Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik STM32 passt dieser Resonator?


von Jochen Idee (Gast)


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Moin Moin liebe µC kenner,

ich möchte euch kurz um eure Hilfe bitten, kann ich diesen Resonator 
verwenden für einen STM32F107?

http://www.mouser.ie/ProductDetail/Murata-Electronics/CSTCW25M0X53-R0/?qs=sGAEpiMZZMukHu%252bjC5l7YQjnLT7lzACKLEbS9STckl0%3d

Oder würdet Ihr eher zu diesem Raten:

http://www.mouser.ie/ProductDetail/ABRACON/AWSZT-2500CV-T/?qs=sGAEpiMZZMukHu%252bjC5l7YYE7SvcpNcZGGytKJbnBKfY%3d

von holger (Gast)


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>ich möchte euch kurz um eure Hilfe bitten, kann ich diesen Resonator
>verwenden für einen STM32F107?

Wieso willst du keinen Quarz?
Reichen dir 0.5% Toleranz?

von Loocee L. (loocee)


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Ee gibt keinen Grund einen Resonator zu verwenden.

Quatze sind genauer, stabiler und heutzutage genau so
winzig zu bekommen. Selbst wenn sie einen halben Milimeter
grösser sind macht das keinen Nachteil.

Kosten tun sie auch fast nichts mehr.

von Loocee L. (loocee)


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Hier, so zum Beispiel:

http://www.ebay.de/itm/161367943788

von Jochen (Gast)


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Hay Ihr,

mir gehts nur um das ob jemand einen Resonator eingesetzt hat.

Kernpunkte die immer wieder Probleme machen sind ESR und so... Lt. ST 
soll dies Typ 30R @25 Mhz sein...

Der abracon hat 40R max was noch passen sollt.

Die genauigkeit mit 0.5% is zwar nicht der renner sollte aber passen

von Loocee L. (loocee)


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Jochen schrieb:
> Kernpunkte die immer wieder Probleme machen sind ESR und so...

Was sind die Restpunkte "... und so ...."?

Quarze sind immer besser als Keramik-Schwinger.

von Sven B. (scummos)


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Manche Controller brauchen den Keramik-Resonator für Boot von USB.

von Gerd E. (robberknight)


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F107 - willst Du da Ethernet oder USB benutzen? Dann würde ich auch eher 
zum Quarz raten, sonst wird das eng.

von 6A66 (Gast)


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Jochen schrieb:
> Hay Ihr,
>
> mir gehts nur um das ob jemand einen Resonator eingesetzt hat.
>
> Kernpunkte die immer wieder Probleme machen sind ESR und so... Lt. ST
> soll dies Typ 30R @25 Mhz sein...
>
> Der abracon hat 40R max was noch passen sollt.
>
> Die genauigkeit mit 0.5% is zwar nicht der renner sollte aber passen

Hallo Jochen,

entweder Du nimmst einen Quarz mit der besseren Genauigkeit (je nach 
Abstimmung etwa 10...100ppm).

Oder du nimmst den internen Oszillator (Genauigkeit ca. 1%)

Resonatoren waren damals Sinnvoll als Quarze teuer waren, externe 
Schwinger nötig waren und jeder billige Schwinger wollte.

Heute mit den internen Oszillatoren haben sich die externen Resonatoren 
in den meisten Fällen erledigt.

rgds

von Timo (Gast)


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und wie ist es mit ESR? Er hat doch als ersten Punkt ESR aufgeführt.
Sind Quarze da nun schlechter oder nicht?!?
Immerhin habe ich beim Quarz noch zwei Kondensatoren zusätzlich auf der 
Platine beim keramic Resonator ist das in einem bauteil integriert, geht 
also wirklich nur noch um die Zuleitung zum Controller

von Timo (Gast)


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womit ich gleich den weiteren Vorteil genannt habe, ich habe ein Bauteil 
und nicht drei!

von isidor (Gast)


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Timo schrieb:
> womit ich gleich den weiteren Vorteil genannt habe, ich habe ein Bauteil
> und nicht drei!

Ja eben !  Man spart an allen Ecken, koste es was es wolle.
Die beiden Kondensatoren für 2 Cent sind schon eine seeehr
reifliche Überlegung Wert. Also bitte nochmal drei Tage
überlegen und vier Nächte drüber schlafen.

Dann doch lieber 0.5 oder 1% Frequenzabweichung, genauer
wird man es nieeeeeeeee brauchen.

von reso (Gast)


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Ich habe schon 30 MHz Resonatoren am Controller verwendet. Obwohl es bei 
dieser Frequenz Oberwellen-Resonatoren sind funktioniert es trotzdem.

von Timo (Gast)


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"Ja eben !  Man spart an allen Ecken, koste es was es wolle."

Was sind hier eigentlich immer die ganzen Oberchecker die von tuten und 
blasen keine Ahnung haben aber dum rumlabern?!?

