EPROM-Löschgerät - defektes Bauteil bestimmen

#3895768
Lesenswert?

Moin,

wie immer im entscheidenden Moment hat mich mein EPROM-Löschgerät 
(Conrad 982261 
http://www.conrad.de/ce/de/product/982261/EPROM-UV-Loeschgeraet-Intensive-und-gleichzeitige-UV-Loeschung-von-max-5-EPROMs;jsessionid=F641438F99B66D01954B3772BA0BBC79.ASTPCEN05?ref=searchDetail) 
mit leichtem "Wärmegeruch" verlassen.
Nach dem Öffnen ist ein defektes (abgebranntes) Bauteil neben dem Relais 
zu erkennen. Frage ist nun: Was ist das (gewesen)?
Wäre jemand, der ein gleichartiges Gerät oder den Schaltplan besitzt, so 
nett, mal nachzuschauen, was für ein Bauteil sich an dieser Stelle 
befindet?

Danke für alle Informationen.
Thomas
Angehängte Dateien:
#3895790
Lesenswert?

Vielen Dank Guido, auf die Idee bin ich nicht gekommen, dass die 
Anleitungen unterschiedlich sein könnten. Das war also mal eine ZPD13. 
Die Leiterplatte ist bei meinem Exemplar aus 1993 zwar anders, aber die 
Schaltung wird wohl ähnlich sein. Muss ich mal die genaue Schaltung 
aufnehmen.

Viele Grüße
Thomas
#3895874
Lesenswert?

Hallo,

Thomas P. schrieb:
> Das war also mal eine ZPD13.
> Die Leiterplatte ist bei meinem Exemplar aus 1993 zwar anders, aber die
> Schaltung wird wohl ähnlich sein.

mein Modell ist auch etwas einfacher aufgebaut. Bei mir ist einmal der 
Relaiskontakt kleben geblieben, so dass die Lampe nicht mehr 
abgeschaltet wurde (Beitrag "Suche Datenblatt zu Reedrelais "DIL 12 K100 10L" des Herstellers MEDER"). Ich 
verstehe bis heute nicht, warum einige Bauteile ohne große Not so nah an 
der UV-Lampe plaziert wurden.

Mit freundlichen Grüßen
Guido
#3896042
Lesenswert?

Ich hoffe mal, dass es außer der Diode nicht noch mehr geschossen hat - 
wäre doof und zeitlich wieder einmal unpassend (wie immer).
Allerdings sehen die China-Dinger in ebay auch nicht gerade 
vertrauenserweckend aus.
Hat jemand eine kostengünstige Empfehlung für ein anderes Modell? Ist ja 
eine auslaufende Technologie, aber es gibt immer wieder mal Bedarf, 
einen EPROM zu löschen.

Thomas
#3896062
Lesenswert?

Thomas P. schrieb:
> Ich hoffe mal, dass es außer der Diode nicht noch mehr geschossen hat -
> wäre doof und zeitlich wieder einmal unpassend (wie immer).
> Allerdings sehen die China-Dinger in ebay auch nicht gerade
> vertrauenserweckend aus.
> Hat jemand eine kostengünstige Empfehlung für ein anderes Modell? Ist ja
> eine auslaufende Technologie, aber es gibt immer wieder mal Bedarf,
> einen EPROM zu löschen.
>
> Thomas

Hallo Thomas,

tja, was kann es noch zerlegt haben? Wenn ich mir den Stromlaufplan 
ansehe, hängt in Reihe zur Diode eine Trafowicklung und der 
Leistungstransistor. Also mal den Transistor grob mit dem Ohmmeter 
testen.
Welche Optionen gibt es noch? Zum Einen kann man die Platine einer 
kaputten Energiesparlampe (wenn bei der Lampe die Röhre durch ist) 
nehmen. Ein 8W Vorschaltgerät mit Starter geht auch. Oder bei den 
kleinen UV-Röhren funktioniert es auch, die Röhre mit dem Blindstrom 
eines Kondensators speisen :-)
#3896118
Lesenswert?

Meine gebraucht gekaufte Isel-Lampe scheint älter zu sein, da gibt es 
keine Zenerdiode. (Der Leistungstransistor war defekt, daher hatte ich 
einen anderen Typ eingelötet, der ist abgerissen.)
Das andere, auch vom Flohmarkt, hatte ich davor jahrelang als 
Eprom-Löscher benutzt. Statt einer Drossel ist ein Kondensator 
vorgeschaltet, es riecht tatsächlich etwas nach Ozon wenn man es 
benutzt. Das dürfte so eine Niederdruck-Hg-Dampflampe sein.
Anfangs benutzte ich auch mal eine UV-Prüflampe für britische 
Briefmarken - mein Vater hatte sowas. Unsere deutschen Briefmarken 
sollen eine andere Floureszenz-Linie haben, weniger gut für Eproms.
Angehängte Dateien:
Gast #3896466
Lesenswert?

Thomas P. schrieb:
> Hat jemand eine kostengünstige Empfehlung für ein anderes Modell? Ist ja
> eine auslaufende Technologie, aber es gibt immer wieder mal Bedarf,
> einen EPROM zu löschen.

Ja, einen alten Gesichtsbräuner/Hähensonne. Wegen der Kombination aus 
der verbauten Quecksilberdampfhochdrocklampe und dem nur durch 
Abwesenheit glänzenden UV-Filter sind diese Geräte allerdings in Verruf 
geraten und nur noch gebraucht zu bekommen, dafür aber Spottbillig.
Einen unnötigen Aufenthalt im Arbeitszimmer beim EPROM-Löschen sollte 
man allerdings nach Möglichkeit vermeiden...

Alternativ eine UVC Anti-Algen-Lampe aus dem Teichbedarf, ein passendes 
Vorschaltgerät mit Fassung(handelsüblich) und das ganze in eine 
Blechkiste.

Bei diesen UVC-Lampen handelt es sich um normale Leuchtstoffröhren, nur 
halt ohne den sonst üblichen Leuchtstoff.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren