Hallo, ich lese im Studium immer wieder, dass man eine starke Belastung des Netzes unterlassen soll, doch NIRGENDS steht wieso....kann mir das mal einer erklären? Das europäische Netz ist doch so groß und wird überall so stark belastet, was ist da das Problem? VG
heidi schrieb: > ich lese im Studium immer wieder, dass man eine starke Belastung des > Netzes unterlassen soll, doch NIRGENDS steht wieso....kann mir das mal Was für Netz ? Stromnetz, Händlernetz, Tankstellennetz, Prostituiertennetz ?
Ich geh mal vom Stromnetz aus. Ein Grund ist zum Beispiel die Blindleistung. Die zwar nicht am Verbraucher umgesetzt wird, aber denoch vom Erzeuger bereitgestellt werden muss. Bei vielen Verbrauchern hast du auch eine hohe Blindleistung, die im Stromnetz hin und her fließt. Dafür muss das Netz ausgelegt sein und das ist teuer. Ein hochbelastetes Netz hat auch keine Reserven mehr. Die es aber braucht um Spitzen abzufangen. Wenn z.B ein Stahlwerk ihre Elektroschmelzöfen anwirft oder bei grossen Kühlhäusern die Kompressoren anspringen usw. Wenn diese Reserven nicht da sind, geht die Drehzahl der Generatoren im Kraftwerk in den Keller und die Netzfrequenz fällt. So geschen als die Meyerwerft eine Stromleitung abgestalltet hat ohne die Energieerzeuger zu kontaktieren und in Halb Europa der Strom ausgefallen ist.Auch interesant in dem Zusammenhang. die Polen und Tschechen haben ein Halz auf uns. Da wir im Augenblick den strom aus dem Norden, der in den ganzen Windparks erzeugt wird, über Polen und Tschechien nach Süden leiten und deren Netze dadurch so gut wie keine Reserven mehr haben. Man könnte noch fragen warum eine steigende oder fallende Netzfrequenz schelcht ist. Man hat in der Regel nicht nur einen Generator im Netz. Alle Generatoren sind mit der Netzfrequenz Phasen und Frequenzsyncron. Steigt oder fällt die Netzfrequenz sind die Generatoren nicht mehr syncron. Dadurch können Ausgleichströme auftreten die sogar den Generator zerstören können. Auch sind die Generatoren verdammt gross und schwer. Könnte mir vorstellen das plötzlich auftretende Netzfrequenzänderungen die zu Schwankung in der Generatordrehzahl führen, zur mechanischen Zertörung des Generators führen kann.
Hi, > ich lese im Studium immer wieder, dass man eine starke Belastung des > Netzes unterlassen soll, doch NIRGENDS steht wieso....kann mir das mal > einer erklären? Das europäische Netz ist doch so groß und wird überall > so stark belastet, was ist da das Problem? Hm, welches Studium? Ich will jetzt keine Mutmaßungen aussprechen ... aber die Frage, so wie sie gestellt ist, ist schon in sich ein Nachweis von geballtem ... Halbwissen. Wo ist so etwas zu lesen? Lies Anderes (allen Ernstes), wenn Du wirklich was lernen willst! Aber zum Thema: Strom kommt aus der Steckdose! Oder? FALSCH! Das Stromnetz überträgt (!) Energie. Das sollte noch banales Allgemeinwissen sein. Aber - Stichwort Blackout - das Stromnetz ist auch ein Balanceakt! Die Energieversorger müssen genau die Energie erzeugen, die auch verbraucht wird, nicht mehr und nicht weniger. Deine 60W-Lampe zu Hause ist dabei nur ein Fliegenhusten im Sturm. Aber der Energieversorger weiß nicht, wann die Fliege hustet - und es gibt viele davon. Und um das Ganze noch komplizierter zu machen: über eine bestimmte Leitung oder Transformator kann man nur eine bestimmte Menge Energie übertragen, wenn's zuviel wird, wird's heiß! :-) Und damit kommen wir zum Blackout: wenn das - aus welchen Gründen auch immer - passiert, kann die Energie nicht mehr übertragen werden. Dann versuchen die Verbraucher sich die Energie von wo anders herzuholen, was dort zur Überlast führt ... Dominoeffekt! Merke: es ist nicht die Energiemenge, sondern die Balance. Und das mit zufälligen Mitspielern. cu, Thomas
- Fische, die unten drin sind, können zerdrückt werden - Das Netz kann aufreißen, der komplette Fang geht verloren - Die Trossen könnne reißen, wodurch das Netz verlorengeht. So ist das jedenfalls bei europäischen Nezten, denke ich.
Marc Vesely schrieb: > Stromnetz, Händlernetz, Tankstellennetz, Prostituiertennetz ? Da wir im Unterforum Microcontoller und digitale Elektronik sind meint er bestimmt das Internetz. (duck und weg)
Hallo, schon mal was von den Tugenden einer schwäbischen Hausfrau gehört? Man sollte überhaupt nichts in Anspruch nehmen, was man nicht unbedingt braucht, weder Strom noch Wasser noch Gas noch Umwelt noch die Nerven anderer... Muss man sowas tatsächlich einem Studenten einbleuen? Das ist doch eine bare Selbstverständlichkeit. Georg
@Georg Hast Du Politik studiert? Du beherrschst die Kunst, mit vielen Worten NICHTS zu sagen perfekt. :-(
heidi schrieb: > Hallo, > ich lese im Studium immer wieder, dass man eine starke Belastung des > Netzes unterlassen soll, Ist doch klar: Wenn das Netz reisst fängst du keine Fische! Butzo
Naja, im CIP-Pool wollen halt noch mehr das Internet nutzen. Wenn du denen jetzt mit sagen wir zehn P*rn*-Downloads die Bandbreite wegnimmst, kann der Rechenzentrumsleiter nicht mehr bei Spiegel Online lesen - die Seite braucht ewig, sich aufzubauen, oder er bekommt gar einen TimeOut. Das ist einfach grundsätzlich freundlicher Umgang miteinander. Sparsam mit Ressourcen umgehen, damit andere auch noch etwas abbekommen. Die Beispiele für zerstörerische Wirkung von Überbeanspruchung kamen ja schon.
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