Guten Tag! Es gibt einige Programme (auch Freeware) im Internet, die eine GROBE (aber noch recht akzeptable) Leistungsmessung durchführen können. Die Durchführung: Man guckt im Getriebedatenblatt nach dem (möglichst) direkten Gang. Mit OBD Tool wird Drehzahl und Geschwindigkeit gespeichert. Mit einem Zeitstempel. Man soll im direkten Gang aus den Drehzahlkeller voll beschleunigen, bis in den Drehzahlbegrenzer. Sofort danach schaltet man das Getriebe auf N und lässt das Fahrzeug bis auf die Anfangsgeschwindigkeit ausrollen. Danach wird der OBD Log beendet. Wenn der Log fertig ist, öffnet man das Tool, importiert den Log (Drehzahl, Speed, Zeit) und gibt noch Fzg Gewicht, Temperatur, Luftdruck ein. Das Programm rechnet dann Drehmoment und Leistung aus. Weiß Jemand wie das funktioniert? Habe das Tool selbst ausprobiert, ich komme sehr wohl auf die Herstellerangaben. Also kann das kein großer Käse sein. Ich möchte jetzt aus Gag eine Box bauen, die sowas selbst durchführt. Werte werden per OBD Buchse ausgelesen (genormt), die Zeit ist ja nur relative Zeit, also wird der µC die Zeit stoppen und jeden ausgelesenen Wert mit dem Zeitstempel versehen.. Weiß jemand, wie man sowas rechnen? Also aus den oberen Angaben im Text NM und PS rausrechnen. Das Diagramm kann das Toll auch zeichnen, brauche das aber nicht. Mit würden nur NM und PS angaben schon reichen. Danke schön Schönen Tag allen.
Hmm. Überschlagsmässig Aus dem Geschwindigkeitsdiagramm kann man die jeweils wirksame Beschleunigung durch Vergleich von aufeinanderfolgenden Geschwindigkeiten ermitteln. Mit der bekannten Fahrzeugmasse lässt sich damit auf die Kraft zurückrechnen, die dazu gewirkt haben muss (Newton Axiom F = m*a). Die Ausrollphase braucht man, weil man dort dasselbe machen kann und damit die 'Bremskraft' bestimmen kann, die durch Luftwiderstand and Rollreibung entsteht. Damit kann jetzt die vom Motor gelieferte Kraft bei den entsprechenden Geschwindigkeiten korrigiert werden. Die zur jeweiligen Geschwindigkeit gehörende Drehzahl ist auch bekannt. Somit kann man ein Diagramm erstellen, in dem die Newton der jeweiligen Drehzahl gegenüber gestellt werden. Womit man die Newtonmeter hätte. Wobei ich nicht sicher bin, auf welchen Radius sich das bei Motoren angegebene Drehmoment bezieht, aber ich schätze mal das wird 1 Meter sein. Wie man damit jetzt aber auf PS kommt, weiss ich auch nicht mehr im Detail auswenig. Ein PS ist ja jene Leistung, die ein Pferd erbringt um eine Masse von 1kg in 1 Sekunde um 1 Meter anzuheben (also gegen die Erdbeschleunigung g zu arbeiten). Sollte sich eigentlich mit ein bischen Studium eines Physikbuches auch ermitteln lassen, wie die einzelnen Werte da jetzt zusammenhängen.
Karl Heinz schrieb: > Drehmoment bezieht, aber ich schätze mal das wird 1 Meter sein. Ja, heißt ja auch Nm. Wichtiger ist bei welcher Drehzahl in rad/s
Hallo Karl Heinz, > Wobei ich nicht sicher bin, auf welchen Radius sich das bei Motoren > angegebene Drehmoment bezieht, aber ich schätze mal das wird 1 Meter > sein. Wie Disco schon richtig bemerkt hat, ist die Einheit Nm, also ist Meter die Bezugsgröße. Sonst wäre es eine Kraft und kein Drehmoment. > Wie man damit jetzt aber auf PS kommt, weiss ich auch nicht mehr im > Detail auswenig. Ein PS ist ja jene Leistung, die ein Pferd erbringt um > eine Masse von 1kg in 1 Sekunde um 1 Meter anzuheben (also gegen die > Erdbeschleunigung g zu arbeiten). Sollte sich eigentlich mit ein bischen > Studium eines Physikbuches auch ermitteln lassen, wie die einzelnen > Werte da jetzt zusammenhängen. Leistung ist Drehmoment mal Drehzahl. Die SI-Einheit für Leistung ist Watt. Für die Umrechnung von kW nach PS gilt: 1 PS = 735,5W bzw. 1 PS = 0,7355kW[1]. [1] http://de.wikipedia.org/wiki/Pferdest%C3%A4rke
Hallo Ich, ich hab sowas mal auf einem Mikrocontroller (PIC) gemacht: http://sebulli.com/ps/. Aus der Fahrzeuggeschwindigkeit und der gemessenen Beschleunigung wurde die abgegebene Leistung berechnet. Es war allerdings erforderlich, dass man zuvor an 3 Geschwindigkeitspunkten eine Messung der "Gesamtreibung" durchführt. Also Rollreibung und Luftwiderstand. Dazu musste man bei n km/h für mehrere Sekunden auskuppeln und es wurde gemessen, wie die Geschwindigkeit dann abnimmt.
Gerd B. schrieb: > Es war allerdings erforderlich, dass > man zuvor an 3 Geschwindigkeitspunkten eine Messung der "Gesamtreibung" > durchführt. Der TO hat beschrieben, dass danach auf Leerlauf geschaltet und das Fahrzeug ausrollen gelassen wird. Falls die Straße wirklich über die ganze Strecke topfeben ist kann man so die notwendige Leistung für die Gesamtreibung in Abhängigkeit zur Geschwindigkeit bestimmen. Da beim Beschleunigen Drehzahl und Geschwindigkeit über OBD mit aufgezeichnt wurden kann man so für jede Drehzahl die Leistung die für die Gesamtreibung (Luftwiderstand, Rollreibung, interne Reibung) verloren geht zurückrechnen.
Vielen Dank für Eure Antworten, werde das Thema etwas später wieder aufgreifen. Habe mir im Moment zu viel vorgenommen, ohne es zu merken, dass es zu viel ist :) Grüße an alle!
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.