Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik DAC Ausgangssignal stimmt nicht


von Torben Becker (Gast)


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Hallo,

Ich arbeite gerade mit einem stm32f4 discovery board und wollte gerade 
eine "2" auf einem DAC ausgeben lassen...eigentlich ja keine große 
Sache, aber beim Messen des DAC-Pins bekomme ich ca. 1,78V und keine 
erwarteten 2V. Hat jemand evtl. eine Ahnung woran das liegen könnte? 
Auch wenn ich eine logische "1" auf einen digitalen output gebe, bekommt 
man 2,97 V und nicht wie zu erwarten 3,3 V...

Grüße

Torben

von foo (Gast)


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Sieht so aus, also ob deine Versorgungsspannung um den Faktor 0,9 zu 
niedrig ist.

von Jim M. (turboj)


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Torben Becker schrieb:
> Auch wenn ich eine logische "1" auf einen digitalen output gebe, bekommt
> man 2,97 V und nicht wie zu erwarten 3,3 V

Hats Du mal VCC nachgemessen? Bei 0.3 V Differenz würde ich sonst sagen, 
dass da noch irgendeine Last am Pin hängt, die weniger Widerstand als 10 
MOhm des Multimeters hat.

Torben Becker schrieb:
> ine "2" auf einem DAC ausgeben lassen...eigentlich ja keine große
> Sache, aber beim Messen des DAC-Pins bekomme ich ca. 1,78V und keine
> erwarteten 2V.

Hmm, das ist prozentual dieselbe Abweichung. Klingt irgendwie nach 3.0 
Volt VCC statt 3.3 Volt. Gegen welche Referenz arbeitet der DAC?

von Torben Becker (Gast)


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Habe das discoveryboard über usb versorgt. Die gleiche Abweichung 
bekomme ich jedoch auch wenn ich das Board extern mit 5V versorge! Aber 
das stimmt, prozentual gesehen ist es dieselbe Abweichung. Deswegen 
finde ich es so merkwürdig. Selbst wenn ich eine 3,3 auf den DAC gebe, 
bekomme ich ca. 2,97V...
Was meinst du mit Referenz?

Trotzdem noch keine Ahnung wie ich das beheben könnte...

von StM (Gast)


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Hast du deinen Controller am USB Hängen? ICh ahbe das selbe Phänomen. 
Aber an den Pins 5V und 3V liegt die richtige Spannugn an.
Am USB-Port:

5V-Pin: 4.5V
3V-Pin: 2.94V
VDD_Pin:2.94V

3.3V An VDD

5V-Pin: 0.25V
3V-Pin: 3.25V
VDD-Pin: 3.3V

5V Am 5V-Pin:

5V-Pin: 5V
3V-Pin: 2.94V
VDD-Pin: 2.94V

Ich könnte mir Vorstellen dass der Spannungsregler U1 eine Höhere 
Eingangespannung als die 5V benötigt. Das halte ich aber für fast 
ausgeschlossen. Habe eben mal nachgemesseb, es sind an Pin 5 des Reglers 
3.24V also daran kann es nicht liegen.

von Bonner (Gast)


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hmmm... habe nie was mit stm gemacht aber kann es vlt. sein. dass du in 
irgendeinem Register noch sowas einstellen musst, ob der ADC-Pin als 
Ein- oder Ausgang genutzt wird oder ob noch ein Register dafür da ist um 
den Pin auf "analog" oder sonstiges zu schalten? Hast du das Datenblatt 
gelesen?

von StM (Gast)


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Nachtrag: die 3V kommen zustande wegen der Schutzdiode an Pin 5. die hat 
anscheinend einen Spannungsdrop von knapp 0.3V. Das Datenblatt stimmt 
von der Diode(BAT60JFILM) stimmt da mit mir überein. Da hilft wohl nur 
auslöten, denn eine Diode mit kleinerer Dropout-Spannung zu bekommen 
wird glaube ich schwer.

von Torben Becker (Gast)


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Ja genauso sieht es bei mir auch aus!

von StM (Gast)


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Ja das wird es dann wohl sein. Eine möglichkeit wäre ein PullUp 
Wiederstand am DAC oder du tauschst den Regler gegen das Selbe Bauteil 
Mit 4.7V aus(ein LD3985XX47) und verwendest eine Diode mit 1.4V Dropout 
anstatt der verwendeten(D3). Das wäre die dauerhafte Lösung. Oder eben 
die unsichere Methode, wie beim Arduino ohne Diode und dann da einen 
0Ohm Wiederstand rein. Ich glaube es ist ein 0805 Gehäuse.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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StM schrieb:
> Oder eben
> die unsichere Methode, wie beim Arduino ohne Diode und dann da einen
> 0Ohm Wiederstand rein.

Das ist allerdings nur dann unsicher, wenn man die 3,3V extern 
einspeisen möchte. Da die Diode vor allem beim F429 Discovery ganz schön 
belastet wird (etwa 150mA), erzeugt sie auch Einbrüche auf der 
Betriebsspannung. Beim F429 habe ich sie deswegen schon gebrückt, beim 
F4 noch nicht. Da die 3V Schiene aber auch hier recht unruhig ist, werde 
ich sie wohl auch brücken.
Von den Specs ist das kein Problem, alle Bauelemente auf dem Board 
vertragen die 3,3V gut.

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