Moin, wie immer im entscheidenden Moment hat mich mein EPROM-Löschgerät (Conrad 982261 http://www.conrad.de/ce/de/product/982261/EPROM-UV-Loeschgeraet-Intensive-und-gleichzeitige-UV-Loeschung-von-max-5-EPROMs;jsessionid=F641438F99B66D01954B3772BA0BBC79.ASTPCEN05?ref=searchDetail) mit leichtem "Wärmegeruch" verlassen. Nach dem Öffnen ist ein defektes (abgebranntes) Bauteil neben dem Relais zu erkennen. Frage ist nun: Was ist das (gewesen)? Wäre jemand, der ein gleichartiges Gerät oder den Schaltplan besitzt, so nett, mal nachzuschauen, was für ein Bauteil sich an dieser Stelle befindet? Danke für alle Informationen. Thomas
Hallo, in der tschechischen Anleitung gibt es auf Seite 11 einen Schaltplan. http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/975000-999999/982261-an-01-sk-UV_mazacka_pameti.pdf Mit freundlichen Grüßen Guido
Vielen Dank Guido, auf die Idee bin ich nicht gekommen, dass die Anleitungen unterschiedlich sein könnten. Das war also mal eine ZPD13. Die Leiterplatte ist bei meinem Exemplar aus 1993 zwar anders, aber die Schaltung wird wohl ähnlich sein. Muss ich mal die genaue Schaltung aufnehmen. Viele Grüße Thomas
Hallo ALex, auch Dir vielen Dank für den Hinweis in die richtige Richtung -aber getroffen hat Guido wesentlich besser. ;-) Viele Grüße und noch einen schönen Sonntag Thomas
Hallo, Thomas P. schrieb: > Das war also mal eine ZPD13. > Die Leiterplatte ist bei meinem Exemplar aus 1993 zwar anders, aber die > Schaltung wird wohl ähnlich sein. mein Modell ist auch etwas einfacher aufgebaut. Bei mir ist einmal der Relaiskontakt kleben geblieben, so dass die Lampe nicht mehr abgeschaltet wurde (Beitrag "Suche Datenblatt zu Reedrelais "DIL 12 K100 10L" des Herstellers MEDER"). Ich verstehe bis heute nicht, warum einige Bauteile ohne große Not so nah an der UV-Lampe plaziert wurden. Mit freundlichen Grüßen Guido
Oh, dieses Qualitätsprodukt aus dem Hause Isel habe ich auch noch. Gerade mal 'reingesehen, die Gegend um die Diode sieht ... interessant aus. Das scheint mir ein Designfehler zu sein, gut zu wissen, was das für eine Diode sein soll (meine sieht zwar noch nicht nach weißer Asche aus, aber eine lesbare Beschriftung ist auch nicht mehr da).
Ich hoffe mal, dass es außer der Diode nicht noch mehr geschossen hat - wäre doof und zeitlich wieder einmal unpassend (wie immer). Allerdings sehen die China-Dinger in ebay auch nicht gerade vertrauenserweckend aus. Hat jemand eine kostengünstige Empfehlung für ein anderes Modell? Ist ja eine auslaufende Technologie, aber es gibt immer wieder mal Bedarf, einen EPROM zu löschen. Thomas
Thomas P. schrieb: > Ich hoffe mal, dass es außer der Diode nicht noch mehr geschossen hat - > wäre doof und zeitlich wieder einmal unpassend (wie immer). > Allerdings sehen die China-Dinger in ebay auch nicht gerade > vertrauenserweckend aus. > Hat jemand eine kostengünstige Empfehlung für ein anderes Modell? Ist ja > eine auslaufende Technologie, aber es gibt immer wieder mal Bedarf, > einen EPROM zu löschen. > > Thomas Hallo Thomas, tja, was kann es noch zerlegt haben? Wenn ich mir den Stromlaufplan ansehe, hängt in Reihe zur Diode eine Trafowicklung und der Leistungstransistor. Also mal den Transistor grob mit dem Ohmmeter testen. Welche Optionen gibt es noch? Zum Einen kann man die Platine einer kaputten Energiesparlampe (wenn bei der Lampe die Röhre durch ist) nehmen. Ein 8W Vorschaltgerät mit Starter geht auch. Oder bei den kleinen UV-Röhren funktioniert es auch, die Röhre mit dem Blindstrom eines Kondensators speisen :-)
Ansonsten tuts auch eine Niederdruck-Hg-Dampflampe, ein Vorschaltgerät einer Energiesparlampe und eine Kekskiste aus Blech. Ersteres findet sich für 5€ in der Bucht, letzere Dinge findet man im Schrott und in Muttis Küche
Meine gebraucht gekaufte Isel-Lampe scheint älter zu sein, da gibt es keine Zenerdiode. (Der Leistungstransistor war defekt, daher hatte ich einen anderen Typ eingelötet, der ist abgerissen.) Das andere, auch vom Flohmarkt, hatte ich davor jahrelang als Eprom-Löscher benutzt. Statt einer Drossel ist ein Kondensator vorgeschaltet, es riecht tatsächlich etwas nach Ozon wenn man es benutzt. Das dürfte so eine Niederdruck-Hg-Dampflampe sein. Anfangs benutzte ich auch mal eine UV-Prüflampe für britische Briefmarken - mein Vater hatte sowas. Unsere deutschen Briefmarken sollen eine andere Floureszenz-Linie haben, weniger gut für Eproms.
