Hallo zusammen,
ich hoffe mal unter den Elektronikern gibt es genügend, die sich mit
Fotoapparaten auskennen: Auf zwei Zoomobjektiven habe ich auf der
Entfernungsskala ein gedrehtes "L" gesehen. Bei dem einen in der
Stellung mit der größten Brennweite, bei dem anderen in der Stellung mit
der kleinsten. Als ich die Markierung zum ersten Mal gesehen habe dachte
ich, sie sei lediglich dort, weil die komplette Zahl nicht mehr an die
richtige Stelle auf den Ring gepaßt hätte. Aber die Ziffer würde ja
prinzipiell immer dorthin passen, wenn man einfach die Markierungen
ändert (z.B. bei dem abgebildeten Objektiv an der Stelle 190 statt 200mm
- so genau kann man die Brennweite bei einem Fokus außerhalb von
unendlich ohnehin nicht einstellen). Aber was ist es dann?
Kann mich jemand aufklären, was des mit diesem Symbol auf sich hat?
Viele Grüße
W.T.
An sich hast Du schon Recht mit Deiner Annahme, daß es einfach den
genauen Punkt anzeigt, an dem Du eine entsprechende Brennweite hast.
Ich nehme an, bei dem abgebildeten Objektiv handelt es sich um ein
Schiebe-Zoom. Diese genaue Markierung der Brennweite wird dann benötigt,
wenn Du den Bereich der Tiefenschärfe, mit Hilfe der Linien auf dem
Objektiv-Grundkörper, ablesen möchtest. Also nichts aufregendes ;-)
Hallo Jürgen,
danke für Deine Antwort.
Jürgen H. schrieb:> [...] daß es einfach den> genauen Punkt anzeigt, an dem Du eine entsprechende Brennweite hast.> Ich nehme an, bei dem abgebildeten Objektiv handelt es sich um ein> Schiebe-Zoom. Diese genaue Markierung der Brennweite wird dann benötigt,> wenn Du den Bereich der Tiefenschärfe, mit Hilfe der Linien auf dem> Objektiv-Grundkörper, ablesen möchtest.
Nein, so nobel ist das Teil nicht. Dafür muß ich ins Datenblatt oder in
die Tiefenschärferechneapp gucken. Also fasse ich mal zusammen: Das
gedrehte "L" ist dafür da, damit das Objektiv so ähnlich wie
hochwertigere Exemplare aussieht, bei denen das "L" einen Zweck erfüllt
- nämlich als Skalenstrich.
Viele Grüße
W.T.
P.S.: Danke an den Moderatoren, der es ins Off-Topic verschoben hat.
Eigentlich wollte ich den Thread auch hier eröffnen, habe mich aber wohl
verklickt.
Paul M. schrieb:> In ein richtiges Fotoforum hast du dich mit deinem verrauschten> Pixelhaufen und mit deiner unpräzisen Ausdrucksweise also nicht getraut.
Genau.
Fast - es geht weniger um das höherwertige Aussehen sondern eher darum
dass eine Markierung bei 200mm "üblich" ist und 190mm ein total krummer
Wert ;-) Und da man 200 und 250 nicht gescheit nebeneinander bekommt
macht man halt einen Skalenstrich daneben. Der Brennweitenverlauf ist
halt nicht zwangsweise linear.
Sieht aus wie das Kit-Zoom von Canon für die einfachen DSLRs (EF-S
55-250). Ein Schiebezoom ist das hingegen ziemlich sicher nicht.
Probiers halt aus und schau dir nacher in den EXIF-Daten die
Brennweitenangaben an die die Kamera in die Bilder rein schreibt, da
wirste es dann sehen. Die sind je nach Kamera und Linse auf 5-10mm
genau.
Oh, und wenn es das Kit-Zoom ist - benutz es einfach und mach dir keinen
Kopf drum was die Leute drüber schreiben. Auch mit der "Scherbe" und dem
"Flaschenboden" kann man durchaus gescheite Bilder hinbringen. Die beste
Technik nutzt nicht wenn der Fotograf nix taugt ;-)
P. W. schrieb:> Sieht aus wie das Kit-Zoom von Canon für die einfachen DSLRs (EF-S> 55-250).
Treffer! Dabei habe ich mir extra solche Mühe gegeben, das Bild mit Gimp
so handyfotopixelig zu bekommen, daß man den Strich, nicht aber das
Objektiv vernünftig erkennen kann. Warum es für so eine nützliche
Anwendung kein Motivprogramm in der DSLR gibt, ist mir echt ein
Rätsel...
