Hallo zusammen, ich bin neu hier im Forum und benötige etwas Hilfe! Um den Drehwinkel einer Kurbelwelle zu messen, die von einem Stirlingmotor angetrieben wird, verwende ich einen Sensor (AS5048A) der Firma AMS. Dieser ist auf einer Leiterplatine mit intigrierten Mikrokontroller befestigt (Demoboard). Zudem befindet sich auf der Leiterplatine ein LCDisplay, welches über den Mikrocontroller am Sensor angeschlossen ist und mir immer den aktuellen absoluten Winkel anzeigt. Außerdem lässt sich das gesamte Demo Board per USB 2.0 an den PC anschließen und der aktuelle Winkel per Software am Bildschirm darstellen. Nun mein Problem: Ich möchte die aktuelle Winkelposition im Betrieb (1000U/min) mit einer bestimmten Abtastrate messen und zum Beispiel in einer Excel-Datei speichern.Wäre dies realisierbar? Wie setze ich die Kommunikation zwischen Mikrocontroller und PC über USB oder einer I2C- Schnittstelle um. Über Tipps und Hilfe wäre ich sehr dankbar. Im Anhang befinden sich die Datenblätter des Sensors, des verwendeten Demoboards und des Microcontrollers
Domenik Lenz schrieb: > Ich möchte die aktuelle Winkelposition im Betrieb > (1000U/min) mit einer bestimmten Abtastrate messen und zum Beispiel in > einer Excel-Datei speichern Wozu? Das kannst du doch einfach ausrechnen. Georg
Hallo Georg, Sinn und zweck des Ganzen ist die Aufzeichnung des p-V-diagramms eines Stirlingmotors, um die mechanische Leistung zu bestimmen.Dabei verwende ich den Aktuellen Drehwinkel der Welle um das aktuelle Hubvolumen zu bestimmen. Was genau meinst du mit ausrechnen? Mfg domenik
Domenik Lenz schrieb: > Ich möchte die aktuelle Winkelposition im Betrieb > (1000U/min) mit einer bestimmten Abtastrate messen und zum Beispiel in > einer Excel-Datei speichern Domenik Lenz schrieb: > Sinn und zweck des Ganzen ist die Aufzeichnung des p-V-diagramms Das ist ja nun was ganz anderes. Den Drehwinkel selbst bei einer bestimmten Drehzahl kannst du natürlich ausrechnen, da muss man nichts messen. Sag doch gleich was du eigentlich messen willst - nach neuester Information also p in Abhängigkeit vom Winkel? Georg
nicht ganz!Ich möchte V in abhängigkeit des Drehwinkels berechnen Tut mit leid, hätte ich vllt genauer beschriebn sollen!
Domenik Lenz schrieb: > nicht ganz!Ich möchte V in abhängigkeit des Drehwinkels berechnen Das ist keine Messaufgabe, da sind wir nicht zuständig :-) Wie das Volumen vom Drehwinkel abhängt, musst du doch wissen, dafür gibt es auch keinen Sensor. Wenn nicht, nimm einen Messbecher und litre es aus. Jedenfalls ist das eine feste Funktion, die du nur einmal deinem Excel beibringen musst. Du misst also parallel w und p, später errechnet Excel V aus w und malt ein p-V-Diagramm. Oder doch nicht? Georg
Ja genau, ich messe Winkel und Druck parallel.Mit einer Formel kann ich den aktuellen Winkel in das Volumen umrechnen.
Hast du zu deinem Demo Board eine CD bekommen, in der das Programm im QUelltext drauf ist? Ev. gibt es da auch ein COM-Objekt, über welches Excel an die Daten des Demo Boards ran kommt. Wenn nicht, würde ich mich mal mit dem Hersteller des Demo Boards in Verbindung setzen und um technische Unterstützung bitten. Vielleicht haben die ja was fertiges, was du in Excel benutzen kannst.
Leider war keine CD mit dem Quelltext der Software dabei. HAbe nun den Hersteller kontaktiert. Dieser wäre bereit mit den Quelltext der Software zu schicken.Nun heißt es wohl abwarten...
Mal eine Frage zum Konzept Der Winkel wird ausgelesen. z.B. mit I2C. Das ist nicht der schnellste Bus. Während der Übertragung dreht sich natürlich die Welle weiter. Dann steht der Wert im Mikrokontroller. und wird irgendwann mal zum PC übertragen. Braucht auch seine Zeit. Dabei dreht sich die Welle weiter. Sprich: wenn der Wert im PC ist, dann ist die Welle schon komplett woanders. Wie soll dann noch eine vernünftige Verbindung zum Druck hergestellt werden?
Das ganze macht nur Sinn, wenn Winkel und Druck gleichzeitig gemessen werden werden. Vom Controller. Sonst .. in die Tonne.
Ja genau! Mal eine überschlägige Rechnung: 1000 U/min = 16,7 U/s da bleibt für einen Messwert pro Umdrehung nur 60ms... Aber Du willst ja eine ordentliche Auflösung über eine Umdrehung, da sind wir schnell bei nur 1ms und darunter. Da würde ich mir ehrlich gesagt nicht nur über die Übertragung zum PC Sorgen machen, sondern schon um die Zeit der Wandlung im Drehwinkelsensor, Wandlung des Wertes des Drucksensors usw. Da gibt es einige Einflüsse, die es recht unbestimmbar machen, ob die Druck- und Drehwinkelwerte zueinander synchron aufgezeichnet werden. Ich würde zusehen, daß ich beide Werte zunächst auf analoge Weise habe und dann schnell genug wandle - und selbst dann würde ich mal abschätzen, welche "Frequenzen" die Sensoren selbst mitmachen und inwiefern die nachfolgende Schaltung einen Tiefpass bzw. eine Phasenverschiebung darstellt..
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.