Hallo zusammen, habt ihr eine Idee, wie man mit einem Mikrocontroller ermitteln kann, ob ein Kurzschluss zwischen den Klemmen vorliegt? Das Problem sind die seriellen 100 pF-Kondensatoren. Vielen Dank! Marco
Einen sehr kurzen Puls oder schnellen PWM interessiern die Kondensatoren nicht. PC10 100kHz PWm+Kurzschluss-> 100kHz PWm an PC9
Was hängt denn an den Klemmen dran, wenn da kein Kurzschluß ist?
An den Klemmen hängt ein Sensor. Einen kurzen Puls habe ich schon probiert. Der ist zu schnell weg für den 32 MHz-Controller. Außerdem sieht das Signal mit und ohne Kurzschluss genau gleich aus :(
Marco schrieb: > An den Klemmen hängt ein Sensor. > Einen kurzen Puls habe ich schon probiert. Der ist zu schnell weg für > den 32 MHz-Controller. Außerdem sieht das Signal mit und ohne > Kurzschluss genau gleich aus :( - Es fehlen nähere Infos zu dem Sensor. Was liefert er für ein Signal? - Deine Controller-Eingänge hängen DC-mässig in der Luft, und sind deshalb undefiniert. Da solltest du PullUps/Downs dran machen. - Eventuell hast du ein übersprechen, wenn du vom µC ein Signal zur Kurzschlusskennung schickst. Insofern "sieht das Signal mit und ohne Kurzschluss genau gleich aus".
Marco schrieb: > An den Klemmen hängt ein Sensor. > Einen kurzen Puls habe ich schon probiert. Der ist zu schnell weg für > den 32 MHz-Controller. Außerdem sieht das Signal mit und ohne > Kurzschluss genau gleich aus :( Hallo Marco, kannst Du uns über den Sensor mehr erzählen so dass wir Dir besser helfen können? rgds
Das ist ein kapazitiver Sensor. Die Serienkondensatoren werden wohl zur Entkopplung benötigt. Sie können nicht ersetzt werden.
Marco schrieb: > Das ist ein kapazitiver Sensor. Die Serienkondensatoren werden wohl zur > Entkopplung benötigt. Sie können nicht ersetzt werden. Darfst du uns verraten, wie der Sensor heißt? Datenblatt?
Ein kapazitiver Sensor kann ja nicht wirklich als Kapazitaet zwischen den Eingaengen haengen ... ausser die Koppelkondensatoren sind substanziell groesser wie der Sensor. Was bei 100pF eher schwierig sein wird. Wenn ich einen 100pF Sensor messen muesste, so wuerde ich die Koppelkondensatioren in den 0.1 - 1uF Bereich legen. Denn bei kleineren Koppelkondensatoren misst man diese mit. Inklusive Spannungsabhaengikeit, Temperaturgang, usw.
Wenn die Koppelkondensatoren ausreichend groß sind (100n z.B.) könnte man einen Eingang als Analog IN nehmen. Dann: - Beide Eingänge mit Pulldown gegen Masse ziehen (die internen) für z.B. 100ms. - Einen Eingang dann mit internem Pullup gegen VCC, den anderen als AIN mit internem Pullown. Wenn die Kapazität des Sensors sehr viel kleiner ist als die der Koppelkondensatoren, bleibt der AIN auf Masse, wenn der Sensor ok ist. Ist ein Kurzschluss da, wird sich ein Zwischenwert einstellen, bis die Kondensatoren nennenswert geladen sind - was etwas dauert. Betrachte die Kondensatoren als unvollkommene Kurzschlüsse, die sich nach einiger Zeit selber beheben. Den Zwischenwert wird man für einige µs mit dem ADC messen können. Hängt von den internen Pullups ab. Die Zeit ist so zu wählen, dass der Sensor Zeit hatte sich aufzuladen, die Koppelkondensatoren aber nicht. Sollte gehen, wenn ich nichts übersehen habe. Eine Simulation wäre angebracht. Mit 100p klappts aber nicht, vermutlich.
Das sieht doch Q-Touch sehr ähnlich. Vllt. sollte der TE sich mal damit beschäftigen - ist eine Bibliothek für kapazitive Sensoren von Atmel und läuft auf fast allen AVR.
Ich bedanke mich für eure Hinweise! Die Schaltung muss wohl verändert werden. Marco
Marco schrieb: > seriellen 100 pF-Kondensatoren 100pF vergrößern oder evtl. einen geeigneten resonanten Schwingkreis bilden und auswerten?
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