Forum: Offtopic Maxspeed beim Segway, kippt man dann vorne über?


von Paul H. (powl)


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Hi,

was ich mich schon immer gefragt hab: Der Segway hält das Gleichgewicht 
ja indem er, sobald man sich vor bzw. zurücklehnt, beschleunigt bzw. 
abbremst. Was aber wenn man beschleunigt, beschleunigt, beschleunigt und 
die maximale Geschindigkeit erreicht ist, der Segway also dem 
Nachvornelehnen keine weitere Beschleunigung entgegensetzen kann? Dann 
würde man doch einfach vorne überkippen.

Bin so n Ding noch nie gefahren, wie fühlt sich das an bzw. wie macht 
man das? Oder merkt man das rechtzeitig und fängt sich wieder?

lg

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Es wird einen Grund dafür geben, warum man auf den Dingern einen Helm 
tragen soll.

von David .. (volatile)


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Paul H. schrieb:
> Hi,
>
> was ich mich schon immer gefragt hab: Der Segway hält das Gleichgewicht
> ja indem er, sobald man sich vor bzw. zurücklehnt, beschleunigt bzw.
> abbremst. Was aber wenn man beschleunigt, beschleunigt, beschleunigt und
> die maximale Geschindigkeit erreicht ist, der Segway also dem
> Nachvornelehnen keine weitere Beschleunigung entgegensetzen kann? Dann
> würde man doch einfach vorne überkippen.

Vermutlich ist die Geschwindigkeit in Relation zur Maximaldrehzahl der 
Motoren so begrenzt, dass genug Reserven zum Abfangen von starkem 
nach-vorne-lehnen bei Maximalgeschwindigkeit da sind.

> Bin so n Ding noch nie gefahren, wie fühlt sich das an bzw. wie macht
> man das? Oder merkt man das rechtzeitig und fängt sich wieder?

Ist die ersten Minuten gewoehnungsbeduerftig, aber dann ziemlich 
bulletproof. Man faengt garnichts, das macht die Maschine.

von Rainer M. (excogitator)


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Hallo Paul,

die Regelung des Segway fängt ein zu weites nach vorne lehnen ab. Bei 
langsamen fahreten im "Schlidkrötenmodus" (bis 4 km/h) erreicht man den 
Punkt recht schnell. Am anfang hat man das Gefühl, das man fast nach 
hinten abgeworfen wird, aber das gibt sich recht schnell.
Ich bin schon ein paar mal mit Segways gefahren und das macht echt 
großen Spaß. Wie Rufus aber schon sagte, es hat seinen Grund warum auf 
den Dingern Helmpflicht gilt. Bin selber noch nie gestürzt, hab es aber 
schon zwei mal miterlebt. Beide mal wären aber vermeidbar gewesen - 
einmal gegen einen  hohen Bordstein gefahren und das andere mal bei 
einer fahrt über einen vereisten Feldweg. Ausser ein paar blauen Flecken 
ist aber nichts passiert.
Ich kann es jedem echt empfehlen, das mal auszuprobieren. Vor allem 
durchs Gelände und über Wiesen zu fetzen macht riesig Spaß 
(entsprechendes Segwaymodel vorausgesetzt).

Gruß
Rainer

von Paul B. (paul_baumann)


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Paul H. schrieb:
> der Segway also dem
> Nachvornelehnen keine weitere Beschleunigung entgegensetzen kann?

Vorbeugen ist besser als nach hinten umfallen.

;-)
MfG (auch) Paul

von Stefan M. (derwisch)


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Es wird also so sein, dass der Regelung zu liebe niemals das 
theoretische Vmax erreichbar ist.

von Paul H. (powl)


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Das liegt doch aber nicht im Ermessen des Segways. Wenn der Fahrer sich 
anfangs nach vorne lehnt um zu beschleunigen muss er sich irgendwann von 
selbst dazu entscheiden, sich zurückzulehnen.

Wenn der Segway einfach aufhört, zu beschleunigen, kippt der Fahrer 
vorne über. Wenn der Segway das dann ausgleicht beschleunigt er. Das 
einzige sinnvolle wäre wohl an der Stelle, dass er am Ende etwas stärker 
beschleunigt und einen somit zurückwirft, was wohl Rainer M. auch sagen 
wollte ;)

von David .. (volatile)


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Paul H. schrieb:

> Das
> einzige sinnvolle wäre wohl an der Stelle, dass er am Ende etwas stärker
> beschleunigt und einen somit zurückwirft

Natuerlich, was sonst?

von Reinhard R. (reirawb)


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In Bereich der Höchstgeschwindigkeit wird die Balance so geregelt, daß 
dir die Lenkstange immer weiter entgegen kommt, sodass du dich garnicht 
mehr weiter nach vorn beugen kannst.

Bin selber schon öfter mit Segways gefahren, ich finde die Dinger 
klasse. Sollte jeder mal probieren.

Reinhard

von Purzel H. (hacky)


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sinnvollerweise einen Vollstop,  denn ein Runterfallen ist besser bei 
kleinen Geschwindigkeiten. Wenn der Fahrer das Gefaehrt nicht versteht 
hats per sofort keinen Sinn mehr diesen auch fahren zu lassen.

Zur Vermeidung von zu hohen Geschwindigkeiten sollte sich das Fahren 
schon viel vorher gummig anfuehlen

von Dennis H. (t1w2i3s4t5e6r)


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Paul Baumann schrieb:
> Vorbeugen ist besser als nach hinten umfallen.

Vorbeugen ist besser als auf die Schuhe zu kot*en


Dennis

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