Temperatursensor Polynom

OP (Firma: --) #3940757
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Hallo!

Ich will in der Temperaturmessung mit der Steinhart-Hart Gleichung 
arbeiten, um aus der Temperatur den Widerstand auszurechnen.
Jetzt ist in dem Datenblatt von Vishay die Gleichung 
R=R25*exp(A+B/T+C/T^2+D/T^3) angegeben. Damit bekomme ich aber keine 
plausiblen Ergebnisse, da wie schon ersichtlich bei steigender 
Temperatur bei sehr kleinem A näherungsweise R25 das Ergebnis ist.
Irgendwas muss an der Gleichung noch geändert werden, dass sie 
stimmt......
Außerdem ist aktuell auch die Referenz auf 0°C festgelegt, der 
Widerstandswert aber bei 25°C angegeben.
Hier findet ihr noch das Datenblatt zu dem Sensor mit den passenden 
Gleichungen: http://www.vishay.com/docs/29053/ntcintro.pdf

Vielen Dank!
Gast #3940883
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Vervollständige bitte mal den Text, so dass Leute außerhalb deines 
Kopfes auch nachvollziehen können, was du da vor hast. Also mindestens 
einen Schaltplan und eine Legende für die ganzen Buchstaben in deiner 
Formel.
Gast #3940944
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Bedaure, aber das ist kein Datenblatt für einen bestimmten NTC. Die 
genannte Beziehung gilt ja für R aus T und ist ein bisschen doof 
angelegt. Also selber machen:

Mit dem Ansatz 1/T=c0+c1*ln(R)+c2*ln(R)²+c3ln(R^³) kommst du leichter 
zum Erfolg. Achtung: T in K. Die Koeffizienten ci bestimmst du durch 
eine Kurvenanpassung aus mindestens 4, besser >20 Wertepaaren (T, R). 
Zum Beispiel mit Excel über die RGP-Funktion.
Gast #3941162
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thomas s schrieb:
> Die Koeffizienten ci bestimmst du durch
> eine Kurvenanpassung

Im Prinzip hat Thomas recht, ich mache sowas in Mathcad. Was man noch 
ergänzen muss: für jedes benötigte Messintervall ergibt sich ein anderes 
Polynom, eines zu berechnen für -100 bis +1000 Grad ist völlig unsinnig, 
wenn man nicht den ganzen Bereich erfassen muss. D.h. wenn man 
Wassertemperaturen misst, verwendet man nur Wertepaare im Bereich 0..100 
C oder was eben vorkommt (Aquarien z.B. haben selten mehr als 50 C). 
Dann kann man auch abschätzen, ob man nicht auch mit einem Polynom 
geringeren Grades auskommt. Zur Berechnung gehört ohnehin, dass man den 
maximalen Fehler im definierten Bereich ebenfalls berechnet.

Natürlich kann man mit so einem Polynom auch ausserhalb des Bereichs 
messen, nur ist dann der Fehler grösser.

Georg
Gast #3941181
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Ja.. mit diesen NTCs. Man sollte sich nicht zuviel Zeit mit diesen 
Polynomen vertun. Und eher beim einfachen Exponenten bleiben. Die 
messtechnischen Probleme sind ueblicherweise hoeher als der Fehler des 
Sensors.
OP (Firma: --) #3941224
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Stefan Us schrieb:
> Vervollständige bitte mal den Text, so dass Leute außerhalb deines
> Kopfes auch nachvollziehen können, was du da vor hast. Also mindestens
> einen Schaltplan und eine Legende für die ganzen Buchstaben in deiner
> Formel.

Vielen Dank für den Hinweis. Somit bitte ich dich ebenso zukünftig die 
Gedanken aus deinem Kopf in meinen Beiträgen nicht 
niederzuschreiben.....
Konkrete Fragen wären mir lieber gewesen.

An alle anderen vielen Dank! Die Koeffizienten sind mir bereits bekannt, 
ich versteh nur nicht wieso die Gleichung aus dem Datenblatt, bzw. der 
allgemeinen NTC-info so nicht einsetzbar ist. Ich werde versuchen die 
Gleichung thomas s umzustellen....

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