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Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Tipps und Tricks für Sekundenkleber


Autor: IncreasingVoltage .. (increasingvoltage)
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Hallo,

kennt Ihr Tipps und Tricks beim Umgang mit Sekundenkleber?

So Sachen wie:

Spritzenkanüle auf die Flasche setzen und wenn diese Verstopft ist mit 
einem Feuerzeug erhitzen, um diese "frei zu brennen" (selber noch nicht 
ausprobiert).

Um Löcher zu füllen, diese mit Backpulver füllen und dann Sekundenkleber 
drauf tröpfeln.

Aceton oder Nagellackentferner, um den Kleber zu lösen.

Evtl. sammeln sich ja einige nützliche Sachen zusammen, die man vorher 
nicht gewusst hat.

: Bearbeitet durch User
Autor: Magnus M. (magnetus) Benutzerseite
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1 Pluspunkt für den Dateianhang.

:D

Autor: Suppenkasper (Gast)
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Magnus M. schrieb:
> 1 Pluspunkt für den Dateianhang.

Es gibt originelleres von Angie:
http://www.yo-yoll.net/magazine/wp-content/uploads...


> kennt Ihr Tipps und Tricks beim Umgang mit Sekundenkleber?

In der Kneipe den halbvollen Bierseidel auf dem Tisch fixieren. :-)

Autor: Christoph K. (christoph_kessler)
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und dann "Vorsicht Schweres Wasser" dranschreiben - haben Kollegen mit 
einem Arbeitstisch gemacht. Hinterher war ein Loch im Resopal.

Autor: Blue Box (Gast)
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Christoph Kessler (db1uq) schrieb:
> und dann "Vorsicht Schweres Wasser" dranschreiben - haben Kollegen mit
> einem Arbeitstisch gemacht. Hinterher war ein Loch im Resopal.

Haha! Ich habe mal die Werkzeugkiste vom Kollegen mit dem 
Bolzenschußgerät auf dem Betonboden festgeschossen und wieder 
eingeräumt. Der war sauer... rofl.


IncreasingVoltage .. schrieb:
> kennt Ihr Tipps und Tricks beim Umgang mit Sekundenkleber?

Back on topic, Acrylglas immer schön abkleben, sonst hat man diesen 
häßlichen weißen Schleier drauf.

Autor: MaWin (Gast)
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Angebrochene Sekundenkleberflaschen:
1. Tülle vor dem zuschrauben mit Tuch abwischen.
2. Im Kühlschrank lagern

Bei manchen Untergründen: Primer verwenden.

Autor: Marek N. (bruderm)
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Haftet der eigentlich auch an Teflon?

Autor: IncreasingVoltage .. (increasingvoltage)
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MaWin schrieb:
> Bei manchen Untergründen: Primer verwenden.

Schafft es der Primer eigentlich auch die tieferen "Lagen" zum Aushärten 
zu bekommen, oder wird nur die Oberfläche bzw. der Kontaktpunkt zwischen 
Primer und Kleber zum Aushärten "angeregt"?

: Bearbeitet durch User
Autor: MAHWE (Gast)
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Sekundenkleber ist kein Kleber sondern dient nur dem fixieren, ausser 
bei den Händen da wirkt es fast dauerhaft.?.

Statt Backpulver kann man auch aschenehmen aber besser baumwollflocken 
oder Glasbubbels.

Sekundenkleber immer im kühlschrank aufbewahren dann halt er langer und 
dicht nicht so schnell ein.

Sekundenkleber ist nicht gesund und Allergie fördernd nicht einatmen 
oder auf die Haut bekommen.

Extremwenig benutzen.

Sich nicht auf eine Befestigung mit Sekunde Kleber verlassen.
Lieber epoxy verwenden.

Wie fur alle Kleber gilt immer trockener sauberer frisch angeschliffenen 
Untergrund verwenden eventuell mit Aceton oder isopropanol reinigen.

Nicht Spalt füllend verwenden
.

