Ich habe ein 5V-Signal am SPI-Bus, gezeigt wird Clock (SCLK). Ich möchte den Pin mit dem Raspberry verbinden. Da der Raspberry nur bis max. 3,3 Volt verträgt, habe ich einen Spannungsteiler mit zwei Widerständen im Verhältnis 3/2 genommen (3K und 2K). Ich habe den SCLK-Pin mit den beiden Widerständen mit GND verbunden. Die Form des größeren Signals sieht nun anders aus wie die des kleineren Signals - ich dachte, dass Signal würde nun genauso aussehen, nur halt etwas kleiner, da die Spannung durch den Widerstand kleiner gemacht wird, es ist aber nicht so.
Ist der Kanal 2 auf DC geschaltet? Die Kurve sieht aus als ob ein Kondensator über einen Widerstand geladen wird.
Das Signal ist durch Kapazitäten und den Ausgangswiderstand des Spannungsteilers Tiefpass gefiltert. Bei einer geschätzten Zeitkonstante von 200 ns wäre das eine Kapazität von etwa 200 pF, was schon relativ viel ist (1:1 Tastkopf ?). Mit weniger Kapazität wird das Signal besser. Ggf. müsste man einen kleinen Kondensator parallel zum oberen Widerstand haben, so ähnlich wie bei der Kompensation am 1:10 Tastkopf. Auch das Rechtecksignal sieht danach aus, als wäre da da die Leitung nicht optimal.
Beide Kanäle stehen auf DC. Ich hab auch mal auf AC umgeschaltet, aber die Form bleibt die gleiche.
Anfänger schrieb: > Beide Kanäle stehen auf DC. Ich hab auch mal auf AC umgeschaltet, aber > die Form bleibt die gleiche. Leitungslänge zum Raspberry ? Eingangslast am Raspberry ? Irgendwo ist da eine C-Last die dem Spannungsteiler zu schaffen macht.
Ulrich H. schrieb: > (1:1 Tastkopf ? jo, ist ein 1/1-Tastkopf, hab ihn auch grad mal umgeschaltet auf 1/10, jetzt sehen die Signale "schöner" aus, danke für den Tipp.
Anfänger schrieb: > Beide Kanäle stehen auf DC. Ich hab auch mal auf AC umgeschaltet, > aber die Form bleibt die gleiche. Es gibt auch defekte Tastköpfe die ein Signal zunichte machen.
isidor schrieb: > Leitungslänge zum Raspberry ? > Eingangslast am Raspberry ? > > Irgendwo ist da eine C-Last die dem Spannungsteiler zu schaffen macht. Bis jetzt hängt es noch nicht am Raspberry Pi, weil ich erst sichergehen wollte, dass das Signal nicht größer als 3,3 Volt ist, um den nicht kaputt zu machen, da der ja sehr sensibel auf ein bißchen mehr Spannung reagiert. Die Kabellänge ist ca. 20cm zum Spannungsteiler und nochmal 20cm dann zu dem Pin - halt Steckbrettkabel.
isidor schrieb: > Es gibt auch defekte Tastköpfe die ein Signal zunichte machen. Wie könnte man denn herauskriegen, ob das Kabel kaputt ist?
Anfänger schrieb: > Ulrich H. schrieb: >> (1:1 Tastkopf ? > > jo, ist ein 1/1-Tastkopf, hab ihn auch grad mal umgeschaltet auf 1/10, > jetzt sehen die Signale "schöner" aus, danke für den Tipp. Ulrich H hat dir ja schon die Lösung präsentiert. Besser wird dein Signal nicht mehr. Allenfalls die C-Last die ohne Tastkopf fehlt macht die Flanke noch etwas steiler. Wenn du die SPI Taktrate nicht hochjagst müsste es so funktionieren. Eventuell noch die Leitung zum Spannungsteiler minimieren.
> Wie könnte man denn herauskriegen, ob das Kabel kaputt ist?
Jedes (glaub ich) Oszilloskop hat an der Frontseite eine kleine Klemme,
die ein testsignal liefert. In der Bedienungsanleitung sollte stehen,
wie das Signals aussehen soll. Wenn es anders aussieht, ist entweder der
Tastkopf oder das Oszilloskop defekt, was man mit einem zweiten Tastkopf
schnell unterscheiden kann.
Stefan Us schrieb: > Wie könnte man denn herauskriegen, ob das Kabel kaputt ist? > > Jedes (glaub ich) Oszilloskop hat an der Frontseite eine kleine Klemme, > die ein testsignal liefert. In der Bedienungsanleitung sollte stehen, > wie das Signals aussehen soll. Wenn es anders aussieht, ist entweder der > Tastkopf oder das Oszilloskop defekt, Oder auch nur falsch eingestellt.
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.

