macht). Anforderungen sind - 1D im Bereich 4x1m - 20 Messpunkte (= Genauigkeit 20cm) - Tisch bzw. Tischbeine als mögliche Störquellen - möglichst kaufbares, robustes Produkt
M. H. schrieb: > Aber bitte lest doch einmal gründlich, was ich schrieb, Danke für die Belehrung, aber lese auch mal selbst, was ich geschrieben habe. Schließlich habe ich damit schon einmal eine ähnliche Applikation realisiert.
backstage schrieb: > Schließlich habe ich damit schon einmal eine ähnliche Applikation > realisiert. Kannst Du mehr Details zu Deinem System (Gesichtserkennung mit Kameranachführung) nennen? Welches System war das? Wo hast Du es gekauft?
Kennt jemand Trittmatten mit 20 Feldern? Oder mit einem veränderten Widerstandswert je nach Entfernung? Technisch sollte es ja auch über RF-Triangulation oder - noch einfacher - über die RF-Laufzeit eines Signals gehen. Kennt da jemand Hersteller oder Systeme, damit ich weiter recherchieren kann?
M. H. schrieb: > (Gesichtserkennung mit Kameranachführung) Du wolltest Personen erkennen, keine Gesichter (siehe Deinen Beitrag). M. H. schrieb: > Welches System war das? http://vvvv.org/ Es reicht je nach Positionierung (z.B. von oben) eine Kamera aus. Solange sie an Deinem PC/MAC anschließbar ist und mit den Lichtverhältnissen auf der Bühne klar kommt, ist der Typ egal.
Wenn du etwas programmieren kannst, schau dir OpenCV an. Damit könntest du das selbst realisieren. IR benötigst du für diese Aufgabenstellung nicht, sofern die Bühne hell genug ist, damit der Schauspieler von einer Kamera erkannt werden kann. IR käme nur in Betracht, wenn du auch die Tiefenposition erfassen wollen würdest und das dann auch eher mit einer Kamera ala Kinect. Eine Möglichkeit wäre, die Bilddifferenz zwischen zwei Kameraframes ständig auszuwerten und somit zu erkennen, wo gerade Bewegung stattfindet. Hier gibt es aber diverse Möglichkeiten, die alle Vor- und Nachteile besitzen.
Hallo es gibt von ein System namens Zactrack fuer die Steuerung von Scheinwerfer. Was sehr wahrscheinlich aber selbst in der Karoke version zu teuer fuer dich ist. Und es gibt von nordic Semiconductor ein Smart Beacon Set http://www.elektroniknet.de/distribution/strategie-trends/artikel/114256/1/ Zwar ist das keine Out of Box Loesung aber vielleicht hat ein Hersteller mit einen Beacon oder Smart Tags oder wie diese Dinger auch immer heissen, schon sowas umgesetzt. Gruss Achim
Wie wär's wenn Du Deinem Sohn zu Weihnachten eine XBox schenkst und Du Dir die Kinect klaust? :)
Und ich verstehe nicht, wo das eine Bastellösung wäre? Ist natürlich kein fertiges Produkt, aber aus der API die relative Position zu erhalten ist auch kein Drahtseilakt. Das Problem wird wohl eher die Umrechnung der Koordinaten und die Nachführung dessen sein, was Du nachführen willst...
Wenn du an den Redner einen kombinierten Sender der x mal pro sekunde einen kurzen Ultraschall und RF-Puls sendet "befestigst", dann kannst du mit nur einem Empfänger schon auf ein paar cm genau sagen wie weit der Kerl weg ist. Wenn du noch einen auf der anderen Seite spendierst, dann dürfte die Zuverlässigkeit und Auflösung nochmal ein gutes Stück zunehmen. Für den Preis von ein paar US und RF Päärchen kriegst du von anderen Systemen vmtl. nichmal nen neuen Akku .....
Oder wie wäre es mit sowas hier. http://www.melexis.com/Infrared-Thermometer-Sensors/Infrared-Thermometer-Sensors/Low-noise-high-speed-16x4-Far-Infrared-array-823.aspx Solange die Person nicht grad ein Roboter ist wäre das wohl auch Möglich.
Oder wenn es etwas günstiger sein soll eine Kombination aus einem Einzelsensor und einem rotierendem Spiegelprisma aus einem alten Laserdrucker.
Das müsste mit Mikrofonen leicht gehen. Man misst einfach die Phasendifferenz. Bei Hörgeräten wird das so gemacht, um eine Schallquelle zu lokalisieren und sie dann aus dem Datenstrom abzuziehen.
Anderer Vorschlag: NFC-Sticker auf den Boden kleben (gibts in diversen Shops , sehen so aus http://de.wikipedia.org/wiki/TecTiles) Smartphone mit NFC kaufen, dem Redner in die Tasche stecken und dann eine Verlängerung der Empfängerspule in den Schuh legen (so wie hier http://www.nfc-tag.de/nfc-blog/diy-anleitung-verlaengerung-/-verlegung-der-nfc-antenne-fuer-tablets).
und dann alle 3cm ein NFC, oder was? Dann lieber ein Kamera und etwas Bildverarbeitung.
> und dann alle 3cm ein NFC, oder was? Dann lieber ein Kamera > und etwas Bildverarbeitung. Na klar, 100 Tags kosten nur 50 EUR, noch 5 EUR für die Antennenverlängerung und das Smartphone hat man vielleicht schon. Spottbillig, braucht keine Rechenleistung (Bildverarbeitung etc.) und geht egal wie die Person steht und egal wie die Umgebung ausgeleuchtet ist.
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