1) Fall 1 Warum liegt die Basis von t2 praktisch auf 0V (0,4V). Es müsste doch ganz genau auf 0V liegen? Fall 2 Man könnte auch die Eingänge x1 und x2 frei lassen und es hätte doch den gleichen Effekt oder? Die 5V bringen doch am Emitter gar nichts, da der Transistor nur in eine Richtung schaltet und die 5V nicht durchschalten würde? http://www.rz.e-technik.fh-kiel.de/~dispert/digital/digital9/dig009_2.htm 2) Für was sind die 4 Widerstände da. Was wäre wenn man sie weg lässt? 3) Eingang Ausgang Technologie Low (VIL) High (VIH) Low (VOL) High (VOH) TTL 5V ≤ 0,8 ≥ 2,0 ≤ 0,4 ≥ 2,4 Was bedeuten die Low 0,4V und 2,4V am Ausgang.Hat man nicht am Ausgang das was man am Eingang hat? Die Antwort hat bestimmt was mit der Frage 1 Fall 1 zu tun.
Timo W. schrieb: > Fall 1 Warum liegt die Basis von t2 praktisch auf 0V (0,4V). Ub(T2) = Ucesat(T1) + Ucesat(T3,davor). > Fall 2 Man könnte auch die Eingänge x1 und x2 frei lassen und es hätte > doch den gleichen Effekt oder? Im Prinzip ja, funktioniert auch, ist aber recht empfindlich. > 2) Für was sind die 4 Widerstände da. Was wäre wenn man sie weg lässt? Rauch steigt auf.
Das ist digital-Technik. Versuch also mal mit Binärer "An/Aus" denkweise ranzugehen. Fall1: Einer der beiden Eingänge auf Null -> Transistor 1 ist An (leitet) -> Transistor2 ist aus -> Transistor3 auch -> Ausgang wird durch Rc "high/an/1". Warum nun 0.4V an Basis von T2: Transistoren sind keine Idealen Bauelemente. Uce-sat usw. Macht aber nix, T2 fängt erst ab 0.7V Ube das Leiten an. "Aus" ist er also so oder so. 2) Sie verhindern, dass der magische Rauch das Gehäuse verlässt. 3) nein. Wenn Ausgang=Eingang dann Bauteil=Drahtbrücke. Die Angaben Beschreiben, welche Analogen Eingangswerte wie als Digitale "An/Aus"-Werte interpretiert werden. Alles < 0.8 V ist "aus". Alles > 2V ist "an". Alles dazwischen ist "Zufall".
Timo W. schrieb: > Was bedeuten die Low 0,4V und 2,4V am Ausgang.Hat man nicht am Ausgang > das was man am Eingang hat? Die Antwort hat bestimmt was mit der Frage 1 > Fall 1 zu tun. Wenn der Ausgang max 0,4V / min 2,4V liefert und der Eingang max 0,8V / min 2,0V akzeptiert, dann ist ein Störabstand von 0,4V gewährleistet. Leitungs- und Massestörungen müssen in gewissem Umfang verdaubar sein.
Danke für die Antworten. 1) Fall 1 zum Verständis wenn t3 leiten würde, wäre dann der Ausgang auf Low? Fall 2 Reicht dann der Kollektor Basis Strom von t1 aus um t2 durchzuschalten? 2) Ich dachte TTL wäre für 5V gebaut worden, dann müsste es doch auch 5V aushalten können?
Timo W. schrieb: > 2) Ich dachte TTL wäre für 5V gebaut worden, dann müsste es doch auch 5V > aushalten können? Ja. Nur nennt man eine mehr oder weniger direkte Verbingung von +5V nach GND aber einen 'Kurzschluss'. Da kann dann auch der Transistor, der diesen Kurschluss schaltet nichts mehr dagegen machen. Der Schwächere gibt nach. Und das ist in den seltensten Fällen das Netzteil.
Timo W. schrieb: > 2) Ich dachte TTL wäre für 5V gebaut worden, dann müsste es doch auch 5V > aushalten können? Wo steht, dass es 5V nicht aushält? Beziehst du dich hier auf dein (2) im ersten Beitrag?
A. K. schrieb: > Timo W. schrieb: >> 2) Ich dachte TTL wäre für 5V gebaut worden, dann müsste es doch auch 5V >> aushalten können? > > Wo steht, dass es 5V nicht aushält? Beziehst du dich hier auf dein (2) > im ersten Beitrag? Ja ich habe mir gedacht, dass das Gatter ja an 5V hängt und ohne Widerstände Rauch aufsteigt. Die Widerstände beschränken ja die Spannung. A. K. schrieb: >> 2) Für was sind die 4 Widerstände da. Was wäre wenn man sie weg lässt? > > Rauch steigt auf.
Timo W. schrieb: > Ja ich habe mir gedacht, dass das Gatter ja an 5V hängt und ohne > Widerstände Rauch aufsteigt. Kommt drauf an, was du unter "ohne Widerstände" verstehst. Mal die Schaltung bitte so auf, wie du sie dir ohne Widerstände vorstellst und poste sie. Ich komme da nämlich auf irgendwas zwischen "absurd" und "raucht".
Timo W. schrieb: > Die Widerstände beschränken ja die > Spannung. das haben sie noch nie gemacht, wie sollten sie? Ein Widerstand kann bei gegebener Spannung nur Strom begrenzen. Das Verwechseln oder äquivalent Benutzen von Strom und Spannung kann einem nur beim Verstehen behindern.
Wenn du zb hier
1 | -----+------- |
2 | | |
3 | Rc |
4 | | |
5 | +------> y |
6 | | |
7 | |- |
8 | -------|> NPN |
9 | | |
10 | --------+-------- |
den Widerstand Rc weglässt, dann erzeugt dir der Transistor mehr oder weniger einen Kurzschluss. Denn der Transistor fungiert ja als Schalter, der das untere Ende des Widerstands an GND schaltet oder eben auch nicht. Du brauchst den Widerstand, damit irgendwo die Spannung abfallen kann, wenn der Transistor durchgeschaltet ist. Ist der Transistor gesperrt, dann ist y über den Umweg des Widerstands mit +5V verbunden. an y misst man 5V. Ist der Transistor durchgeschaltet, dann ist y mehr oder weniger direkt mit GND verbunden (ich ignorier mal den Spannungsabfall am Transistor). Du misst an y mehr oder weniger 0V. Am Rc liegt dann am oberen Ende 5V an, am unteren Ende 0V. Ohne Rc wäre das aber ein Kurzer. Da aber ein Transistor auch einen Spannugnsabfall verursacht und sozusagen als Widerstand funktioniert, muss dann in diesem Fall Collector Emitter Strecke den Spannungsabfall von 5V auf 0V verkraften. Da rinnt dann allerdings zu viel Strom, der Transistor wird heiß und der magische Rauch entweicht.
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