Ich verzweifele gerade an einem Testaufbau auf einem Steckbrett. Ich habe einen Atmega und einen Z80 zusammen auf einem Steckbrett. Clockout vom Atmega laueft mit 1 Mhz als Taktquelle fuer den Z80. Nebenbei macht er zum testen einen Reset des Z80 alle 50 ms. Die Datenleitungen des Z80 liegen alle auf GND. Gebe ich Strom an die Schaltun sehe ich auf dem Oszi wie er auf den Adressleitungen hochzaehlt. Das ganze laeuft etwa 2 Sekunden dann passiert nichts mehr. Wenn ich mit dem Finger auf den Z80 druecke geht es mit dem richtigen Druck wieder. Sollte ich das Steckbrett ersetzen? War ein guenstiges von Reichelt ueber das man hier nicht viel gutes liest. Hat jemand einen Tipp? Danke!
Korrodierte oder verbogene Kontakte am Steckbrett oder am IC?
Nun offentsichtlich hast mal da einen Wackler.. Andere Stelle probieren. Ansonsten dies ist nicht schlecht.. http://www.reichelt.de/index.html?ACTION=3;ARTICLE=67683;SEARCH=STECKBOARD%204K7V
Prüfe mit dem "Durchgangspieper" des Multimeters im spannungslosen Zustand, ob alle Anschlüsse des Z80 richtig kontaktiert sind. Stecke dazu jeweils ein Stück Draht in einen der 4 verbleibenden Anschlüsse, in dessen 5. "Loch" der Schaltkreis steckt. Prüfe unmittelbar vom Bein des Schaltkreises nach dem gesteckten Draht hin. Wiederhole das Ganze noch 39x. Guck auch mit dem Oszi, ob der Atmega überhaupt noch einen Takt ausgibt, wenn die Schaltung zu "hängen" beginnt. MfG Paul
Ich habe zwei verschiedene Z80 an 5 Positionen auf dem Steckbrett gehabt. Mittlerweile auch im IC-Sockel. Hat alles nicht geholfen. Habe vorher eigentlich nie Probleme gehabt und hin und wieder diverse kleine Testschaltungen darauf betrieben. Wenn ich mir ein neues hole dann sollte es auf jeden Fall ewtas ordentliches sein. Dann mache ich mich mal auf die Suche.
Wie so oft lag es natuerlich nicht an der Technik sondern am Mensch. Einen Interrupt-Eingang sollte man nicht unverdrahtet lassen. Geht also doch alles trotz guenstigem Steckbrett. Danke fuer die Anregungen. Problem hoffentlich geloest.
ldx schrieb: > Wie so oft lag es natuerlich nicht an der Technik sondern am Mensch. kein Thema; wir sind bei uC-net
Ich habe das hin und wieder auch bei ICs, daß der letzte Zehntelmillimeter fehlt. Dann war ein IC bestimmt schon mal in einer Schaltung eingelötet, und später aus dem Platinenschrott wieder ausgebaut. Sowas habe ich hier bei mir auch, z.B. um 1mm gekürzte 8085 oder auch viele TTL-ICs. Die PCB-Hersteller kürzten tatsächlich die IC-Pins. Je nachdem hat ein alter Z80 auch seine Herkunft ausgelötet aus einer alten Platine. Beim Auslöten ging aber manch einer auch einfach mit der Flex drüber, statt das Löteisen anzuheizen. Nein, die Reichelt Steckbretter sind schon manierlich genug, die habe ich hier auch.
Dumme Frage, aber warum tust du einem Z-80 aller 50 msec einen Reset verpassen?
Weil ich ihn ihn Stück für Stück in betrieb nehme. Damit ich auf dem Oszi leicht finde was ich Suche ist es am einfachsten wenn es zyklisch passiert. Vom reset kann ich mich dann zu den Adressleitungen vortasten usw. Alles eben nur zum testen.
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