>Potis rutschen dank digitaler Technik und Steuerung über Inkrementalgeber
>allmählich auf die "rote Liste".
Wie kommen Leute immer nur auf so einen Schwachsinn?? In den 90igern
wurde gerne von "Berufenen" behauptet, daß es in 10 Jahren keine
Analogelektronik mehr gäbe. Das würde dann alles mit DSPs gemacht. Und
wo stehen wir heute? Noch nie gab es eine so unüberschaubar große Menge
an OPamps wie im Jahre 2015!
Also, Potis und Trimmer wird es ganz sicher noch eine geraume Zeit
geben.
>Ich frage mich aber, wie wird das in einem Schaltplan technisch korrekt
>eingezeichnet, damit einer Laie ohne Kenntnis von Spannungsteiler etc.
Eigentlich ist das ganz einfach. Es muß einfach nur ein bestimmter Pin
der Schleiferbahn ausgezeichnet werden. In der Regel ist das der
Anfangspunkt, also der Pin, auf den der Schleifer steht, wenn das Poti
im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird, Linksanschlag eben. In meinen
Schaltplänen steht dort immer ein "k" für "kaltes Ende". Habe ich mal
vor vielen Jahren gesehen und für mich übernommen.
Bei Cermet-Trimmern, die man aus Versehen leicht verpolt einbauen kann,
gebe ich noch die Pinbelegung an: "1", "2" und "3", weil auf den
Trimmern ja kein "k" steht. Die Zahlen helfen beim richtigen Einlöten
und das "k" für das Verständnis der Schaltung. Auf den Trimmern ist auch
oft noch ein kleiner "Schaltplan" zu sehen und die Drehrichtung "CCW"
(counter clock wise) angegeben.
Übrigens wird kein Bauteil so oft in Schaltplänen falsch eingezeichnet
wie Potis und der Trimmer. Nicht nur, daß Anfangs- und Endpunkte oft
vertauscht sind, sondern auch Angaben über "lin" und "log" fehlen oft
oder sind falsch.