MaWin schrieb:
> Hören bringt eher nichts, man hört zwar Vetzerrungen aber weiss nicht,
> welche Ausgabe besser ist, und glaubt dann, der klirrende Sound aus dem
> uralten Röhrenverstärker wäre gut.
Exakt. "Sighted listening" ist ein Euphemismus für audiophile
Audiospacken, die idR weder die Erfahrung noch das Equipment haben
irgendwas zu beurteilen.
Früher gab es auch Dinge wie NF-Spektrumanalysatoren(*), damit kann man
von Hand oder automatisch Dinge wie die Verzerrung berechnen (lassen),
in Verbindung mit einem entsprechend hochwertigen Referenzoszillator
(bei einem DAC natürlich nicht nötig).
(*) U.a. HP baute diverse Geräte dieser Klasse. Einige vollständig
analoge im Bereich von einigen Hz bis 50..60 kHz, ein paar FFT-Analyzer
für die Gegend von einigen µHz bis ~100 kHz oder so. 8903A sei auch
erwähnt.