P. W. schrieb:> Oh, und wenn es das Kit-Zoom ist - benutz es einfach und mach dir keinen> Kopf drum was die Leute drüber schreiben. Auch mit der "Scherbe" und dem> "Flaschenboden" kann man durchaus gescheite Bilder hinbringen. Die beste> Technik nutzt nicht wenn der Fotograf nix taugt ;-)
...ich habe nämlich genau die Diskussion um Objektive sparen wollen: Ich
will mit dem Gerät erst einmal richtig umzugehen lernen, und mich nicht
in irgendwelchen Foren bezüglich irgendwelcher Spitzfindigkeiten
totlesen.
Sprich: Ich teste das Teil jetzt seit ein paar Tagen, habe insbesondere
am Cheat-Schalter (IS) einen Riesenspaß und ärgere mich trotzdem noch
etwas, daß die Bilder im Moment noch eher schlechter als mit der
Kompaktkamera aussehen - und gegenüber einer normalen SLR (die ich in
der Kindheit mal testen durfte) vermisse ich an der DSLR den
Schnittbildindikator.
Aber: alles Off-Topic. Mich interessierte hier nur das "L".
P. W. schrieb:> ondern eher darum> dass eine Markierung bei 200mm "üblich" ist
Danke für die Klarstellung!
Viele Grüße
W.T.
Walter Tarpan schrieb:> Objektiv vernünftig erkennen kann. Warum es für so eine nützliche> Anwendung kein Motivprogramm in der DSLR gibt, ist mir echt ein> Rätsel...> ...ich habe nämlich genau die Diskussion um Objektive sparen wollen: Ich> will mit dem Gerät erst einmal richtig umzugehen lernen, und mich nicht> in irgendwelchen Foren bezüglich irgendwelcher Spitzfindigkeiten> totlesen.
Ahh, das ist ein guter Vorsatz.
Vergiss Motivprogramme, da versucht die Kamera dir was einzustellen, wo
sie nicht weiss was du fotografieren willst (Bspw. einen Haufen
Schneebälle oder einen Haufen Briketts, das eine Bild ist fast weiss,
das andere einigermassen Schwarz).
Ein Idealer Anfang ist es zunächst zu Ergründen was die Blende, die
Brennweite und die Belichtungszeit eigentlich bewirken. Dann kommt man
selber drauf was man für sein gewünschtes Bild an der Kamera einstellt
und ggf. in der Umgebung beeinflusst (die Beleuchtung beispielsweise).
Für die technischen Sachen bieten sich so Online-Lehrgänge an, z.B.
http://www.striewisch-fotodesign.de/lehrgang/3_9.htm
(ja, ich kenne den Tom! ;o))
Wenn man so einigermassen mit der Technix klarkommt, dann kommt die
Frage nach der Gestaltung, bei der man dann auf die technischen
Erkenntnisse und Möglichkeiten zurückgreift --> man entscheidet das was
sich der 'Knipser' versucht von der Kamera entscheiden zu lassen.
Im Falle des Beispielfotos wäre womöglich eine lange Brennweite und eine
grosse Blendenöffnung hilfreich, ausserdem vermutlich eine flachere
Sicht auf die Zahlen (sodass einstellringe und Beschriftung möglichst
unscharf werden). Man könnte auch senkrecht auf die Zahlen halten, mit
geringer Blendenöffnung (grosse Tiefenschärfe) und die Beschriftung
abschneiden. Das kann dir kein Motivprogramm abnehmen.
HTH, bye uwe
Hallo Walter
Dieses L sieht man normalerweise vor allem bei den Fokuseinstellungen
(gerade geschaut, bei mir nur bei den teureren Objektiven aufgedruckt).
Grund normalerweise: z.B. der Unendlich Punkt ist Temperaturabhängig,
und liegt je nach Temperatur irgendwo zwischen der ersten Querlinie und
dem Anschlag. (und eben nicht genau auf der Linie!)
Und noch offtopic:
------------------
Motivprogramme bei der Spiegelreflex kannst du vergessen.
Wenn du mit motivprogrammen arbeiten willst, kannst du das sehr wohl mit
den Kompaktkameras von Canon machen, da funktioniert das recht gut.
Diese Kameras machen auf im Automatikmodus recht gute Bilder, und haben
auch eine gute Trefferquote bei den Einstellungen ;-)
Die Canon Spiegelreflex hingegen sind da ziemlich schlecht. Die ganzen
Motiveinstellungen haben auch nur die Einsteiger Spiegelreflex, desto
kürzer die Modellnummer, desto weniger Motiveinstellungen gibt es ;-)
(und desto teurer die Kamera)
Ich empfehle dir die Verwendung von "P", "Av" und "Tv", und das Handbuch
;-)
Und wenn du das nächste mal so eine "Makro" Aufnahme machen willst, und
kein Makro Objektiv hast (ich gehe davon aus du hast irgendwie ein
18-55mm als zweites Objektiv), dann geht dies am besten so:
Voll ranzoomen, und natürlich 50cm Abstand halten
Modusrad auf "Av" und Blende (die Zahl, die du dann mit dem Rad
einstellst) auf die kleinstmögliche Zahl, ich tippe auf 4.5, einstellen.
Dann sieht das Bild nachher auch einigermassen aus, auch ohne
Nachbearbeitung (siehe Ahang ;-))
Und noch eine Empfehlung, zumindest wenn du Englisch kannst:
http://photoextremist.com/
Viel Spass beim Fotografieren!
mfg Andreas
Walter Tarpan schrieb:> Auf zwei Zoomobjektiven habe ich auf der> Entfernungsskala ein gedrehtes "L" gesehen. Bei dem einen in der> Stellung mit der größten Brennweite, bei dem anderen in der Stellung mit> der kleinsten.
Erst schreibst du, das "L" ist auf der Entfernungsskala, dann schreibst
du von Brennweite. Also was jezt? Auf dem verrauschten "das war wohl
nix" kann ich nix erkennen. Nach Entfernungsskala sieht mir das
allerdings nicht aus.
Walter Tarpan schrieb:> Warum es für so eine nützliche> Anwendung kein Motivprogramm in der DSLR gibt, ist mir echt ein> Rätsel...
Willst du eine DSLR oder eine Spielzeugknipse, die für dich alle
Entscheidungen und somit fast alle Gestaltungsspielräume abnimmt? Wer
eine DSLR benutzt, sollte schon etwa wissen was er tut, denn für diesen
Zweck werden DSLRs gebaut.
kopfschüttelAndreas B. schrieb:> Und wenn du das nächste mal so eine "Makro" Aufnahme machen willst, und> kein Makro Objektiv hast (ich gehe davon aus du hast irgendwie ein> 18-55mm als zweites Objektiv), dann geht dies am besten so:>> Voll ranzoomen, und natürlich 50cm Abstand halten> Modusrad auf "Av" und Blende (die Zahl, die du dann mit dem Rad> einstellst) auf die kleinstmögliche Zahl, ich tippe auf 4.5, einstellen.
Alle 18-55mm Objektive die ich kenne können einen kürzeren Abstand als
50cm scharf stellen. Aber mag sein, dass das nicht immer so ist.
Desweiteren sollte man bei Makrofotografie eine kleine Blende, also
große Blendenzahl wahlen, weil bei einer großen Blende die Schärfentiefe
zu klein wird. Man braucht dann natürlich viel Licht und ein Stativ ist
auch gut.
Erschreckend, dass man das in einem Technikforum erklären muss.
Fotokurse gibt es im Internet auch genug, da muss man noch nicht mal
Englisch können. Aber man sollte schonmal google benutzt haben. Ich
weiß, für einige hier ist das zu kompliziert.
Karl Winkler schrieb:> Walter Tarpan schrieb:>> Warum es für so eine nützliche>> Anwendung kein Motivprogramm in der DSLR gibt, ist mir echt ein>> Rätsel...>> Willst du eine DSLR oder eine Spielzeugknipse, die für dich alle
Er schreibt doch ganz klar das er seine Unkenntniss kennt und unbedingt
erstmal abstellen will. Kein Grund ihn so an anzubluffen...
> Desweiteren sollte man bei Makrofotografie eine kleine Blende, also> große Blendenzahl wahlen, weil bei einer großen Blende die Schärfentiefe
Die meiner Meinung nach offensichtliche Intention des TO ist eine
Selektive darstellung nur der Brennweitenskala. Dein Hinweis ist nicht
mehr wert als eine Manuelle einstellung dessen was eine Automatik auch
kann: 'Makrofoto --> Blende zurammeln'
> zu klein wird. Man braucht dann natürlich viel Licht und ein Stativ ist> auch gut.> Erschreckend, dass man das in einem Technikforum erklären muss.
Zumindest hier und bei dem dem was der TO so dazu geschrieben hat, ist
dein Ton wirklich unangebracht.
bye uwe
Naja ich halte das
Walter Tarpan schrieb:> Treffer! Dabei habe ich mir extra solche Mühe gegeben, das Bild mit Gimp> so handyfotopixelig zu bekommen, daß man den Strich, nicht aber das> Objektiv vernünftig erkennen kann.
für unglaubwürdig oder für einen Trollversuch. Mit gimp bringt man eine
selektive Bildbearbeitung auch ohne Erfahrung hin. Zumal von Anfang an
weniger Fragen wegen der verwirrenden Ausdrucksweise im Eingangsposting
aufgekommen wären, wenn man gewusst hätte um welches Objektiv es sich
handelt.
Hallo Karl,
erst einmal tief durchatmen. Und wenn Du an dem Thread wirklich
Interesse hast, lies ihn noch einmal in Ruhe durch. Und wenn nicht, mach
etwas anderes und genieß den Samstag.
Ich nehme an, daß die folgenden zwei aus dem Zusammenhang gerissenen
Zitate der Kern Deiner Aussage sind:
Karl Winkler schrieb:> [...] Erschreckend, dass man das in einem Technikforum erklären muss. [...]Karl Winkler schrieb:> für unglaubwürdig oder für einen Trollversuch. Mit gimp bringt man eine> selektive Bildbearbeitung auch ohne Erfahrung hin.
Zum ersten Punkt: Ich habe nie danach gefragt. Ich habe nur gefragt, was
das "Г"-Symbol bedeutet - weil sich ein Symbol schlecht ergoogeln läßt.
Die ganzen anderen Erklärungen hilfreicher Poster sind nett gemeint und
auch teilweise wirklich nützlich, gehören aber nur am Rande zur Frage.
(Auch wenn ich vermutlich tatsächlich bei Gelegenheit den Nutzen des
"P"-Programmes erfragen muß - mir ist der Unterschied zum Av-Programm
nämlich nicht klar - aber das ist momentan auch Off-Topic).
Wenn Du die Anfrage für einen Trollversuch hälst- meinetwegen. Dann
halte ich Deine Antwort aber für den erfolgreichen Versuch, sich darüber
künstlich aufzuregen.
Ich habe mir die DSLR gekauft, weil meine Kompaktkamera so langsam das
Ende ihres Lebens erlebt. Das ist schade, aber im Zeitalter von
Retina-Displays reichen eben 4 Megapixel nicht mehr für eine
ansprechende Darstellung aus. Dummerweise sehen die Fotos mit der DSLR
momentan noch deutlich schlechter als mit der (damals gleich teuren)
Kompaktkamera aus. Vielleicht ist es anderen nicht peinlich, mit
einwandfreiem Gerät schlechte Bilder zu machen - mir schon. Deshalb habe
ich das Bild künstlich auf Handyoptik getrimmt. Und ja, Spaß hat es auch
gemacht. Aber wenn Du Dir selbst ehrlich gegenübertrittst wirst Du
feststellen, daß auf dem Bild wirklich alles vorhanden ist, um die Frage
nach dem "Г"-Symbol zu beantworten. Und ja: Das Wort "Entfernungskala"
ist dort fehl am Platz. Es hätte "Brennweiteskala" heißen müssen.
Karl Winkler schrieb:> Aber man sollte schonmal google benutzt haben. Ich> weiß, für einige hier ist das zu kompliziert.
Und jetzt kommt die Retourkutsche: Zeig mir mal die Google-Suche, mit
der man die Erklärung zu dem Symbol findet, ohne vorher zu wissen, wie
es heißt. Aber der Suchstring 'Gedrehtes "L"- Symbol auf Zoomobjektiv',
der auf diesen Thread führt, gilt nicht. Vielleicht kennst Du die
Suchmaschine wirklich besser als ich. Wenn Du das schaffst, fühle ich
mich zwar immer noch im Recht- aber Du dürftest die Genugtuung erhalten,
es einem "Google-Analphabeten" so richtig gezeigt zu haben.
Viele Grüße
W.T.
Danke, dieser überflüssige Kommentar bestätigt alle meine Vermutungen!
> Aber wenn Du Dir selbst ehrlich gegenübertrittst wirst Du> feststellen, daß auf dem Bild wirklich alles vorhanden ist, um die Frage> nach dem "Г"-Symbol zu beantworten.
Nein nur bedingt. Warum habe ich schon geschrieben.
> (Auch wenn ich vermutlich tatsächlich bei Gelegenheit den Nutzen des> "P"-Programmes erfragen muß - mir ist der Unterschied zum Av-Programm> nämlich nicht klar - aber das ist momentan auch Off-Topic)
Soll man dazu lachen oder schweigen?
Ich meine dass ein Besitzer einer DSLR nicht in der Lage ist, die
Anleitung zu lesen oder sich mal die Grundlagen in einem beliebigen
Fotokurs im Netz durchzulesen.
> Dummerweise sehen die Fotos mit der DSLR> momentan noch deutlich schlechter als mit der (damals gleich teuren)> Kompaktkamera aus.
Was mit Sicherheit an dir liegt, nicht an der Kamera.
Suchbegriff für google: symbole objektiv skala
führt auf der ersten Seite zu
http://www.dforum.net/showthread.php?t=593231
Suchbegriff für google: objektiv liegendes L
führt beim zweiten Eintrag zu
http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=1370527
Suchbegriff für google: objektiv unendlich zeichen L
führt im zweiten Eintrag zu
http://www.dforum.net/showthread.php?t=626524
... kann beliebig fortgesetzt werden.
Derzeitiger Zeitaufwand für diese Suche: weniger als 2 Minuten.
Karl Winkler schrieb:> ... kann beliebig fortgesetzt werden.> Derzeitiger Zeitaufwand für diese Suche: weniger als 2 Minuten.
...und bei allen Treffern geht es um die Scharfstellung in Entfernung
unendlich, nicht um die Brennweite eines Zoomobjektivs.
Hallo Walter,
zum Einlesen in die DSLR kann ich die Bücher der
Magic-Lantern-Serie empfehlen. Zumindest für meine Pentax
war der entsprechende Band viel übersichtlicher als das
Handbuch.
Das schöne bei DSLRs (und anderen Digitalkameras) ist, daß der Betrieb
praktisch keine Kosten verursacht.
Und damit kann man spielen, experimentieren, ausprobieren. Eine
Einstellung variieren, und das Ergebnis ansehen, um zu begreifen, was
das macht.
Das sollte man unbedingt machen, währenddessen man sich ein Buch über
die Grundlagen der Photographie reinzieht.
Denn das, was man sofort praktisch nachvollziehen kann, das begreift
man im wörtlichen Sinne. Stopft man nur viel Theorie in sich rein,
bringt das erfahrungsgemäß wenig.
Allerdings, und da haben meine Vorredner recht, beschränke Dich bei den
Betriebsarten der Kamera.
Blendenpriorität (Av) - die Kamera sucht sich die passende Zeit zur von
Dir eingestellten Blende
Zeitpriorität (Tv) - die Kamera sucht sich die passende Blende zur von
Dir eingestellten Zeit
Manuell (M) - die Kamera macht das, was Du ihr vorgibst; sie kann das
kommentieren, indem sie andeutet, ob jetzt über- oder unterbelichtet
wird, aber das ist nicht bei jeder Kamera so.
Alle anderen Betriebsarten, ob Portrait-, Landschafts- oder Sportmodus
weglassen. Die braucht man entweder nie oder gar nicht.
Oh, und lass den automatischen Weißabgleich weg, und lerne schnell,
einen der von der Kamera vorgeschlagenen Presets (Kunstlicht,
Tageslicht, Schatten etc.) auszuwählen - passend zum vorhandenen Licht.
Untersuche den Einfluss der an der Kamera eingestellten
"Film"empfindlichkeit (der ISO-Zahl) auf die von der Kamera gewählten
Belichtungs- und Blendenwerte, und sieh Dir an, wie sich mit
verschiedenen ISO-Zahlen gemachte Bilder unterscheiden.
