Gast
#3948374
Hallo zusammen, über die Feiertage habe ich mir die Aufgabe eingefangen in einem Behälter den Flüssigkeitsstand zu messen. Nach einem Blick in diesen Tank denke ich, dass die einfachste Lösung eine kapazitive Messung ist, da in dem Salzwasser alle korrodiert und gammelt. Das Gefäß ist ca 35-40cm tief, an die Außenwand komme ich nicht dran, sodass die "Messsonde" Wasserdicht sein soll im Dauerbetrieb (möglichst wartungsfrei) Aus meiner Schulzeit weiß ich noch, dass Kondensatoren ihre Kapazität abhängig vom Dielektrikum ändern, sodass ich mir gedacht habe 2 Kupferadern wasserdicht an einem PVC Rohr (ca. 2-3cm Durchmesser) zu verwenden. Als Kapazität habe ich dann *2,5pF* bzw. 200pF für die extremen Füllstände. Für mich wäre es am einfachsten den Kondensator über einen Widerstand aufzuladen und dann zu messen wie lange er für die Entladung (auf ein definiertes Level) über einen bekannten Widerstand benötigt, sodass ich so die Kapazität ermitteln kann. - Da der Messwert nur ca 1 mal alle 10 Sekunden benötigt wird, kann dies auch gerne lange dauern. Dabei sind jetzt jedoch 2 Fragen, die ich nicht abschließend klären konnte wofür ich Eure Erfahrung brauche: a) Habe ich einen dicken Denkfehler gemacht?! b) Kann ich mit dem ADC regelmäßig die Spannung messen ohne, dass ich die Quelle (Kondensator) so stark belaste und die Messung damit verfälsche? Idee zum Programmcode: in einer Endlosschleife: -bis Startspannung erreicht ist, Kondensator über Output aufladen -Aufladespannung abschalten, Entladung aktivieren -Zeitcounter=0 -TimerInterrupt aktivieren -bis Endspannung erreicht via ADC Spannung messen -TimerInterrupt deaktivieren -Entladung deaktivieren, aufladen starten -Zeit->Kapazität umwandeln -Ergebnis via UART weitergeben