Hi,
ich habe ein kleines Widerstandsnetzwerk gegeben mit einer
Spannungsquelle:
1
####### R1 #############
2
# # #
3
# # #
4
# # #
5
U0 R2 R3
6
# # #
7
# # #
8
# # #
9
########################
Die Aufgabe lautet:
Berechnen Sie allg. für das Schaubild eine Ersatzspannungsquelle Uq mit
dem Innenwiderstand Ri, die nur den Widerstand R3 als Last hat.
Ich stehe hier gerade vor einem Rätsel, denn ich weis nicht, wie ich die
Widerstände R1 und R2 zusammenfassen soll, so dass nur noch R3 zu Ri
gehört, weil R3 doch parallel zu R2 liegt. Ich kann also nur R2 und R3
parallel zusammen fassen und dann R23_ersatz in Reihe zu R1 schalten und
zusammenfassen - aber nur R1 und R2 zu einem Ersatzwiderstand Ri
zusammenfassen, dass krieg ich einfach nicht hin. Könnt ihr mir einen
Tipp geben?
Harald Wilhelms schrieb:> Wieso? Den R3 brauchst Du doch gar nicht zur Berechnung.
Warum brauche ich R3 nicht bei der Berechnung? Kann ich einfach so tun,
als wäre R3 nicht dran und ich betrachte R1/R2 so, also wären sie in
Reihe geschaltet und berechne mein Ri einfach aus
Ri = R1+R2, die dann als Reihenschaltung vorlägen?
Hallo Hans!
Den Innenwiderstand einer Ersatzspannungsquelle bekommt man, wenn man
den Widerstand zwischen den Lastklemmern (hier R3) ohne Laswiderstand
berechnet. Dazu müssen die Spannungsquellen kurzgeschlossen (hier U0)
und die Stromquellen offen sein. Folglich bleibt hier für Ri nur eine
Parallelschaltung aus R1 und R2 übrig.
GreenIslander schrieb:> Hallo Hans!>> Den Innenwiderstand einer Ersatzspannungsquelle bekommt man, wenn man> den Widerstand zwischen den Lastklemmern (hier R3) ohne Laswiderstand> berechnet. Dazu müssen die Spannungsquellen kurzgeschlossen (hier U0)> und die Stromquellen offen sein. Folglich bleibt hier für Ri nur eine> Parallelschaltung aus R1 und R2 übrig.
muss meiner Meinung nach falsch sein weil der Fall nicht kurzgeschlossen
nicht berücksichtigt wird.
Der Ri ermittelt sich zu delta U / delta I
R2 lässt immer einen Strom fliessen den man nie ausser acht lassen kann
weil es nie eine Überbrückung (Kurzschluß) mit 0 Ohm gibt, es bleibt
sozusagen ein Offset durch R2....
Joachim B. schrieb:> muss meiner Meinung nach falsch sein weil der Fall nicht kurzgeschlossen> nicht berücksichtigt wird.>> Der Ri ermittelt sich zu delta U / delta I> R2 lässt immer einen Strom fliessen den man nie ausser acht lassen kann> weil es nie eine Überbrückung (Kurzschluß) mit 0 Ohm gibt, es bleibt> sozusagen ein Offset durch R2....
Rechne's aus, es kommt R1 || R2 raus.
radiostar schrieb:> Rechne's aus, es kommt R1 || R2 raus.
Es wäre vielleicht sinnvoll gewesen, für Hans den Hexer
auch noch etwas Rechenarbeit übrigzulassen. Deshalb war
meine Antwort auch recht kurz. :-)
Das ist so einfach, die Lösung lautet:
Telefon vom Ohr bzw. Stöpsel aus demselben und dem Unterricht folgen.
Eine Lösung Ri= und U0= nützt Dir nämlich überhaupt nichts, wenn so viel
fehlt.
Tut mir leid, ich weiß, man hört so etwas nicht gerne.
radiostar schrieb:> Rechne's aus, es kommt R1 || R2 raus.
was soll ich ausrechnen das durch den R2 der Innenwiderstand kleiner
wird?
kann ich nicht.
Für mich wirkt der Ri größer weil wir durch R2 einen erhöhten
Spannungsabfall am Ri haben was auf einen größeren Ri schliessen lässt
Die Annahme Parallelschaltung gilt nur für den Wechselstromkreis
Harald Wilhelms schrieb:> radiostar schrieb:>>> Rechne's aus, es kommt R1 || R2 raus.>> Es wäre vielleicht sinnvoll gewesen, für Hans den Hexer> auch noch etwas Rechenarbeit übrigzulassen.
