Kurzdenker schrieb:
> Wir haben einen sehr hohen Exportanteil. Wenn das so längerfristig
> bleibt hat meine Firma böse Schwierigkeiten, mein Job geht verloren...!
Es steht den Schweizern doch jederzeit frei, Mitglied der EU und des
Euroraums zu werden. ;-)
Aber im Ernst:
1.) Wer selbst in Schweizer Franken bilanziert, aber viele Geschäfte mit
dem Ausland macht in z.B. Euro oder US-Dollar, der kann - und sollte! -
sich gegen Wechselkursschwankungen absichern.
2.) Firmen wie z.B. Nestlé, Novartis oder Roche haben diverse Standorte
auch im Euroraum. So machen sie einen recht großen Teil ihrer Geschäfte
ohnehin schon nicht in Euro und sind so weniger abhängig von den
Wechselkursen.
3.) Die Schweizer haben doch nun wirklich einen Arsch voll Geld. Und
noch einen zweiten Arsch dazu, für jeden einzelnen Einwohner einen. Wer
so dermaßen liquide ist und mit all dem Geld keine sinnvollen Lösungen
für seine Probleme findet, dem ist eh nicht mehr zu helfen.