Verständnisproblem Transistor Speisungsschaltung

Gast #3901732
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Hallo zusammen

Ich bin ein wenig verwirrt auf Grund einer Schaltung eines 
Batteriebetriebenen Antriebs. Ich habe diesen auseinandergenommen und 
wollte wissen wie die Speisung geschaltet wird damit die Batterien 
solange halten. Ich habe das ganze vom Print so gut wie möglich 
abgezeichnet, das Resultat seht ihr im Anhang.

Nun meine Frage, gleich eingangs der Schaltung wird Die Versorgung durch 
einen Transistor geschaltet, dessen Basis jedoch über einen 10k 
Widerstand auf GND gehängt ist. Nun ist es mir unerklärlich wie dies 
funktionieren sollte. Gespeist wird das ganze von 3 1.5V Batterien in 
Serie. Wenn ich die Speisung einschalte schaltet dieser Transistor durch 
was meinen Ansichten nach nicht gehen sollte, mache ich da einen groben 
Denkfehler? Den Transistor habe ich anhand des Aufdrucks "34P" als einen 
BFT25A (http://www.nxp.com/documents/data_sheet/BFT25A.pdf) 
identifiziert. Liegt es vielleicht auch daran, dass es sich evtl. um ein 
anderes Bauteilhandelt? Wenn ja, was ist es?

Zudem habe ich im Rest der Schaltung das selbe Problem, dort wird z.B. 
ein kleiner DC Motor vom uC(ATMEGA88A) gesteuert und anch links oder 
rechts fahren gelassen. Nun erscheint es logisch, dass je zwei 
Transistoren zusammen den Motor in eine Richtung laufen lassen, jedoch 
wird der NPN mit Vcc auf den Emitter gespeist und der PNP mit einer pos. 
Spannung auf die Basis wobei der Emitter auf GND hängt. Eigentlich ja 
beides mal genau verkehrt herum. Der PNP hat die Aufschrift "NA1" und 
ist nach SMD Code ein FN4A4N 
(http://pdf1.alldatasheet.com/datasheet-pdf/view/112786/NEC/FN4A4M.html). 
Auch hier kann das nach meinen Ansichten wieder nicht funktionieren, 
aber trotzdem läuft es korrekt.

Könnt ihr mir bitte auf die Sprünge helfen?

Danke und Gruss
Cédéric
Angehängte Dateien:
#3901886
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Cédéric schrieb:
> dort wird z.B.
> ein kleiner DC Motor vom uC(ATMEGA88A) gesteuert

Die Schaltung hat erst einmal nur Sinn, wenn  Pfeile bei den Emittern in 
der Schaltung umgedreht werden. Also Emitter der PNP an Vcc und Emitter 
der NPN an Masse.

Dann ist es erst einmal eine einfache Brückenschaltung für 
Rechts/Linkslauf.
Wenn VCC dann auch die Betriebsspannung des Kontrollers ist, können die 
Steuerpins voll auf GND und auf VCC schalten und die Schaltung 
funktioniert.
Freilaufdioden an den Transistoren bräuchte man bei einem Motor aber 
unbedingt dazu.
#3901934
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Hallo Cédéric,

sorry, habe meinen Post von gerade eben gelöscht, weil der erste Teil 
der Schaltung für mich auf den zweiten Blick gar keinen Sinn ergibt.

Zur Motor Schaltung kann ich dir aber weiter helfen, da die Beschaltung 
schon sehr stark auf eine H-Brücke hindeutet. (wie von Peter schon 
erwähnt)
Siehe:
http://de.wikipedia.org/wiki/Vierquadrantensteller

Gruß Stefan
Gast #3903119
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Erst mal vielen Dank für eure Antworten, das mit der Motorenansteuerung 
über die H-Brücke habe ich nun verstanden.

Nun stell ich mir aber immer noch die Frage zu diesem Transistor am 
Eingang mit einem Basiswiderstand auf GND. Gibt es da irgend eine 
Möglichkeit wenn der Transistor ein NPN, PNP, Bipolar oder FET oder 
irgendwas ist, dass es logisch funktionieren könnte? Theoretisch wäre es 
ja nun ein PNP Transistor wenn man von der Motorenschaltung ausgeht.

Gruss
Cédéric
Persönliche Seite #3903208
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Schließen wir doch einmal die Versorgungsspannung korrekt an: aha, die 
Basis liegt auf GND-Potenzial und ein PNP-Transistor schaltet dann fein 
durch. Versuchen wir es erneut und kehren die Polarität der Spannung um: 
Obacht, die Basis liegt nun auf positiverem Potenzial als der Kollektor 
– Stromfluss ist so nicht möglich. Könnte es sich um einen Verpolschutz 
handeln?

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