Und immer wieder: Ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren! Und die
Ergebnisse ansehen.
Viel Erfolg!
Walter Tarpan schrieb:> Auf zwei Zoomobjektiven habe ich auf der> Entfernungsskala ein gedrehtes "L" gesehen. Bei dem einen in der> Stellung mit der größten Brennweite, bei dem anderen in der Stellung mit> der kleinsten.> Kann mich jemand aufklären, was des mit diesem Symbol auf sich hat?
Gar nichts. Im Prinzip soll das Symbol der Skalenstrich sein, der die
daneben angebenen Brennweite markiert. In der Mitte der Skale kann man
keine Striche anbringen, weil man typischerweise wenig Platz hat und
Strich und Zahl ja nicht eins über das andere drucken will. Am Ende der
Skale hingegen kann man Markierungsstriche anbringen und die Zahl
daneben. Und damit klar ist, welche Zahl zu dem Strich gehört, ist da
noch dieser kleine Querstrich.
Allerdings ist die Brennweitenskale genau wie die Entfernungsskale am
Objektiv mittlerweile vollkommen bedeutungslos. Denn die Brennweite
stellt man ja nicht nach Wert ein, sondern so daß der Bildausschnitt
paßt. Und die Entfernung (aka Fokus) stellt man so ein, daß die
Schärfeebene da liegt, wo man will. In beiden Fällen ist es vollkommen
Wumpe, ob das nun 120mm oder 130mmm und 3,6m oder 3,75m sind. Zumal man
die Werte bei Interesse ja in den EXIF-Daten im Bild findet.
Walter Tarpan schrieb:> (Auch wenn ich vermutlich tatsächlich bei Gelegenheit den Nutzen des> "P"-Programmes erfragen muß - mir ist der Unterschied zum Av-Programm> nämlich nicht klar - aber das ist momentan auch Off-Topic).
Der Rufus hats schon geschrieben, aber ich will auch nochmal:
Av: Aperture Value (Blendenöffnung), du stellst eine Blende ein, die
Kamera die Zeit lt. Messung. Das heisst, bei mehr Sonne wird irgendwann
zu Kurz (zu hell), dann musst du selber die Blende schliessen. Zm
Beispiel sinnvoll wenn man die Blende aufreisst um den Hintergrund
unscharf zu machen.
Tv: Time Value, du stellst die Zeit ein, die Kamera eine lt. Messung
passende Blende. Evtl. sinnvoll wenn man einen definierten Wischeffekt
beim Sport benötigt.
P: Pfui ;o)), macht beides zusammen und öffnet die Blende wenn die zeit
in den Verwachlungsbereich kommt (wenn es dunkler wird) oder schliesst
die Blende wenn die Zeiten recht kurz werden. also man weiss es nicht so
genau.
Motivprogramme: machen das gleiche wie 'Pfui', nur noch komischer.
Sporteinstellung macht meistens recht kurze zeiten und grössere Blenden,
bei Autorennen das gleiche wie beim Gewichtheben, woher soll die Kamera
das auch wissen... mitunter wird auch eingestellt ob einzelbild oder
reihenaufnahme undso...
bye uwe
Karl Winkler schrieb:>> (Auch wenn ich vermutlich tatsächlich bei Gelegenheit den Nutzen des>> "P"-Programmes erfragen muß - mir ist der Unterschied zum Av-Programm>> nämlich nicht klar - aber das ist momentan auch Off-Topic)>> Soll man dazu lachen oder schweigen?> Ich meine dass ein Besitzer einer DSLR nicht in der Lage ist, die> Anleitung zu lesen oder sich mal die Grundlagen in einem beliebigen> Fotokurs im Netz durchzulesen.
Du hattest nie deine erste SLR?
bye uwe
Uwe R. schrieb:> Du hattest nie deine erste SLR?
Doch. Aber ich habe mich in die Grundlagen eingearbeitet bevor ich die
Kamera gekauft habe. Somit konnte ich mir die für meinen Zweck und für
mein Budget passende Kamera erst aussuchen. Dann habe ich natürlich die
Anleitung zur Kamera gelesen und die Dinge ausprobiert. Es war übrigens
eine analoge Kamera, weil es damals noch keine digitalen gab, bzw diese
für normalsterbliche unerschwinglich waren.
