RLC Meter negative Impedanz?

OP #3918326
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Hallo,
letztens habe ich eine Ringspule bei der alle Werte unbekannt sind zum 
vermessen mittels eines LCR meters bekommen.
Während der Vermessung von R und L ist die Induktivität halbwegs gleich 
geblieben. R stieg mit steigender frequenz leicht an. Diesen Effekt kann 
ich mir noch erklären. Spannenderweise fiel der Widerstand ab 180kHz auf 
negative Werte. Hab zwar herausgefunden, dass RLC Meter für niedrige 
Frequenzen geeignet sind, jedoch kommt mir das ganze ein bisschen 
komisch vor. Kanns am Messverfahren des Gerätes liegen oder weis jemand 
einen Effekt der dieses verhalten erklären kann?
mfg
Gast #3918383
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Rainer Petermann schrieb:
> Kanns am Messverfahren des Gerätes liegen

Nur.

Offenbar hast du den zulässigen Frequenzbereich deiner Meßbrücke 
verlassen.

Negative Widerstände gibt es nur bei aktiven Schaltungen, denn sie 
verbrauchen keine Energie, sondern liefern welche.
Eine simple Induktivität kann das nicht, denn das wäre ein Perpetuum 
Mobile.
#3918722
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Auch eine Spule auf eine Ringkern hat eine Eigenresonanz, denn auch da 
hat man eine Kapazität zwischen den Windungen.

Das RLC meter versucht halt über einen begrenzten Frequenzbereich bzw. 
ggf. auch nur bei einer Frequenz das Verhalten mit dem einfachen 
Ersatzschaltbild (meist L und R in Reihe für die Induktivitätsmessung) 
in Einklang zu bringen und damit L und R als Parameter zu bestimmen. 
Wenn die reale Spule sich mehr wie ein Schwingkreis verhält, kann das 
recht falsche Werte ergeben - was genau hängt vom Messverfahren ab. 
Negative Widerstände sprechen aber nicht für ein besonders gutes 
Verfahren.

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