drama schrieb:
> für eine Ultra-Low-Power Anwendung überlege ich, die gesamte externe
> Peripherie des Mikrocontrollers mit einem MOSFET abzuschalten, wenn sie
> nicht gebraucht wird
Das ist handelsüblich, aber Achtung:
Es fliesst auch Strom über die Schutzdioden der Ein- und Ausgänge, man
muss also alle Ausgänge abschalten. Ausgeschaötete Ausgänge haben aber
das Problem, daß der Eingang daraufhin floatet. Man sollte also mit
Widerständen den Pegel dann festlegen. Und weil man keine externen
Widerstände spendieren will, ein uC intern nur pull ups hat, sollte man
nicht VCC, sondern Masse der Peripherie unterbrechen.
Also:
Zum Abschalten der Peripherie:
Alle Ausgänge auf Eingang mit Pull Up umschalten.
GND trennen.
Das bedeutet, daß die Peripherie so getrickt sein sollte, daß ein
Eingang, der auf HIGH ist, möglichst inaktiv bedeutet. Das ist
glücklicherweise meistens auch der Fall, fast alle Enable-Eingänge sind
aktiv low, also QUER.
Als MOSFET tut es bei 3V problemlos ein 2.5V MOSFET wie IRLML2502 tut es
problemlos. EIn BSS84 ist natürlich völliger Blödsinn bei der Anwendung,
abgesehen von der falschen Polarität schaltet er auch erst bei -10V
zuverlässig ein.