Vielleicht hat der eine oder andere von diesem Projekt gelesen: http://canyouhearme.de/web/messages?r9t_locale=de Mal abgesehen von der Sinnhaftigkeit, weder auf der Projektseite noch in diesem Artikel: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Can-you-hear-me-Mit-Dosen-Antennen-gegen-die-Ueberwachung-2468544.html habe ich Infos zur verwendeten Technik gefunden. Konservendosen kann ja nicht alles sein, auf den Bildern auf der Seite hängen noch ein paar Kabel und ein paar Geräte unter Plastetüten. Ist das Wlan? Und nur Wlan? Was Langwelliges kommt ja bei den Antennen nicht in Frage, und Mobilfunk wird es sicher wegen der Lizenzen nicht sein. Welche nutzbaren Frequenzen Bänder Sendetechniken wären denn mit diesen Antennen möglich?
Das sind die berühmten 'Priggles'-Antennen, teilweise sind auch ein paar BiQuads zu sehen. Auf den Antennen stecken kleine TP-Link Clients. Das ist alles nur WLan. Das ist eine künstlerische Installation, die muß technisch keinen Sinn machen.
Die Priggles-Antennen scheinen aber auf bestimmte Objekte gerichtet zu sein. Mal angenommen, da hat sich jemand was bei gedacht, und funkt in die Abhörzentralen der us und brit. Botschaften. Welche Frequenzen würden die denn abhören? Wlan, vielleicht Mobilfunk mit Imsi-Catcher, und Dect-Telefone. Was anderes fällt mir grad nicht ein, Cb-Funk werden die ja kaum benutzen...
Pringles-Dosen? Muah! Nur bis zum nächsten Regenschauer! Und außerdem, bei den Rechenkapazitäten der Geheimdiense, die es ermöglichen, den Traffic eines Transatlantik-Kabels praktisch in Echtzeit auszuwerten sind die paar Störbits durch die WLAN-Antennen nicht mal als Grundrauschen relevant. Absolute #FAIL.
Marek N. schrieb: > Absolute #FAIL. Falls man es daran misst, wie sehr die Stasi^H^H^H^H^H^HNSA davon gestört wird. Die Intention mag vielleicht eher in der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit liegen. Du hast die Aktion offenbar zur Kenntnis genommen, also war sie erfolgreich.
Technisch Bullshit. Das Künstlerische können hier die wenigsten beurteilen. Imho genauso Bull.
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