Hi, was ich mich schon immer gefragt hab: Der Segway hält das Gleichgewicht ja indem er, sobald man sich vor bzw. zurücklehnt, beschleunigt bzw. abbremst. Was aber wenn man beschleunigt, beschleunigt, beschleunigt und die maximale Geschindigkeit erreicht ist, der Segway also dem Nachvornelehnen keine weitere Beschleunigung entgegensetzen kann? Dann würde man doch einfach vorne überkippen. Bin so n Ding noch nie gefahren, wie fühlt sich das an bzw. wie macht man das? Oder merkt man das rechtzeitig und fängt sich wieder? lg
Es wird einen Grund dafür geben, warum man auf den Dingern einen Helm tragen soll.
Paul H. schrieb: > Hi, > > was ich mich schon immer gefragt hab: Der Segway hält das Gleichgewicht > ja indem er, sobald man sich vor bzw. zurücklehnt, beschleunigt bzw. > abbremst. Was aber wenn man beschleunigt, beschleunigt, beschleunigt und > die maximale Geschindigkeit erreicht ist, der Segway also dem > Nachvornelehnen keine weitere Beschleunigung entgegensetzen kann? Dann > würde man doch einfach vorne überkippen. Vermutlich ist die Geschwindigkeit in Relation zur Maximaldrehzahl der Motoren so begrenzt, dass genug Reserven zum Abfangen von starkem nach-vorne-lehnen bei Maximalgeschwindigkeit da sind. > Bin so n Ding noch nie gefahren, wie fühlt sich das an bzw. wie macht > man das? Oder merkt man das rechtzeitig und fängt sich wieder? Ist die ersten Minuten gewoehnungsbeduerftig, aber dann ziemlich bulletproof. Man faengt garnichts, das macht die Maschine.
Hallo Paul, die Regelung des Segway fängt ein zu weites nach vorne lehnen ab. Bei langsamen fahreten im "Schlidkrötenmodus" (bis 4 km/h) erreicht man den Punkt recht schnell. Am anfang hat man das Gefühl, das man fast nach hinten abgeworfen wird, aber das gibt sich recht schnell. Ich bin schon ein paar mal mit Segways gefahren und das macht echt großen Spaß. Wie Rufus aber schon sagte, es hat seinen Grund warum auf den Dingern Helmpflicht gilt. Bin selber noch nie gestürzt, hab es aber schon zwei mal miterlebt. Beide mal wären aber vermeidbar gewesen - einmal gegen einen hohen Bordstein gefahren und das andere mal bei einer fahrt über einen vereisten Feldweg. Ausser ein paar blauen Flecken ist aber nichts passiert. Ich kann es jedem echt empfehlen, das mal auszuprobieren. Vor allem durchs Gelände und über Wiesen zu fetzen macht riesig Spaß (entsprechendes Segwaymodel vorausgesetzt). Gruß Rainer
Paul H. schrieb: > der Segway also dem > Nachvornelehnen keine weitere Beschleunigung entgegensetzen kann? Vorbeugen ist besser als nach hinten umfallen. ;-) MfG (auch) Paul
Es wird also so sein, dass der Regelung zu liebe niemals das theoretische Vmax erreichbar ist.
Das liegt doch aber nicht im Ermessen des Segways. Wenn der Fahrer sich anfangs nach vorne lehnt um zu beschleunigen muss er sich irgendwann von selbst dazu entscheiden, sich zurückzulehnen. Wenn der Segway einfach aufhört, zu beschleunigen, kippt der Fahrer vorne über. Wenn der Segway das dann ausgleicht beschleunigt er. Das einzige sinnvolle wäre wohl an der Stelle, dass er am Ende etwas stärker beschleunigt und einen somit zurückwirft, was wohl Rainer M. auch sagen wollte ;)
Paul H. schrieb: > Das > einzige sinnvolle wäre wohl an der Stelle, dass er am Ende etwas stärker > beschleunigt und einen somit zurückwirft Natuerlich, was sonst?
In Bereich der Höchstgeschwindigkeit wird die Balance so geregelt, daß dir die Lenkstange immer weiter entgegen kommt, sodass du dich garnicht mehr weiter nach vorn beugen kannst. Bin selber schon öfter mit Segways gefahren, ich finde die Dinger klasse. Sollte jeder mal probieren. Reinhard
sinnvollerweise einen Vollstop, denn ein Runterfallen ist besser bei kleinen Geschwindigkeiten. Wenn der Fahrer das Gefaehrt nicht versteht hats per sofort keinen Sinn mehr diesen auch fahren zu lassen. Zur Vermeidung von zu hohen Geschwindigkeiten sollte sich das Fahren schon viel vorher gummig anfuehlen
Paul Baumann schrieb: > Vorbeugen ist besser als nach hinten umfallen. Vorbeugen ist besser als auf die Schuhe zu kot*en Dennis
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