Seit ihr alle so schlau das euch die EINFACHE Frage..."welcher Resonator 
ist besser" hoffnungslos unterfordert!?t?!

Eine einfachste Frage aber schon wieder Bildschirmseitenlange 
Ausführungen warum er kein Quarz nimmt.

Sind hier wirklich zu 90% nur Förderschüler unterwegs?!

Und ja ich habe Tippfehler, daher ist alles was ich sage wertlos und 
nicht ernst zu nehmen!

von Timo (Gast)


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und Du hast doch offenabr auch nicht den allergeringsten Schimmer WARUM 
man z.B: Bauteile sparen will, also was laberst Du dann hier rum!?

Ausser der Ersparnis gibt es noch andere Gründe!

von isidor (Gast)


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Timo schrieb:
> Ausser der Ersparnis gibt es noch andere Gründe!

Nenne sie bitte .....

von Timo (Gast)


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wie wäre es stattdessen dem Threatstarter mal Antworten zu liefern 
anstatt zu Diskutieren Du Clown!
EIN!! weiteres Beispiel ist der Montageaufwand bei Kleinserien und wenn 
Du Deine Murmel anstrengst und wie ein Unternehmer denkst, werden Dir 
noch weitere Punkte einfallen (ich setzte da mein volles Vertrauen in 
Dich!)

Ich würde übrigigens aus oben genannten Gründen den ersten Resonator 
einsetzen

von Thosch (Gast)


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auf jeden Fall für den verwendeten Quarz oder Resonator den Gain Margin 
des Oszillators durchrechnen. Dann weißt du, daß das Ding zuverlässig 
schwingt.

Die nötigen Infos dazu stehen im Datenblatt des Controllers und in der 
Application Note AN2867 (Oscillator Design Guide).

Download AN2867: 
http://www.st.com/web/en/resource/technical/document/application_note/CD00221665.pdf

Da stehen auch ein paar empfohlene Resonator- und Quarz-Typen drin...

von Arc N. (arc)


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Thosch schrieb:
> auf jeden Fall für den verwendeten Quarz oder Resonator den Gain Margin
> des Oszillators durchrechnen. Dann weißt du, daß das Ding zuverlässig
> schwingt.
>
> Die nötigen Infos dazu stehen im Datenblatt des Controllers und in der
> Application Note AN2867 (Oscillator Design Guide).
>
> Download AN2867:
> 
http://www.st.com/web/en/resource/technical/document/application_note/CD00221665.pdf
>
> Da stehen auch ein paar empfohlene Resonator- und Quarz-Typen drin...

Zweimal CL + einen externen Widerstand... Wenn es wirklich möglichst 
platzsparend sein muss, bieten sich auch MEMS-Oszillatoren an bspw. 
Si501 http://www.mouser.com/ds/2/368/Si501-2-3-276739.pdf (die liegen 
dort in Einzelstücken bei ~0.85 €)

von 6A66 (Gast)


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Timo schrieb:
> Ich würde übrigigens aus oben genannten Gründen den ersten Resonator
> einsetzen

Das macht bei beiden garkeinen Sinn, der erste hat eine Toleranz von 
+/-0,5% +/-0,2% über Temperatur +/-0,1% über Alterung. Sind 0,8%. Beim 
F103 intern /HSI) sind es etwa -1,5...+2,0%. Du gewinnst also nicht 
signifikant an Genauigkeit.

rgds

von Timo (Gast)


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ist das nicht wiederum abhängig von z.B. der genutzen Baudrate einer 
einer Uart z.B. oder CAN?


Aber dazu sind die möglichen Vorteile aber wirklich sehr marginal..hmm

von Stefan (Gast)


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Keramik hat vielleicht nur einen leichten Vorteil gegenüber Quarz aber 
die genannten Typen erlauben Frequenzen die sich mit dem internen osc 
nicht erreichen lassen.
Der Vergleich zwischen Keramik und HSI wegen der Genauigkeit hinkt also 
etwas.

von 6A66 (Gast)


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Stefan schrieb:
> Keramik hat vielleicht nur einen leichten Vorteil gegenüber Quarz aber
> die genannten Typen erlauben Frequenzen die sich mit dem internen osc
> nicht erreichen lassen.
> Der Vergleich zwischen Keramik und HSI wegen der Genauigkeit hinkt also
> etwas.

Ich denke wir reden da von drei verscheidenen Dingen:
a) Kann ich die gewünschte interne Frequenz aus dem HSI ableiten oder 
brauche ich einen externen Schwinger (Quarz oder Keramik)?
b) Brauche ich einen hohe Genauigkeit - also Quarz?
c) Kann ich mit einer relativ groben Genauigkeit leben und damit 
entweder mit einem externen Resonator oder dem internen HSI?

rgds

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