USB Device vs HID (Alternativen)

Gast #3887630
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Ich stehe vor der Aufgabe über den Mikrocontroller eine Ausgabe am PC 
wie eine Tastatur zu realisieren.
Dazu steht noch die Überlegung das ganze mit einer SD-Karte zuerweitern, 
so dass der Mikrocontroller seine Einstellungen aus einer SD-Karte 
einlesen kann.

Zunächst frage ich mich, ob ich den USB-Device vom Mikrocontroller 
benutzen sollte oder lieber selbst als HID realisiere?

Es wird ausschließlich Windows als Betriebssystem genutzt.

Ich muss zugeben, dass das ganze absolut Neuland für mich ist.

Soweit ich durch das Internet recherchieren konnte, sind HID natürlich 
sehr flexibel und individuell. Dazu brauchen sie im Gegensatz zu USB 
Device, keine zusätzliche Treiber am PC selbst.

Mir ist wichtig, dass die Verbindung zum PC zuverlässig funktioniert und 
zwar schnell.

Danke für eure Antworten im voraus :).
Moderator Persönliche Seite #3887672
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Elektrotiger schrieb:
> Der ATxmega256A3BU besitzt einen fertigen USB Device, daher die Frage ob
> dennoch HID.

Du hast es immer noch nicht begriffen: das ist kein Widerspruch
in sich, kein entweder-oder.

Selbstverständlich kannst du mit dem USB-PHY deines ATxmega256A3BU ein
HID anfertigen, und genauso selbstverständlich kannst du auch ein
Mehrzweckgerät damit bauen, das neben dem HID noch ein mass storage
device beinhaltet.

Beispiele dafür sollten sich finden lassen, zum Beispiel bei LUFA.
Gast #3887812
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1: Was würde gegen ein seperates USB Perpheral sprechen?


2: Und was würde für eine einfache USB Verbindung mittels 
Spannungsregler an zwei I/O Pins sprechen?

1: Mittels low USB 1.0
Dazu wird kein USB Chip benötigt, sondern nur ein Spannungsregler 
MCP1700 0,382€ und zwei normale Pins am Mikrocontroller (Geringere 
Hardware-Ressourcen)
Mehr Freiheit bei der Wahl der USB-Deskriptoren. V-USB unterstützt 
(kostenlose, fertige Programme)

2: Separates USB Perpheral
USB Chip von nöten: FT232RL 3€.
Gast #3887848
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Wenn schon ein ATxmega256A3BU benutzt wird, würde ich dessen 
USB-Schnittstelle verwenden und damit die USB "HID" Geräteklasse 
implementieren.
Atmel hat dafür scheinbar sogar schon passenden Beispielcode:
http://asf.atmel.com/docs/latest/common.services.usb.class.hid.device.keyboard.example.stk600_atxmega256a3bu/html/index.html

V-USB halte ich persönlich eher für Pfusch (wenn es auch irgendwie 
interessant ist)
Der ft232rl spricht kein HID, dann müsste erst eine Zusatzanwendung auf 
dem Rechner die Daten in Pseudo-Tastatureingaben umwandeln.
Moderator Persönliche Seite #3887962
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bluppdidupp schrieb:
> V-USB halte ich persönlich eher für Pfusch

V-USB ist ganz gewiss kein Pfusch, sondern eine Variante, wie man
Controller, die sonst gar keine USB-Funktionalität haben, trotzdem
an den USB bekommen kann.

Aber wenn man schon einen ATxmega256A3BU benutzt, dann gibt es
natürlich absolut keinen Grund, warum man auf so einen Hack
zurückgreifen soll.
Moderator Persönliche Seite #3891543
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Noch einer schrieb:
> Na klar, gute Leute schauen erst mal was es so an funktionierenden
> Lösungen gibt.

Dafür gibt es aber genügend andere Beispiele, auch für Kombi-Geräte
(auf das es ja am Ende hinauslaufen soll).  LUFA habe ich schon
genannt, ich glaube, es gibt auch Appnotes von Atmel zum Thema.

Das sollte genug Input sein, um das in einer derartigen Arbeit dann
verwerten zu können.
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #3891735
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Elektrotiger schrieb:
> 2: Und was würde für eine einfache USB Verbindung mittels
> Spannungsregler an zwei I/O Pins sprechen?

Lies Dich doch erst einmal die USB-Spezifikation und die 
HID-Spezifikationen vollständig durch und verstehe die Inhalte. Dann 
wird Dir hoffentlich klar werden, welchen Unsinn Du hier geschrieben 
hast. Um USB zu verstehen genügt es definitiv nicht, jemanden zu kennen, 
der schon einmal erfolgreich eine USB-Maus an seinem PC eingestöpselt 
hat, sondern die wichtigsten Informationen findet man in den offiziellen 
Spezifikationen.

http://www.usb.org/developers/docs/usb20_docs/
http://www.usb.org/developers/hidpage/
(Firma: RWTH Aachen) #3893638
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Rolf Magnus schrieb:
> Gute Leute haben bei ihrer Ausbildung was gelernt, und das durch selber
> machen und nicht durch zusammenstöpseln von Fertiglösungen.

Dir ist schon bewusst, dass die Bachelorarbeit nicht bei jedem Pups 
alles herleitet? Es sei denn Du schreibst gerade zu diesem Thema eine 
Arbeit, wer allerdings sämtliche Mikrocontroller für umfangreichere 
Zwecke nutzt, hat für so einen Mist kein Platz in der Bachelorarbeit!

Ganz im ernst, soll man die Maxwellschen Gleichungen wieder herleiten um 
die Ohmsche Gesetze nutzen zu dürfen? Soll man erklären wie ein 
Mikrocontroller aufgebaut ist nur weil man ihn zur Auswertung von z.B. 
Lichtwellensignalen nutzt und einen MRT Scanner Signal simuliert und so 
weiter ?...

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