Autor: bernte (Gast)
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Backpulver dient nicht als Füller für größere Klebstellen, das wird im 
Nachhinein zu porös. Allerdings härtet der Sekundenkleber schneller bei 
Zugabe von Natrium-HYDRO-gencarbonat. Das kommt wohl daher das eine 
feuchte Umgebung den Härtungsprozess beschleunigt. Viel effektiver ist 
es aber einen dünnen Film aufzutragen und diesen Kleberfilm ein paar Mal 
anzuhauchen. Die Feuchtigkeit und die Wärme der Atemluft sind besten 
geeignet um den Kleber zu beschleunigen.
Ansonten gibt es noch spezielle Beschleuniger Sprays in Pumpflaschen.

Sekundenkleber eignet sich auch gut als Wundkleber für kleinere 
Verletzungen der Haut zb in der Hobbywerkstatt ;-).

Autor: ... (Gast)
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Ich weiß nicht woher dieses Märchen Sekundenkleber müsse im Kühlschrank 
aufbewahrt werden kommt. Meine Erfahrung ist, das neue als auch 
angebrochene Sekundenkleber im Kühlschrank wesentlich schneller 
ausdicken als wenn sie normal in der Schublade gelagert werden.
In den Verkaufsräumen beim Fachhandel oder Supermarkt werden die ja auch 
nicht im Kühlschrank gelagert.

Autor: Stone (Gast)
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Früher hab ich mich immer mit den großen Flaschen Sekundenkleber rum 
geärgert, seit ein paar Jahren nehm ich nur noch die Mini Tuben 1g und 
wenn die mal eintrocknen nimmt man halt ne frische. Im Vergleich sind 
sie natürlich teurer als Große, aber von denen hab ich schon so viel 
ungenutzt weg gehauen das es wahrscheinlich doch teurer war und in 99% 
der Fälle braucht man eh nur ein paar Tropfen.

Gruß Matthias

Autor: Markus (Gast)
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Hi,

bei -20°C ist

... schrieb:
> Ich weiß nicht woher dieses Märchen Sekundenkleber müsse im Kühlschrank
> aufbewahrt werden kommt. Meine Erfahrung ist, das neue als auch
> angebrochene Sekundenkleber im Kühlschrank wesentlich schneller
> ausdicken als wenn sie normal in der Schublade gelagert werden.
steht z.B. dort drin: 
www.weicon.de/pages/de/download/prospekte/WEICON%20Brosch%C3%BCre%20Ein- 
Komponenten%20Kleb-%20und%20Dichtstoffe.pdf
Und dort 
http://www.weicon.de/pages/de/produkte/klebstoff/1... 
steht: "Bei einer Temperatur von ca. -20°C ist der Klebstoff nahezu 
unbegrenzt lagerfähig. Vor dem Gebrauch muss er allerdings wieder auf 
Raumtemperatur gebracht werden."

Grüße, Markus

Autor: Ro V. (robyn)
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... schrieb:
> Ich weiß nicht woher dieses Märchen Sekundenkleber müsse im Kühlschrank
> aufbewahrt werden kommt.
 Also mein 10ml Fläschchen hat im Kühlschrank nach Anbruch und 
mehrfachem Gebrauch über drei Jahre gehalten.

Stone schrieb:
> Früher hab ich mich immer mit den großen Flaschen Sekundenkleber rum
> geärgert, seit ein paar Jahren nehm ich nur noch die Mini Tuben 1g und
> wenn die mal eintrocknen nimmt man halt ne frische.
 Nimm nicht den billigen Kleber aus dem Supermarkt, die trocken ja schon 
aus wenn man sie mal ein- zwei Stunden nicht zumacht, die verkleben 
meist auch die Haut.

MAHWE schrieb:
> Sekundenkleber ist kein Kleber sondern dient nur dem fixieren, ausser
> bei den Händen da wirkt es fast dauerhaft.?.
 Es gibt auch Sekundenkleber der die Haut nicht verklebt, die dünne 
Fettschicht auf der Haut verhindert es da.

