Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Steckbrett Z80 Schaltung geht nur bei Druck auf IC


von ldx (Gast)


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Ich verzweifele gerade an einem Testaufbau auf einem Steckbrett. Ich 
habe einen Atmega und einen Z80 zusammen auf einem Steckbrett.

Clockout vom Atmega laueft mit 1 Mhz als Taktquelle fuer den Z80. 
Nebenbei macht er zum testen einen Reset des Z80 alle 50 ms. Die 
Datenleitungen des Z80 liegen alle auf GND.

Gebe ich Strom an die Schaltun sehe ich auf dem Oszi wie er auf den 
Adressleitungen hochzaehlt. Das ganze laeuft etwa 2 Sekunden dann 
passiert nichts mehr.

Wenn ich mit dem Finger auf den Z80 druecke geht es mit dem richtigen 
Druck wieder. Sollte ich das Steckbrett ersetzen? War ein guenstiges von 
Reichelt ueber das man hier nicht viel gutes liest.

Hat jemand einen Tipp? Danke!

von Uwe Bonnes (Gast)


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Korrodierte oder verbogene Kontakte am Steckbrett oder am IC?

von Thomas D. (thomasderbastler)


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Nun offentsichtlich hast mal da einen Wackler..
Andere Stelle probieren.
Ansonsten dies ist nicht schlecht..
http://www.reichelt.de/index.html?ACTION=3;ARTICLE=67683;SEARCH=STECKBOARD%204K7V

von Paul Baumann (Gast)


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Prüfe mit dem "Durchgangspieper" des Multimeters im spannungslosen
Zustand, ob alle Anschlüsse des Z80 richtig kontaktiert sind. Stecke
dazu jeweils ein Stück Draht in einen der 4 verbleibenden Anschlüsse,
in dessen 5. "Loch" der Schaltkreis steckt. Prüfe unmittelbar vom
Bein des Schaltkreises nach dem gesteckten Draht hin. Wiederhole
das Ganze noch 39x.

Guck auch mit dem Oszi, ob der Atmega überhaupt noch einen Takt ausgibt,
wenn die Schaltung zu "hängen" beginnt.

MfG Paul

von ldx (Gast)


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Ich habe zwei verschiedene Z80 an 5 Positionen auf dem Steckbrett 
gehabt. Mittlerweile auch im IC-Sockel. Hat alles nicht geholfen. Habe 
vorher eigentlich nie Probleme gehabt und hin und wieder diverse kleine 
Testschaltungen darauf betrieben.

Wenn ich mir ein neues hole dann sollte es auf jeden Fall ewtas 
ordentliches sein. Dann mache ich mich mal auf die Suche.

von ldx (Gast)


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Wie so oft lag es natuerlich nicht an der Technik sondern am Mensch. 
Einen Interrupt-Eingang sollte man nicht unverdrahtet lassen. Geht also 
doch alles trotz guenstigem Steckbrett.

Danke fuer die Anregungen. Problem hoffentlich geloest.

von ein Gast (Gast)


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ldx schrieb:
> Wie so oft lag es natuerlich nicht an der Technik sondern am Mensch.

kein Thema; wir sind bei uC-net

von Elektrobrazzzler (Gast)


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Ich habe das hin und wieder auch bei ICs, daß der letzte 
Zehntelmillimeter fehlt.

Dann war ein IC bestimmt schon mal in einer Schaltung eingelötet, und 
später aus dem Platinenschrott wieder ausgebaut. Sowas habe ich hier bei 
mir auch, z.B. um 1mm gekürzte 8085 oder auch viele TTL-ICs. Die 
PCB-Hersteller kürzten tatsächlich die IC-Pins. Je nachdem hat ein alter 
Z80 auch seine Herkunft ausgelötet aus einer alten Platine.

Beim Auslöten ging aber manch einer auch einfach mit der Flex drüber, 
statt das Löteisen anzuheizen.

Nein, die Reichelt Steckbretter sind schon manierlich genug, die habe 
ich hier auch.

von michael_ (Gast)


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Dumme Frage, aber warum tust du einem Z-80 aller 50 msec einen Reset 
verpassen?

von ldx (Gast)


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Weil ich ihn ihn Stück für Stück in betrieb nehme. Damit ich auf dem 
Oszi leicht finde was ich Suche ist es am einfachsten wenn es zyklisch 
passiert. Vom reset kann ich mich dann zu den Adressleitungen vortasten 
usw. Alles eben nur zum testen.

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