Hallo Leute,
Aus China gibt es ja billigst Tablets mit OTG Anschluss.
Nun läuft mein Gedankengang in die Richtung, das ich ein solches zur
Steuerung einfacher Geräte gerwende.
Diese sollen den OTG Anschluss benutzen.
Woher bekomme ich eine Liste mit den Treibern, welche z.b. in Android
4.4 integeriert sind? z.bsp. RS232 Treiber für CH341
keine Ahnung. Ich glaube jedoch, das der Linux Kernel alle USB-UART
Adapter out of the box unterstützt.
Man müsste herausfinden, mit welchen optionalen Komponenten der Kernel
compiliert wurde, bzw. welche Kernel-Module mitgeliefert wurden. Ich
vermute, dass dazu die Angabe "Android Version xyz" nicht reicht,
sondern dass es auf das konkrete Gerät ankommt.
Ansonsten kannst du einfach unter source.android.com den Quelltext
herunterladen bzw guckst du welche Treiber im entsprechenden
Linux-Kernel implementiert wurden.
(wollte meinen Beitrag editieren, als schon der nächste Beitrag
geschrieben wurde)
Gerootetes Tablet, bei billigen china Tablets ist dies kein Problem.
Treiber fuer fdi, microchip, prolific, silabs gibt es fuer android.
Einfach die libs kopieren und es funktioniert. Fuer den CH341 braucht
es ein custom rom, da kernel driver und keine user lib (libusb).
Chris schrieb:> Gerootetes Tablet, bei billigen china Tablets ist dies kein Problem.> Treiber fuer fdi, microchip, prolific, silabs gibt es fuer android.> Einfach die libs kopieren und es funktioniert. Fuer den CH341 braucht> es ein custom rom, da kernel driver und keine user lib (libusb).
Stimmt, ist echt vieel einfacher als einfach auf BT zu setzen. Du nutzt
sonst Linux gelle?
Bluetooth ist einfacher aber auch unzuverlässiger. Insofern halte ich es
schon für nicht falsch, die Alternativen zu beleuchten.
Da wäre auch noch WLAN zu erwähnen. Dieses kleine ESP8266 Modul
funktioniert mit Android.
Stefan Us schrieb:> keine Ahnung. Ich glaube jedoch, das der Linux Kernel alle USB-UART> Adapter out of the box unterstützt.
Was der Linux-Kernel theoretisch könnte und was in Android tatsächlich
unterstüttzt wird, sind aus unerfindlichen Gründen leider sehr
verschiedene Dinge.
> Man müsste herausfinden, mit welchen optionalen Komponenten der Kernel> compiliert wurde, bzw. welche Kernel-Module mitgeliefert wurden. Ich> vermute, dass dazu die Angabe "Android Version xyz" nicht reicht,> sondern dass es auf das konkrete Gerät ankommt.
Das denke ich auch, allerdings fehlt mir auch hier das Verständis für
den Grund dafür.
Bei den Allwinner Geraten kann man sich eine rs232 auf die SD Pins
mappen. Ist nett, aber zahlt sich nicht aus.
Die Unterstützung für microchip, prolific . silabs sowie ftdi ist gut
und man braucht nur die libs, kein root. Wenn allerdings die
Berechtigungen für USB fehlen, braucht man root Rechte, und dies
passiert oft.
Auch wenn jtag oder libusb benutzt wird geht es nicht ohne rootrechte.
Die apps müssen aber das SDK des Herstellers verwenden. Mit
kerneltreibern welche man teilweise auch runterladen kann ist es möglich
diverse Adapter, darunter auch der CH... Nativ einzubinden. Auch dafür
findet man Anleitungen.
Dass es keinen Standard gibt hängt mit dem Preisdruck bei Telefonen ab.
Wenn da nur 1gb flash ist, da 2x Android rein muss, cryptospeicher,
Datenspeicher, Cachespeicher, Appspeicher werden nicht benötigte Sachen
entfernt. Da es gewisse Android Personalisierung en gibt wird dieser
gestrippte kernel auch auf groesseren Systemen verwendet
chris schrieb:> Dass es keinen Standard gibt hängt mit dem Preisdruck bei Telefonen ab.> Wenn da nur 1gb flash ist, da 2x Android rein muss, cryptospeicher,> Datenspeicher, Cachespeicher, Appspeicher werden nicht benötigte Sachen> entfernt. Da es gewisse Android Personalisierung en gibt wird dieser> gestrippte kernel auch auf groesseren Systemen verwendet
Selbst bei nur 1GB Flash dürfte die Ersparnis durch das Weglassen von
ein paar USB-Treibern im Promillebereich liegen. Wenn man sich im
Gegenzug anschaut, wieviel Platz so manche vorinstallierte App
verprasst, kann das eigentlich nicht das Problem sein.