> Statt Backpulver kann man auch asche nehmen aber besser baumwollflocken
> oder Glasbubbels.
 Ich nehme oft einfach feinen Sand.

Autor: name (Gast)
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Einfach weil der chemische Prozess bei -20 Grad langsamer bzw. gar nicht 
abläuft. Andere Möglichkeit: Unter Schutzgas lagern. Passiert auch bei 
50 Grad nichts.

Autor: Stefan M. (derwisch)
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Die Kanüle freibrennen ist aber sportlich.
Beim erhitzen von Cyanacrylat entstehen ganz fiese Dämpfe.

Hin und wieder benutze ich einen dünnen Draht ( Widerstand z.B. ) zum 
dosieren von sehr kleinen Klebertropfen.

Wenn man an diesem Draht dann versehentlich lötet und der Dampf in die 
Augen gerät... AUA.

Für die Atemwege ist es sicher nicht besser.

Falls die Hersteller der Klebstoffe daran interesse hätten, dann wäre es 
mal Zeit für eine Kanüle an der Flasche, die nicht verkleben kann.
Alles aus Teflon z.B.

Ist aber sicher zu teuer und es wird nicht mehr soviel verkauft, weil 
ein Fläschchen dann garantiert 5 Jahre hält.

: Bearbeitet durch User
Autor: ... (Gast)
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Markus schrieb:

> bei -20°C

Ja, toll. Mein Kühlschrank und auch meine Gefriertruhe hat keine -20°C.

Autor: Jojo S. (Gast)
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ich habe mal ein Kunststoff Brillenetui mit Superkleber geklebt, die 
Brille hätte ich vorher herauslegen sollen... Der weisse Schleier liess 
sich zum Glück aber noch von den Gläsern weg polieren.

Autor: name (Gast)
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Kauf dir eine vernünftige Gefriertruhe, -20 Grad sind ja nicht die Welt. 
Oder unter Argon lagern.

Autor: Qwerty (Gast)
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Sekundenkleber besteht aus Cyanacrylat, welches durch sogenannte 
anionische Polymerisation vernetzt. Dabei dient Wasser aus der 
Luftfeuchtigkeit als Reaktionsstarter. Seit Jahren bewahre ich deshalb 
meine angefangenen Tuben in einem halbgefüllten Röhrchen 
(Brausetabletten o. ä. ) mit Silicagel auf, welches als Trocknungsmittel 
die Luftfeuchtigkeit herabsetzt. Das Silicagel selber kann man dabei 
auch aus den Deckeln der erwähnten Röhrchen gewinnen. Außerdem sollte 
man, wie schon erwähnt, die Kanüle immer gut abwischen.

Autor: MaWin (Gast)
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... schrieb:
> Ja, toll. Mein Kühlschrank und auch meine Gefriertruhe hat keine -20°C.

Armer Wicht. In Afrika haben manche gar keine Kühlschränke und keinen 
Strom. Vielleicht bekommst du dort Asyl.

Autor: Bernd F. (metallfunk)
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Qwerty schrieb:
> Sekundenkleber besteht aus Cyanacrylat, welches durch sogenannte
> anionische Polymerisation vernetzt. Dabei dient Wasser aus der
> Luftfeuchtigkeit als Reaktionsstarter.

Das ist wichtig. Klebeflächen anhauchen, ohne Feuchtigkeit
klebt da gar nix in Sekunden.

Grüße Bernd

Autor: butsu (Gast)
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bei einem tief eingerissenen Fingernagel hilft ein winziges Tröpfchen 
Cyanacrylat.

Ich habe auch schon eine tiefe Schnittwunde, die wohl eigentlich genäht 
hätte werden sollen damit geklebt. Das hat super funktioniert. Eine 
befreundete Ärztin hat mir bestätigt, dass die Narbe sehr schön geworden 
ist ;-)
Das ist keine Empfehlung zur Nachahmung! Medizinischer Wundkleber ist 
meist Ethyl-2-Cyanacrylat und hat natürlich Medizinzulassung (und kostet 
100€/ml). Bei den üblichen Sekundenklebern weiß man nicht, was da noch 
alles drin ist...

