Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik RFM02 an atmega328p


von ArduStemmi (Gast)


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RFM02 habe wie folgt an den µC angeschlossen:

SDI an PB0
SCK an PB3
CS an PB2
IRQ an PB5

Das Modul möchte ich mit der Bibliothek von benedikt, mehrfach 
vorgestellt in diesem Forum, laufen lassen.

Beim Beschreiben des Controllers an RFM 02 kam es zu den erwarteten 
Problemen: PB3 (MOSI) und PB5 (SCK) sind doppelt belegt. Da RFM02 
offensichtlich die Signale aus dem ISP AVR MkII als Aufforderung 
versteht, irgendetwas zu sagen, kommt es nicht zum Beschreiben des 
atmega.

Ich habe daraufhin SCK des RFM02 vom µC getrennt, da hat es dann wieder 
funktioniert.

In den AppNotes von Atmel habe ich nachgelesen. Dort wird vorgeschlagen, 
in die Leitungen zu einem zus. SPI - Device Widerstände einzubauen. 
Leider fehlt die Aussage, wie groß diese Widerstände sein sollen. Hat 
jemand von Euch Erfahrung?

Oder ist es gänzlich besser, das RFM02 erst nach dem Programmieren des 
µC wieder elektrisch zu verbinden? (Man könnte das ja mit Dip-Schaltern 
realisieren)

Oder soll ich mir gänzlich andere Ports nehmen? (Ich gehe davon aus, 
dass benedikt keine Hardware SPI verwendet!)

Danke für Eure Antwort!

von Joachim B. (jar)


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ArduStemmi schrieb:
> Beim Beschreiben des Controllers an RFM 02 kam es zu den erwarteten
> Problemen: PB3 (MOSI) und PB5 (SCK) sind doppelt belegt. Da RFM02
> offensichtlich die Signale aus dem ISP AVR MkII als Aufforderung
> versteht,

ArduStemmi schrieb:
> In den AppNotes von Atmel habe ich nachgelesen. Dort wird vorgeschlagen,
> in die Leitungen zu einem zus. SPI - Device Widerstände einzubauen.
> Leider fehlt die Aussage, wie groß diese Widerstände sein sollen.

ich würde es mit 470 Ohm probieren, ich glaube ich hatte das so schon 
mal gemacht um angeschlossene Hardware abzukoppeln. Is aber länger her.

Aber die Leitungen vom Atmel gehen direkt zum ISP, nur zu 
angeschlossener Hardware bekommen die Serienwiderstände.

von ArduStemmi (Gast)


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Danke!

von Christian K. (the_kirsch)


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Die Selektleitung des RFM02 ist Lowaktiv, dann würde ein PullUP helfen.

Während der Programmierung/Reset des AVRs sind seine IO-Pins Hochohmig, 
wenn dann die Selektleutung zu Low floatet fühl sich der RFM02 
angesprochen. Ein 10K widerstand auf Vcc und das Problem ist gelöst.

100Ohm Serienwiderstände auf den SPI-Leitungen sind aber auch nicht 
verkehrt.

von ArduStemmi (Gast)


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Guten Abend,

ich habe die Hinweis aus dem Forum umgesetzt und in einen Schaltplan 
dargestellt.

Meine Frage: Habe ich das so richtig gemacht? Oder muss ich alle 
Leitungen zum RFM 02 mit 100 ohmigen Widerständen belasten?

Danke für Eure Antworten!

von Joachim B. (jar)


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ArduStemmi schrieb:
> Meine Frage: Habe ich das so richtig gemacht?

kann man so nicht beantworten, was ist dein Ziel, wie soll die Software 
aussehen?

Das Modul ist ja ein Sendemodul, klar kannst du die Daten per Port 
selber an SDI SEND DATA IN reintickern, aber üblicherweise nimmt man 
doch die SPI Sendeleitung MOSI dafür

> Oder muss ich alle Leitungen zum RFM 02 mit 100 ohmigen Widerständen belasten?

müssen musst du nie was, aber die SPI Leitungen die ja auch zum ISP 
Programmieren genutzt werden per 100-470 Ohm zu Lasten abzukoppeln ist 
nie doof.

Dann gibt es noch 3,3V Versionen der RFM und wenn der MC mit 5V laufen 
soll kämen noch andere Entkopplungen zum tragen.

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