Elektromagnet = Lorentzkraft?

Gast #3948973
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eine kurze allgemeine Frage:

Die Lorentzkraft ist ja die Kraft auf einen stromdurchflossenen Leiter 
in einem Magnetfeld.

Jetzt habe ich eine Spule (Anhang) die einen Elektromagnet darstellt und 
über ihr schwebt ein Permanentmagnet....


... nennt man die Kraft die den Permanentmagneten schweben lässt auch 
Lorentzkraft? Oder einfach "magnetische Kraft" ?



danke :)
Angehängte Dateien:
Gast #3949594
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ok danke.


kann evtl. jemand erklären, wieso der Magnet in dem Video:

https://www.youtube.com/watch?v=5zYqLwRMyLw


nicht runter fällt?

Nach dem Earnshaw-Theorem ist es doch nicht möglich einen Magneten über 
einem anderen schweben zu lassen.


Jetzt gibt es ja Ausnahmen:

- der Magnet dreht sich (macht er nicht)
- sein Schwebefeld wird aktiv geregelt (auch nicht, jedenfalls sehe ich 
keine Sensoren)
- Diagamnet

sind das also evtl einfach nur 4 Permanentmagnete und das was schwebt 
ist aus Graphit oder Bismut?
Gast #3949782
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Lassen wir doch den guten Mann zu Wort kommen der das Video gepostet 
hat...

"Thomas Altman
vor 2 Jahren
Antwort auf Kommentar von guesswho kk

Disk is powerful magnet, base has four powerful electromagnets with 
sensors and control circuits that allow them to change strength and 
direction in order to maintain the balance. This is known as a dynamic 
equilibrium."
Gast #3949792
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Im übrigen gibt es leider (außer Supraleitern) keinen so starken 
bekannten Diamagnet. Habe selbst mit ein paar NeFeB-Magneten lediglich 
eine Bleistiftmine zum schweben gebracht. Der Effekt ist einfach zu 
gering. (ca. µr=0.9995)
Gast #3949798
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Siebzehn Für Fuenfzehn schrieb:
> Nein, die Kraft zwischen zwei Magneten ist definiert durch die
> Inhomogenitaet des/ der Felder.
>
> die Lorentskraft ist die Kraft eines Leiters im Magnetfeld. Resp die
> Kraft auf bewegte Ladung im Magnetfeld.

Kann jemand die Definition dieser Kraft aufgrund der Inhomogenitaet der 
Felder benennen oder beschreiben.

Ich kenne nur eine Kraft aufgrund von Magnetfeldern -> Lorenzkraft.
Gast #3949828
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Das besagt Earnshaw-Theorem bezieht sich ja nur auf statische Felder. In 
dem Kästchen sind offenbar Elektromagnete die über eine Regelung 
kontrolliert werden und so ein dynamisches Gleichgewicht erzeugen. 
Ähnlich einem inversen Pendel. Die Vier EMagnete wirken dabei je nach 
Sensorwerten anziehend oder abstoßend. Kein Hexenwerk, "nur" eine sehr 
ausgeklügelte Regelung. (Respekt dafür)

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