Vlad Tepesch schrieb:
> Mir reicht die Bodenebene, also wahrscheinlich HDOP. (?)
> Ich habe irgendwo gelesen, dass DOP ein Faktor ist, mit dem der
> tatsächliche Fehler multipliziert werden muss. Wie kann ich diesen
> abschätzen, so dass am Ende ein grobes Sigma übrigbleibt?
Soweit ich das verstanden habe, sind die "Verdünnungsfaktoren" solche
genauigkeitsbeeinflussende Faktoren, die mit der empfängerspezifischen
Genauigkeit multipliziert werden müssen. Diese steht im Datenblatt des
Empfängers, z.B. beim uBlox Neo-6 lese ich im Datenblatt:
> Horizontal position accuracy Autonomous 2.5 m
D.h. mit der Rechnung "2.5m * HDOP" ergibt sich bei diesem Empfänger die
Standardabweichung in der Ebene.
Bei einem anderen Empfänger mit einer anderen gerätespezifischen
Genauigkeit, rechnet man damit. Bei einem älteren GPS-Modul vom Typ
"EM-406A" lese ich im Datenblatt zum Beispiel:
> Accuracy Position 10 meters, 2D RMS
> Accuracy Position 10 meters, 2D RMS, WAAS enabled
Da wäre die gerätespezifische Genauigkeit 10m und man würde also "10m *
HDOP" rechnen, um die Standardabweichung in der Ebene zu bekommen.
Das ist jedenfalls das, was ich so unter "Verdünnung der Genauigkeit"
(Dilution of Precision) verstanden habe: Um diesen Faktor wird die
geräteeigene Genauigkeit "verdünnt", also die Genauigkeit schlechter als
es der Empfänger mit einem idealen Signal berechnen könnte.