Ich vermute, dass in wenigen Jahren fast keine Wunden mehr genäht 
werden. Kleben geht nicht nur viel schneller, die Narben werden auch 
deutlich kleiner.

Autor: Suppenkasper (Gast)
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butsu schrieb:
> bei einem tief eingerissenen Fingernagel hilft ein winziges Tröpfchen
> Cyanacrylat.

Sehr gute Idee! Ich selbst habe in diesem Fall bisher mit Kontaktkleber
gearbeitet (Pattex).

> Ich habe auch schon eine tiefe Schnittwunde, die wohl eigentlich genäht
> hätte werden sollen damit geklebt. Das hat super funktioniert.

Zum Verkleben von kleineren Wunden fällt mir ganz spontan Fleischkleber
ein (Transglutaminase), wie er in der Lebensmittelindustrie zum
Zusammenpappen von Fleischbrocken verwendet wird. Das sollte eigentlich 
beim Menschen auch funktionieren.  :-)

Autor: Klaus W. (mfgkw)
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Suppenkasper schrieb:
>> bei einem tief eingerissenen Fingernagel hilft ein winziges Tröpfchen
>> Cyanacrylat.
>
> Sehr gute Idee! Ich selbst habe in diesem Fall bisher mit Kontaktkleber
> gearbeitet (Pattex).

ich meistens Epoxy (UHU plus), in einem harten Fall mit einem Stück 
dünnen Alublech drüber.

Autor: butsu (Gast)
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der Vorteil vom Cyanacrylat beim eingerissenen Fingernagel im Vergleich 
zum Epoxy ist die sehr viel geringere Viskosität. Es sieht sich kapillar 
in den Spalt und repariert so den Nagel.

Autor: Mani W. (e-doc)
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bernte schrieb:
> Sekundenkleber eignet sich auch gut als Wundkleber für kleinere
> Verletzungen der Haut zb in der Hobbywerkstatt ;-).

"Zyanacrylat als Wundkleber" wäre jetzt eine Kommentation eines 
Mediziners
wert...

Ich habe eine schlimme Erfahrung mit Sekundenkleber gemacht, indem eine
kleine Lochrasterplatte mit Sek-Kleber auf die Rückseite der Frontplatte
geklebt wurde. Von mir selbst...
Das sollte wie oft die Lötinsel für die Led sein.
Leider einmal einen Tropfen zu viel erwischt, der durch die Löcher der
LRP direkt auf die Lötstelle gelangte.

Bei der ersten Lötung hat es kurz gezischt, ein Brennen in den Augen und
trotz Auswaschung mit kaltem Wasser dann 3 Tage lang rote Augen...

Autor: Klaus W. (mfgkw)
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butsu schrieb:
> der Vorteil vom Cyanacrylat beim eingerissenen Fingernagel im Vergleich
> zum Epoxy ist die sehr viel geringere Viskosität. Es sieht sich kapillar
> in den Spalt und repariert so den Nagel.

Und der Vorteil von Epoxy-Harz ist, daß der Spalt egal ist.
Man kann eine schöne Schicht drüber legen, die Kräfte und Biegemomente 
vom Nagel fernhält und ein Hängenbleiben am Bruchrand an Stoff etc. 
verhindert.
Sowas wie ein künstlicher Fingernagel für die Damen, nur billiger.

Autor: Peter X. (peter_x)
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Klaus Wachtler schrieb:
> die Kräfte und Biegemomente
> vom Nagel fernhält und ein Hängenbleiben am Bruchrand an Stoff etc.
> verhindert.

Meinst du das Bruchband, was man bei einem Leistenbruch tragen muß?

