Gast
#3938723
Guten Abend, Eine kleine Schaltung soll mit Strom versorgt werden. Ich bin nun am überlegen ob ich einen kleinen Akku, oder einen bzw. zwei dicke Goldcaps benutzen soll. Da diese nicht ganz so groß sein sollen wollte ich es auf maximal 5,5V und 3F beschränken. Die Schaltung selbst sollte zwischen 2,7V und 5,5V bekommen. Alternativ wollte ich einen Akku mit etwa 100mAh verwenden Der Speicher soll dann mit einer Solarzelle geladen werden. Allerdings mit <50mA. Die Schaltung hat bei 5,5V einen Verbrauch von 1,4mA. Bei 4V nur noch etwa 180µA. Und bei 3,5V sind es dann 60µA. Sinkt die Spannung weiter geht es bis auf etwa 45µA runter. Kann ich hier etwas optimieren? Dazu habe ich mal Messungen gemacht und einen Graphen gezeichnet. Zwischen 1,4mA und 45µA liegen ja Welten. Es ist ein AT2313 der versorgt wird. Um den Akku mit dem Kondensator zu vergleichen habe ich mal die Ladungsmenge ausgerechnet. Bitte korrigiert mich wenn ich hier falsch liege. Beim Kondensator bin ich mir nämlich nicht ganz sicher was am ende das Umrechnen von J in C angeht schäm. Der Akku: 100mAh = 0,1Ah = 360As = 360C Der Kondensator: 1/2*3F*(5,5V-2,7V)^2 = 11,76J = 11,76 A*s*V = 11,76C*(5,5V-2,7V) = 32,928C (der Spannungsbereich den ich benutzen möchte habe ich berücksichtigt, deshalb 5,5V-2,7V) Also hat der Akku eine etwa mehr als 10mal so hohe Kapazität richtig? Ein Akku würde länger halten, jedoch bietet sich ein Kondensator auch an, da dieser wesentlich "Pflegeleichter" ist. Was wäre nun sinvoller? Nun nochmal zu meinem zweiten Problem. Die Schaltung ist bei 5,5V wesentlich ineffizienter als bei niedrigeren Spannungen. Wieso nimmt der AVR bei höherer Spannung so viel mehr Strom auf? Kann ich etwas machen, dass ich konstant nur 100µA verbrauch habe? Unter diesem Aspekt hätte ein Akku wider den Vorteil, dass dieser eine so hohe Kapazität in einem Bereich von 4V bis 2,5V (Li-Ion) aufweisen würde. Wobei hingegen beim Kondensator ein großer Teil der Kapazität ungenutzt bleibt.
