Schaltplan Überprüfung

#3910768
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Hallo liebe Community,

da ich in letzter Zeit wieder etwas Zeit gefunden habe mich mit meinen 
Ideen und Eagle zu beschäftigen, ist mehr oder weniger ein neues Projekt 
entstanden.

Da ich mir nun leider etwas unsicher bin, was meinen Schaltplan angeht, 
währe es nett, wenn auch mal einer von den Profis darüber schauen würde.

Die Schaltung soll folgendes tun:

RGB-LED's mit bereits eingebautem Vorwiderstand ansteuern via SPI.


Im Schaltplan ist ein von mir eigens erarbeitetes Eaglebauteil zu sehen, 
es handelt sich dabei um dieses Bauteil:

http://www.adafruit.com/product/1429

Datenblatt des IC's:

http://www.adafruit.com/datasheets/tlc5947.pdf

Als Darlingtontransistor kommt der TIP 112 von Fairchild zum Einsatz:

https://www.fairchildsemi.com/datasheets/TI/TIP110.pdf

Im Schaltplan ist dieser (da nicht in der Eagle Bibliothek vorhanden) 
durch ein alternatives Bauteil im TO220V Gehäuse ersetzt.

Der Datenbus, der vom IC wegführt verbindet jeweils die Basen der 
Transistoren mit den Ausgangspins des IC's (Out[0..23]).

Der Widerstand in der Vcc Leitung mit dem Wert null, stellt eine 
Drahtbrücke dar, die für das spätere Paltinenlayout essentiell wichtig 
ist.


Vielen Dank im Voraus,
Christian :)
Angehängte Dateien:
#3910807
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Nilix Nilix schrieb:
> Bei so vielen Transistoren wäre ein Treiber ULN2003 eventuell besser
> geeignet?


Ich dachte dieser ist nicht nötig, da im Datenblatt des Boards von 
Adafruit steht, dass jeder Ausgangspin max. 38 mA treiben kann...

Das Board liegt leider auch schon hier, muss also jetzt irgendwie 
sinnvoll eingesetzt werden...

Die Sache mit den 100nF und 1 kOhm werde ich ändern.
#3910816
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Es kommt darauf an was du am Ausgang schalten willst.

Wenn du nur einen anderen Chip ansteuern willst benötigst du keinen 
Treiber.

Wenn du einen Darlington verwendest muss von einer Last ausgegangen 
werden. Dann ist ein ULN2003 einfacher und platzsparender.

Bei geschalteren Lasten entstehen Störungen die wieder auf den Baustein 
wirken deswegen auch die 100nF.
#3910826
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Georg schrieb:
> Und ausserdem ist ein TIP112 mit 2 A völlig überdimensioniert für
> RGB-LEDs.

Ich bin billig an die Teile gekommen. Wurden in der Firma eines 
Bekannten weggeworfen.

Georg schrieb:
> Wenn du das Wort "sinnvoll" streichst, kann man den Satz akzeptieren.

Kannst Du mir dann bitte auch erklären, wieso das nicht sinnvoll sein 
sollte? Also bitte begründet, da ich Deinen Einwand nicht verstehe...
Gast #3910835
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Mir scheint, Du gibst direkt 5V auf die Basis der Transistoren. Ein 
passend dimensionierter Vorwiderstand würde helfe, dass sie das 
überleben.

Haben alle LEDs eines Steckers den eingezeichneten Widerstand als 
Vorwiderstand? Das würde nur Sinn machen, wenn sie alle die gleiche 
Farbe hätten und immer nur eine LED eines Steckers eingeschaltet ist. In 
allen anderen Fällen benötigen sie eigene Vorwiderstände.
#3910844
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Kris schrieb:
> Haben alle LEDs eines Steckers den eingezeichneten Widerstand als
> Vorwiderstand? Das würde nur Sinn machen, wenn sie alle die gleiche
> Farbe hätten und immer nur eine LED eines Steckers eingeschaltet ist. In
> allen anderen Fällen benötigen sie eigene Vorwiderstände.

Nein, der eingezeichnete Widerstand in Vcc stellt lediglich eine 
Drahtbrücke dar, deswegen Wert=0 Ohm. Die LED's besitzen für jeweils 
jede Farbe einen eigenen Vorwiderstand.

Mir scheint, Du gibst direkt 5V auf die Basis der Transistoren. Ein
passend dimensionierter Vorwiderstand würde helfe, dass sie das
überleben.

Im Datenblatt des IC's von TI steht, dass der Ausgangsstrom und die 
Spannung jedes Pins durch einen direkt an das IC angeschlossenen 
Widerstand einstellbar sind. Dieser ist auf dem Adafruitboard 
vorhanden... Habe ich hier etwas falsch verstanden?
#3910855
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Nilix Nilix schrieb:
> Nimm einen ULN2003 das ist am einfachsten, zumal auch der Vorwiederstand
> und Ableitwiderstand bei manchen schon drin ist (unbedingt
> unterschiedliche Typen beachten). oder ein Feldeffekt Transistor FET
> Array.

Irgendwie verstehe ich immer noch nicht wieso ich jetzt ein 
Transitorarray benutzen soll, wenn ich doch bereits Transitoren (TIP 
112) habe und aus dem IC ja genug Strom kommt um einen Darlington zu 
treiben...?
Gast #3910861
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Kris schrieb:
> Mir scheint, Du gibst direkt 5V auf die Basis der Transistoren. Ein
> passend dimensionierter Vorwiderstand würde helfe, dass sie das
> überleben.

Sorry, Du schaltet offensichtlich den Ausgang nur gegen Masse. Damit 
erhalten Deine Transistoren keine Basisspannung und Deine LEDs bleiben 
immer ausgeschaltet.
Gast #3910884
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Ich meinte, Der Ausgangstreiber Deines Moduls schaltet eine am Ausgang 
anliegende Spannung einfach nur auf Masse. Da bei Dir aber keine 
Spannung anliegt, sondern nur die Basis Deiner Transistoren, wird sich 
auch keine Spannung einstellen, die Deine Transistoren schalten lässt.
#3910887
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Christian Karle schrieb:
> Im Datenblatt des IC's von TI steht, dass der Ausgangsstrom und die
> Spannung jedes Pins durch einen direkt an das IC angeschlossenen
> Widerstand einstellbar sind. Dieser ist auf dem Adafruitboard
> vorhanden... Habe ich hier etwas falsch verstanden?

Ich denke ja (falsch verstanden)...
Das IC hat 24 - einstellbar - strombegrenzte Open-Collector-Ausgänge. 
Das ist gemacht um 24 LEDs direkt anzuschließen.

Da ist nichts in der Schaltung was die Transistoren einschalten könnte. 
Die Basis liegt entweder über 10K an Masse oder noch zusätzlich über den 
OC-Ausgang.

Du kannst die 10k (für erforderlichen Basisstrom anpassen!) gegen VCC 
schalten, dann ist aber die ganze Logik des ICs umgedreht (aus=an, 
hell=dunkel). Auch nicht schön.
Alternativ PNP-Transistoren verwenden.

Stephan

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