Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Ctek XS7000 defekt


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von St H. (sc4rf4ce)


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Servus zusammen,
ich habe hier ein Ladegerät für 12V Bleisäurebatterien, das einen 
mysteriösen Defekt aufweist.
Und zwar zeigt es bei Netzanschluss die Standbyleuchte an und die 
verschiedenen Modi lassen sich durchschalten (per Knopfdruck). Jedoch 
passiert bei Anschluss einer Batterie rein gar nichts. (Keine der 
Batterie LEDs leuchtet).
Kurzerhand hab ich das Teil aufgemacht um nach defekten Bauteilen auf 
der Platine zu suchen. Jedoch zeigt keines der Bauteile Zeichen eines 
Defekts. Nicht einmal einen verschmorten Widerstand habe ich gefunden.
Ich gehe also davon aus, dass entweder das Relais (012-1zw) oder eines 
der ICs defekt sind.
Bevor ich jetzt nach try and error alle Teile tausche, wollte ich vorher 
mal noch eine Profimeinung einholen. Evtl. kennt ja jemand genau dieses 
Problem und weiß genau, welches Teil defekt sein könnte.

Danke für die Hilfe

: Gesperrt durch Moderator
von Michael M. (eos400dman)


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Die 30A Sicherung hast du aber schon geprüft oder?

Gruß Michael

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Viele dieser Ladegeräte zünden erst, wenn der angeschlossene Akku eine 
gewisse Mindestspannung hat - der Sekundärteil wird aus dem zu ladenden 
Akku gespeist, der also nicht komplett leer sein darf.
Ich will nicht gross rummeckern, aber hast du beim Hochladen der Bilder 
nicht selber gemerkt, das die unglaublich gross sind? Das ist schon 
grenzwertig.

von St H. (sc4rf4ce)


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Die Bilder sind absichtlich so groß, damit man bei Bedarf auch was 
erkennen/lesen kann.
Die Sicherung hab ich schon überprüft, die ist ok.
Getestet hab ich es an zwei fast vollen Autobatterien (über 13V). An 
einer zu leeren Batterie kanns also auch nicht liegen.

PS: Die Bilder hat wohl nun ein Admin kleiner gemacht. Danke dafür!
Ist es im nachhinein überhaupt möglich die nochmal zu ändern? Hab auf 
die Schnelle die Funktion nicht gefunden.

: Bearbeitet durch User
von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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St H. schrieb:
> Jedoch
> passiert bei Anschluss einer Batterie rein gar nichts. (Keine der
> Batterie LEDs leuchtet).

Ok, das heisst also, das trotz intakter 30A Sicherung das Sensing der 
Batterie nicht funktioniert.
Mach doch mal folgendes: Schliesse eine Spannungsquelle, (am besten ein 
Labornetzgerät bei 10-12V) an die Batterieanschlüsse an, lass aber das 
Ladegerät stromlos, also Netz ab. Prüfe nun mit einem Messgerät:
* Fliesst ein Strom ins Ladegerät?
* Bis wohin kannst du die Spannung verfolgen?
Wenn es eine direkte Verbindung von Plus der Batterie bis zur 
Gleichrichterdiode des Schaltnetzteiltrafos gibt, sollte also bis da die 
Spannung zu messen sein - die Diode sperrt den Rückfluss in den Trafo. 
Mach das mit beiden Zweigen, also dem + und dem - Zweig getrennt, indem 
du einmal als Bezugspunkt fürs Messgerät den - Anschluss direkt am 
Batteriekabel nimmst, und das andere Mal den Pluspol. Die Schaltung ist 
ein wenig verbaut, es ist also nicht ganz einfach, das zu verfolgen. 
Irgendwo sollte da eine Unterbrechung sein.

: Bearbeitet durch User
von Tobias C. (tobias_claren)


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Hallo.

Wenn ein CTek XS7000 überhitzt (es gibt geschädigte Batterien, da 
schaltet es nicht in Error, evtl. gibt es eine gefährliche Schädigung, 
die das Gerät nicht abschalten lässt), muss ja wohl ein Bauteil zuerst 
kaputt gehen.
Es gibt nur zwei Bauteile auf großem Kühlblech, es ist anzunehmen, dass 
eines oder beide in diesen Fällen die hohe Wärme des Gehäuse 
verursachen.

Was geht da eher kaputt, der Mosfet-N-Transistor oder die 
Schottky-Diode?

Wird eines der beiden im Falle einer Überhitzung eher heiß, ist der 
Grund für die Überhitzung?

Die Überlegung ist, ob ich gleich beides austauschen muss.
Kaufen müsste ich die eh getrennt voneinander. Spart kein Porto.




********** "Tuning" **********
Bringt es eigentlich etwas (falls Platz wäre), noch Rippenkühler 
aufzukleben?
Oder evtl. auch den Boden (die Elektronik steht ja Kopf) ausschneiden, 
und durch ein Metallblech, z.B. Kupfer ähnlicher Dicke ersetzen. 
Einkleben.
Und zwischen die Kühlbleche auf denen Transistor und Diode sitzen 
Wärmeleitpaste. Falls zuviel PLatz dazwischen, darauf noch ein Blech 
passender Dicke geklebt.
Bzw. gleich das Blech so dick gewählt, dass es an die internen Bleche 
stößt. Etwas dicker, und es würde unten etwas abstehen.
Zurrt man es irgendwo, z.B. in einem Motorraum auf Blech fest, wäre auch 
da noch ein Wärmeübergang.

Man kann es beim einkleben und erhärten (2K-Kleber oder 2K-Epoxidharz) 
ja in das verschraubte Gerät auf die internen Bleche mit Wärmeleitpate 
drauf pressen. Ist es hart hält es so.
Evtl. die Schrauben nicht ganz angezogen (letzte halbe Drehung oder so 
etwas), so dass mit dem Rest anziehen noch ein wenig Anpressdruck 
erzeugt wird.

Damit würde die Hitze bestmöglich ab-, und einigermaßen heraus-geleitet.
Rippen außendrauf wäre dann eine weitere Möglichkeit.
Dann müsste man es im Betrieb darauf stellen oder legen.
Es wird auch etwas sperriger, auch wenn man es noch irgendwo drauf 
binden (Kabelbinder) will.
Da kann man entweder gleich den Rippen bzw. Stiftkühler passend in den 
Boden einkleben, oder optional auf das in die Komplette Bodenfläche 
eingelassene Blech wärmeleitkleben oder Schrauben + Wärmeleitpaste.
Wäre etwas flexibler (nachträglich oder rückgänig zu machen).

An der Wasserdichtigkeit ändert es ja auch nichts.

: Bearbeitet durch User
von Andreas (Gast)


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Hallo Forum,

ich hänge mein Anliegen hier mal an, ich hoffe dies ist OK.

Ich habe das Ctek MXS 7.0, als ich es angesteckt hatte hat es kurz 
geblinkt. Seitdem sind alle LEDs aus. Es ist eine Diode abgebrannt. 
(Siehe Fotos) Leider kenne ich die genaue Bezeichnung nicht. Kennt 
jemand diese Diode? Was kann die Ursache sein für diesen defekt?

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