Hallo, ich habe neulich beim Blättern durch die Elektor (leider einzige Elektronik-Zeitung) ein Breakoutboard gesehen, dass man nun da kaufen kann: http://www.elektor-labs.com/project/practical-4-channel-adc-140169.14145.html Da stelle ich mir die Frage: Macht das überhaupt Sinn? Ich dachte immer, wenn man nicht nur Auflösung haben will, sondern Genauigkeit, dann ist der Aufbau schon recht kritisch. Und da sind die Eingänge über eine Stiftleiste (was eine kleine Antenne wäre) rausgeführt und das Ganze passend für ein Breadboard, was ja auch nicht grade ein gutes "Layout" zulässt und quasi die Antennen verlängert.
Einzige Elektronikzeitschrift? Kenn da noch einige andere, aber auch meist nicht immer das gelbe vom Ei. Die Teile haben in einem richtigen Aufbau nichts zu suchen, wie du bereits angemerkt hast. Da sollte man für sorgen, dass man gerade solche Störungen nicht reinbekommt. Wobei die Stiftleisten (Präzision) schon deutlich besser sind als die nachgeworfenen vom Chinesen. Der Baustein arbeitet mit I2C/TWI. Was soweit dann wieder vorteilhaft ist gegenüber analogen Signalen, die erst am MCU ausgewertet werden können. Für Prototypen kann man sowas immer mal schnell aufbauen auf dem Steckbrett. Man sollte dann halt keine "wissenschaftlichen" Ergebnisse erwarten.
Sehe ich ähnlich. Um erstmal zu sehen ob es prinzipiell geht kann man einen ADC mit 16 bit auf dem Steckbrett zusammen stecken und wenn man die ersten 12 bits ruhig bekommt kann man sich freuen. Will man es dann genauer kommt man praktisch um nen Prototyp auf eigener Platine nicht herum.
Michael Köhler schrieb: > Um erstmal zu sehen ob es prinzipiell geht kann > man einen ADC mit 16 bit auf dem Steckbrett zusammen stecken und wenn man > die ersten 12 bits ruhig bekommt kann man sich freuen. Das denke ich mir auch. Nur warum sollte ich dann mehr Geld für das Breakoutboard bezahlen, wenn es mir eh nichts nützt. Ich meine, dann kann man doch gleich nen 12bit ADC auf nen Breakoutboard nehmen, das günstiger ist. Was dann an nem 16bitter anders wäre ist die Software. Die kann man mit nem Prototypen aber auch noch ändern/schreiben.
So wirklich schlimm ist das Board nicht. Die Antennenwirkung ist eher das kleinere Problem. Es ist halt etwas für einen Test auf dem Steckbrett, nicht unbedingt für eine festige Schaltung mit hoher Präzision. Einige ICs gibt es halt nur als SMD Versionen und da braucht man so einen Adapter wenn man es auf dem Steckbrett haben will. Für super hohe Präzision ist das IC so oder so nicht - dafür stört ein GND Pins für analoges und Digitales.
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