> Ich finde es gut verständlich geschrieben. Eine ordentliche klare Frage> nach der Problembeschreibung.
Verständlich ist da gar nichts. Einmal schreibt er von Entfernungsskala,
dann von Brennweite und auf dem Foto ist nichts richtiges erkennbar.
Auch wenn das Symbol bei der Entfernung und der Brennweite die gleiche
Bedeutung hat, ist nicht klar, was der TO meint und ob er eventuell
irgend ein Spezialobjektiv hat, das nicht jeder kennt und bei dem es
vielleicht eine besondere Bewandnis mit diesem Symbol hat. Normalerweise
denkt man ja nicht, dass eine hier gestellte Frage rein aus Faulheit
oder Blödheit gestellt wird und der TO sich vorher nicht bemüht hat, das
Problem selber zu recherchieren.
Paul M. schrieb:> Normalerweise denkt man ja nicht, dass eine hier gestellte Frage rein> aus Faulheit oder Blödheit gestellt wird und der TO sich vorher nicht> bemüht hat, das Problem selber zu recherchieren.
Du hast jetzt zur Genüge Deine Überlegenheit zur Schau gestellt. Komm'
mal wieder auf den Teppich.
Es hat ja schon seine Gründe, warum er nicht in einem Fotoforum gefragt
hat. Hat er oben ja auch zugegeben. Dieses Forum ist Sammelbecken aller,
die nicht selber denken wollen und die von jedem alles 10x erklärt haben
wollen. Dabei aber selber nicht die Intelligenz mitbringen, die Frage
richtig zu formulieren. Glaub mir, ich kenne viele Foren - und in keinem
ist es so extrem wie hier. Man kann ja fast alles fragen. Aber dann
sollte man die Frage auch richtig formulieren und sich vorher auch schon
mal selber bemüht haben, das Problem zu lösen. Das dauert heutzutage
dank google meistens nur wenige Minuten. Für solche Fälle ein Forum zu
belästigen und einen tagelangen Sinnlosthread zu erzeugen, ist einfach
respektlos. In einem solchen Fall wäre es angebracht, den ganzen Thread
zu löschen. Über 95% der Löschaktionen hier sind nicht angemessen. Hier
wäre es zwar auch nicht unbedingt nötig, aber sinnvoll. Da könnte sich
ein Moderator befriedigen und Löschprovision einkassieren.
Du glaubst du kannst mit deinen Löschaktionen etwas ändern. Mein
Beileid. Jedenfalls hast du somit scheinbar das letzte Wort. Das Thema
wäre für mich erledigt gewesen und ich hätte mich nicht mehr dazu
geäußert, wie ich vorhin schon versprochen habe. Aber so auf diese Art
wirst du Wicht mich nicht los. Ja es reicht endgültig mit deinem
überheblichen Verhalten. Ich kann auch virtuell zurück schlagen.
Dann schlägst Du daneben; Ich habe mich im Gegensatz zu Dir
zurückgehalten.
Allerdings hat einer meiner Moderatorenkollegen Deinen Salm entsorgt,
was in Anbetracht Deines Tonfalls auch nicht weiter verwunderlich ist.
Ich war das, und Paul, wenn du dich in deiner Ausdrucksweise nicht an
einen zivilisierten Umgangston gewöhnen möchtest, dann werde ich bei
Andreas eine zeitweilige Sperrung beantragen.
Drohen kannst du mir nicht und eine Sperre nutzt dir nichts - ich habe
vorgesorgt. Ich kenne das Forum schon viele Jahre und mir sind die
überheblichen Praktiken der Mods bekannt. Deshalb darfst du nicht
erwarten, dass ich in diesem Forum hochwertige Beiträge hinterlasse wie
ich es früher tat. Das habt ihr Modes selbst verbockt. Auch ein Mod
sollte nicht alles löschen was ihm nicht in den Kram passt und auch mal
die Klappe halten können. Ich werde noch sehr lange weiter machen. Wenn
du immer das letzte Wort haben willst, musst du alle Threads schließen.
Du hast es eindeutig zu weit getrieben, jetzt musst du mit den
Konsequenzen leben, oder dich mal zurückhalten, denn dann werde ich auch
zu diesem Thema schweigen.