Autor: Klaus W. (mfgkw)
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Nee, wenn sich der Riß vom Fingernagel soweit ausbreitet, reicht ein 
bißchen Kleber wohl nicht mehr.
Evtl. würde in so einem Fall sogar ich zum Arzt gehen.

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Bernd Funk schrieb:
> ohne Feuchtigkeit klebt da gar nix in Sekunden.

Für wirklich sekundenschnelles Aushärten gibt es Aktivatorspray. Sprüh, 
eins, zwei, drei, fest.

Autor: Christopher B. (chrimbo) Benutzerseite
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Mani W. schrieb:
> ei der ersten Lötung hat es kurz gezischt, ein Brennen in den Augen
das ist mir auch schon öfter passiert als mir lieb ist.
> dann 3 Tage lang rote Augen...
das allerdings noch nie.

Ich habe allerdings mal eine Platine in ein kleines Gehäuse kleben 
wollen, an der Platine hing aber noch ein Starres Kabel. Als ich 
nachschauen wollte ob der Kleber trocken ist hat sich das Kabel gewehrt 
und ist hängengeblieben. Dann hat es sich gelöst und es flog ein Tropfen 
Sekundenkleber direkt in mein rechtes Auge. Ich hab dann sofort das Auge 
aufgehalten (bloß nicht blinzeln) und es ausgespült. Danach aber von 
einem Freund zum Augenarzt fahren lassen und der hat dann den kleber aus 
den Wimpern gefischt und etwas von der Lidinnenseite entfernt.

Das mit dem Freibrennen der Kanüle mach ich auch. Man sollte nur nicht 
den Fehler machen und kurz darauf auf die Flasche drücken. Durch die 
heiße Kanüle kommt sonst sofort eine Fontäne von gasförmigem 
Sekundenkleber.

LG
Christopher

Autor: Bernd F. (metallfunk)
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Icke ®. schrieb:
> Bernd Funk schrieb:
>> ohne Feuchtigkeit klebt da gar nix in Sekunden.
>
> Für wirklich sekundenschnelles Aushärten gibt es Aktivatorspray. Sprüh,
> eins, zwei, drei, fest.

Da würden mich mal die Inhaltsstoffe interessieren.

Grüße Bernd

Autor: Paul B. (paul_baumann)
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Bernd Funk schrieb:
> Da würden mich mal die Inhaltsstoffe interessieren.

Lauter schmackhafte und bekömmliche Sachen...

Hier hast Du ein Sicherheitsdatenblatt davon:
http://www.xxl-modellbau.de/abbildungen/zubehoer/k...

MfG Paul

Autor: Guest (Gast)
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Bernd Funk schrieb:
>> Für wirklich sekundenschnelles Aushärten gibt es Aktivatorspray. Sprüh,
>> eins, zwei, drei, fest.
>
> Da würden mich mal die Inhaltsstoffe interessieren.

Da ist meist hochkonzentrierte Hydroxylsäure drin. Ganz übles Zeug!

scnr

Autor: Bernd F. (metallfunk)
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Das Zeug braucht man nicht.

Anhauchen der Klebeflächen reicht.

Grüße Bernd

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Bernd Funk schrieb:
> Das Zeug braucht man nicht.
>
> Anhauchen der Klebeflächen reicht.

Das werde ich der Polizei erzählen, wenn sie mich in's Röhrchen pusten
lassen will....
;-)

MfG Paul

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Bernd Funk schrieb:
> Das Zeug braucht man nicht.
>
> Anhauchen der Klebeflächen reicht.

Nö, eben nicht immer. Bei sehr dünnem Klebstoffauftrag gehts, aber wenn 
mehr Kleber drauf muß oder dieser noch kleinere Spalten ausfüllen soll 
etc., wie das im RC-Modellbau oft der Fall ist, dann brauchst du 
entweder viel Geduld oder Aktivator. Alternativ hilft Benetzen der 
Klebestelle mit Wasser, aber das geht nicht so schnell wie mit 
Aktivator.