Es IST ja auch noch etwas Rechenarbeit übrig, denn
die angegebene Lösung ist richtig, aber noch nicht
vollständig :-)
Joachim B. schrieb:> was soll ich ausrechnen das durch den R2 der Innenwiderstand kleiner> wird?> kann ich nicht.>> Für mich wirkt der Ri größer weil wir durch R2 einen erhöhten> Spannungsabfall am Ri haben was auf einen größeren Ri schliessen lässt>> Die Annahme Parallelschaltung gilt nur für den Wechselstromkreis
Oh Mann.
@Helmut S.
Mach ne Homepage auf, und biete dort deine Dienste als Hausaufgabenlöser
für faule Schüler an
Es hibt hier im Forum eine breite Übereinkunft genau so nicht zu helfen.
:-(
radiostar schrieb:> Oh Mann.
dann erkläre doch mal besser was du sagen willst
R1 || R2 kann es ja nicht sein, denn dadurch würde der R1 ja kleiner
durch R2 || was offensichtlich nicht stimmt wenn der Strom durch R2
einen größeren Spannungsabfall an R1 verursacht und größerer
Spannungsabfall an R1 sieht nun mal wie größerer Ri aus.
Joachim B. schrieb:> R1 || R2 kann es ja nicht sein
Du versuchst gerade das, was viele andere schon berechnet haben, durch
Vermutungen zu widerlegen ;-)
Jetzt nimm doch einfach ein Platt Papier und rechne selber. Wenn du dem
Superpositionsgesetz nicht über den Weg traust, dann mach's über dU/dI.
> wenn der Strom durch R2> einen größeren Spannungsabfall an R1 verursacht
Ja, der absolute Spannungsabfall wird größer. Auf den kommt es aber
nicht an, denn:
Joachim B. schrieb:> Der Ri ermittelt sich zu delta U / delta I
^^^^^
Joachim B. schrieb:> radiostar schrieb:>> Oh Mann.>> dann erkläre doch mal besser was du sagen willst>> R1 || R2 kann es ja nicht sein, denn dadurch würde der R1 ja kleiner> durch R2 || was offensichtlich nicht stimmt wenn der Strom durch R2> einen größeren Spannungsabfall an R1 verursacht und größerer> Spannungsabfall an R1 sieht nun mal wie größerer Ri aus.
@Joachim B. von der theoretischen Berechnung von Widerstandsnetzwerken
scheinst du wenig Ahnung zu haben. Wie schon einige hier erwähnt haben
ist die Lösung R1 parallel zu R2 für Ri richtig. Deine Formel Ri
ermittelt sich zu delta U / delta I weiter ober ist aber dennoch
Richtig, wird aber eher für praktische Fälle an Netzteilen verwendet.
Hier geht es um die theoretischen Berechnung.
Hallo oder wir rechnen langsam:
Wir nehmen zu erst R3 weg:
|--------------R1----|---c
| | |
U0 R2 | U_{Ausgang}
| | V
|--------------------|---c
nun Berechnen wir U_{Ausgang}
und jetzt Schließen wir die Klemmen kurz und berechnen den STrom aus der
Quelle
jetzt Können wir den Innenwiderstand Berechnen aus den Punkten
|-----------------------|
|U | I |
|------------|----------|
|U_{Ausgang} | 0 |
|0 | I_{Kurz} |
-------------------------
Damit ergibt sich
Amateur schrieb:> Telefon vom Ohr bzw. Stöpsel aus demselben und dem Unterricht folgen.>> Tut mir leid, ich weiß, man hört so etwas nicht gerne.
Wenn man Kopfhörer auf der Birne hat, hört man DAS aber auch nicht.
;-)
MfG Paul
Mein Dank an alle, die den Rechnungsweg so schoön dargelegt haben. Aber
ich hätte mir schon gewünscht, daß unsere Jungspunde selbst zu Papier
und Bleistift greifen und das Ganze durchrechnen. Weil, durch
Selbermachen lernt man noch am besten! Nix für ungut ;-)
Hallo,
ich glaube, dass wenn man sowas frägt, auch selber Nachrechnet. Sonst
lärnt man ja nix. Aber sollte er dabei nix lernen hats ihn ja auch nix
für die Prüfung gebracht.
MfG
ich