Hallo, ohne den Thread jetzt kapern zu wollen... Was mich an dem Gerät etwas stört ist die Tatsache, dass die UV-Röhre verlötet wird. Gibt es hierfür eine andere Lösung? Hat sich jemand von Euch einmal Gedanken darüber gemacht? Mit freundlichen Grüßen Guido
Guido C. schrieb: > Was mich an dem Gerät etwas stört ist die Tatsache, dass die UV-Röhre > verlötet wird. Gibt es hierfür eine andere Lösung? Hat sich jemand von > Euch einmal Gedanken darüber gemacht? > Naja, in einer Sparlampe ist die Röhre auch verlötet. Und Baster, wie wir es sind, hält das doch nicht wirklich ab ;-)
Thomas P. schrieb: > Hat jemand eine kostengünstige Empfehlung für ein anderes Modell? Ist ja > eine auslaufende Technologie, aber es gibt immer wieder mal Bedarf, > einen EPROM zu löschen. Ja, einen alten Gesichtsbräuner/Hähensonne. Wegen der Kombination aus der verbauten Quecksilberdampfhochdrocklampe und dem nur durch Abwesenheit glänzenden UV-Filter sind diese Geräte allerdings in Verruf geraten und nur noch gebraucht zu bekommen, dafür aber Spottbillig. Einen unnötigen Aufenthalt im Arbeitszimmer beim EPROM-Löschen sollte man allerdings nach Möglichkeit vermeiden... Alternativ eine UVC Anti-Algen-Lampe aus dem Teichbedarf, ein passendes Vorschaltgerät mit Fassung(handelsüblich) und das ganze in eine Blechkiste. Bei diesen UVC-Lampen handelt es sich um normale Leuchtstoffröhren, nur halt ohne den sonst üblichen Leuchtstoff.
> Bei diesen UVC-Lampen handelt es sich um normale Leuchtstoffröhren, nur > halt ohne den sonst üblichen Leuchtstoff. Das Glas ganz sicher auch?
User schrieb: >> Bei diesen UVC-Lampen handelt es sich um normale Leuchtstoffröhren, nur >> halt ohne den sonst üblichen Leuchtstoff. > > Das Glas ganz sicher auch? Ist Quarzglas, da geht UV-C durch
Schreiber schrieb: > Bei diesen UVC-Lampen handelt es sich um normale Leuchtstoffröhren, nur > halt ohne den sonst üblichen Leuchtstoff. Elektrisch und mechanisch stimmt das, und deshalb kann man auch die entsprechenden Fassungen und Vorschaltgeräte verwenden, aber es wird ein anderes Glas verwendet. Die Philips TUV Lampen z.B. sind geeignet: https://www.google.de/#q=tuv+philips
foo schrieb: > Die Philips TUV Lampen z.B. sind geeignet: > https://www.google.de/#q=tuv+philips Hier gibt's noch ein Link zum Hersteller: http://www.ecat.lighting.philips.com/l/lamps/uv/germicidal/tuv-tl-mini/21121/cat/#t=ProductList&filterState=FG_LP_WATTAGE|range%3D4%2C4?t1=ProductList
So, Rückmeldung: Defekte und überhitzte Zenerdiode ZPD13 ersetzt und die beiden abgebrannten Leiterbahnen geflickt -> Operation erfolgreich, das Gerät arbeitet wieder. Thomas
Prima - und danke für die Rückmeldung. Hilft vielleicht mal jemandem mit ähnlichem/gleichen Problem :-)
Michael W. schrieb: > Hilft vielleicht mal jemandem mit ähnlichem/gleichen Problem Mal sehen, wie lange mein EPROM-Löscher braucht, bis er vom Zustand "interessant aussehen" zum Zustand "Reparatur nötig" wechselt, allerdings geht die Anzahl gelöschter EPROMs bei mir sehr stetig gegen Null ...
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