Autor: butsu (Gast)
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Cyanacrylat ist eher nicht geeignet um spaltfüllend zu kleben. Da gibt 
es besseres.
Die Primer sind eher dafür gedacht, Materialien mit einer sehr geringen 
Oberflächenenergie zu verkleben, wie z.B. PE, PP, POM etc.

Was statt des Primers auch gehen dürfte: Kurz mit der (Gas-)Flamme über 
die Kunststoffoberfläche, unmittelbar dannach kleben.

Autor: trabbi (Gast)
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Stefan M. schrieb:
> Die Kanüle freibrennen ist aber sportlich.....
> Falls die Hersteller der Klebstoffe daran interesse hätten, dann wäre es
> mal Zeit für eine Kanüle an der Flasche, die nicht verkleben kann.
> Alles aus Teflon z.B.
>
>
gibts sowas antihaftkanüle und kappe? praktisch wäre einmal teuer kaufen 
und dann auf billigtuben wiederverwenden.nadel drinlassen ist doof weil 
verklebt. wachs zu aufwäbdig.

Autor: Stefan L. (stefan_l134)
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Ich habe mir vor 5 Jahren mal diesen Kleber gekauft:
http://www.tedi-shop.com/sekundenkleber-5-tuben.html

Ich bin immer noch bei der ersten angebrochenen Tube. Die Kanüle wird 
nach jeder Benutzung sauber abgewischt, damit nichts verklebt und der 
Deckel sauber schließt. Dann kommt die Tube mit möglichst wenig Luft in 
einen kleinen Zipbeutel und dann ab ins Gefrierfach (-18 °C). Hätte ich 
vorher gewusst, dass der Sekundenkleber auf diese Weise so lange hält, 
hätte ich auch mehr Geld in was hochwertiges investiert. Allerdings bin 
ich mit diesem Kleber bis jetzt auch sehr zufrieden.

Autor: juergen (Gast)
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Stefan L. schrieb:
> Ich habe mir vor 5 Jahren mal diesen Kleber gekauft:
> http://www.tedi-shop.com/sekundenkleber-5-tuben.html
>
> Ich bin immer noch bei der ersten angebrochenen Tube. Die Kanüle wird
> nach jeder Benutzung sauber abgewischt, damit nichts verklebt und der
> Deckel sauber schließt. Dann kommt die Tube mit möglichst wenig Luft in
> einen kleinen Zipbeutel und dann ab ins Gefrierfach (-18 °C). Hätte ich
> vorher gewusst, dass der Sekundenkleber auf diese Weise so lange hält,
> hätte ich auch mehr Geld in was hochwertiges investiert. Allerdings bin
> ich mit diesem Kleber bis jetzt auch sehr zufrieden.


Warum auch hochwertig? Ich kaufe im 1-Euro-Shop fünf Tuben für einen 
Euro
ein. Die sind genau so gut wie die teuren und man braucht sich keine 
Gedanken über verstopfte Kanülen machen.

Einen guten Tip kann ich auch beisteuern: Auf mein fast gesamtes 
Schuhwerk habe ich neue Sohlen aufgeklebt...mit Sekundenkleber! Perfekte 
Klebung und derart innig... die lösen sich nie wieder ab!

Für eine Sohle nehme ich 2 Tuben `a 1 Gramm. Das ist viel Material und 
die Gefahr ist groß, daß die Finger zusammenkleben. Das ist schmerzhaft 
und man kann erstmal nicht weitermachen.

Handschuhe nützen überhaupt nichts. Die kleben auch sofort fest und 
Gummihandschuhe gehen auch nicht. Dann hat man auch gleich ein Loch 
drin.

Jetzt bin ich auf Malerkrepp gekommen. Damit umwickle ich jeden 
einzelnen Finger. Beim Handtieren kleben die Finger nicht mehr fest.

Das ist schnell gemacht und auch wieder abgemacht.
Schade, daß ich erst so spät darauf gekommen bin.

Autor: juergen (Gast)
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Jede einzelne Fingerkuppe soll es heißen!

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