Hallo, bei vielen moderneren Mikrocontrollern lässt sich die Flankensteilheit von Ausgangsports festsetzen. Das ist beim STM32 bspw. gut dokumentiert und mir ist auch klar, warum das in manchen Fällen für die Signalintegrität sinnvoll ist, die Flankensteilheit zu reduzieren. Aber wie wirkt sich eine reduzierte Flankensteilheit genau auf den Stromverbrauch aus? Die Zusammenhänge sind mir nicht ganz klar. Ich kann wohl annehmen, dass es weniger große "Sprünge" geben wird. Aber wie sieht es mit der verbrauchten Energie im Schnitt aus? Bitte nicht hauen, falls das eine blöde Frage ist. ;)
Tut mir leid, vergessen zu erwähnen: es geht mir um die Signalübertragung mit einem Push-Pull-Bus (z.B. SPI) und/oder einem Open-Drain-Bus (I2C).
Jede steiler ein Flanke ist, desto mehr Power brauchst Du dafür. Du mußt dazu nämlich Kapazitäten (z.B. in den Transistoren, in den Leitungen etc.) umladen. Dazu mußt Du Ladung transportieren und je schneller Du diese transportieren willst, umso mehr Strom muß dabei fließen. Wenn Du einen Pin nur einmal pro Minute mit maximaler Steilheit schaltest, wirst Du davon nicht merken. Wohl aber, wenn Du aber ein permanentes Clock-Signal mit 100MHz hast. Neben der Stromaufnahme gibt es noch den EMV-Aspekt: Schnelle Flanken bedingen hohe Frequenzen - siehe Fourier.
Bronco schrieb: > Jede steiler ein Flanke ist, desto mehr Power brauchst Du dafür. Du mußt > dazu nämlich Kapazitäten (z.B. in den Transistoren, in den Leitungen > etc.) umladen. Bezogen auf eine einzelne Flanke stimmt das nicht. Die Kapazitätsbeläge und die zum Umladen benötigte Energie sind prinzipiell erst mal unabhängig von der Flankensteilheit. Nur kann ich eben mit der steilen Flanke häufiger schalten und so öfter diese Energie verbrauchen. Aber darum ging es in der Frage nicht.
Bronco schrieb: > Jede steiler ein Flanke ist, desto mehr Power brauchst Du dafür. > Du mußt > dazu nämlich Kapazitäten (z.B. in den Transistoren, in den Leitungen > etc.) umladen. Dazu mußt Du Ladung transportieren und je schneller Du > diese transportieren willst, umso mehr Strom muß dabei fließen. Klar. Aber ob jetzt kurze Zeit ein hoher Strom fließt oder längere Zeit ein kleinerer Strom, das sollte doch egal sein. Die Gatekapazitäten u.ä. bleiben doch konstant. Oder? Und dann ist da noch eine andere Sache, wenn man langsam schaltet, hat man eventuell Probleme mit Schaltverlusten. Wie das nun alles zusammenpasst und was am Ende dabei heraus kommt, ist mir nicht so ganz klar.
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