Hallo, bin auf der suche nach einem IC für eine Batteriebetriebene Schaltung. Diese soll im Endeffekt mit schlafendem Mikrocontroller herumliegenden, bis sie bewegt wird. Ein Quecksilberschalter o.ä. geht nicht, da alles Lage unabhängig und auch mehrmals funktionieren soll. Das IC hat deshalb im Idealfall einen sleepmodus mit wenig verbrauch mit interrupt ab einer Schwelle. Genauigkeit oder Messwerte sind mir egal. Im Idealfall hält die Schaltung mit einer 18650er Zelle (4Ah) viele Wochen bis Monate. Handlötbar wäre toll, muss aber nicht. Kennt da jemand auf die schnelle einen?
Viele Beschleunigungssensoren haben das doch heutzutage. ADXL und Konsorten...
Warum ein aktives Bauteil nehmen, wenn es dafür spezielle passive Sensoren gibt? https://signalquest.com/product/components/sq-min-200/ Das ganze an einen EFM32 µC der im EnergyMode 3-4 (je nachdem wo man den Sensor dran hängt) auf den Interrupt lauert, und du kannst es problemlos mit einer CR2030 ewig betreiben. Gruß,
Ja, danke schon mal. Der passive Sensor ist super. Auch wenn er leider etwas teuer ist, und der Stromverbrauch bei einem 100k pullup doch nicht zu verachten ist, da der Schalter ja prinzipiell geschlossen ist.
Matthias schrieb: > Warum ein aktives Bauteil nehmen, wenn es dafür spezielle passive > Sensoren gibt? Preis. Verfügbarkeit. Nebenkosten...
Nimm so einen: ebay 201072314218 oder ebay 171198970491 Als Wackeldetektor geht das. Die sind aber nicht ganz so klein wie der von Matthias.
So, nach etwas hin und her, und viel Preise googlen (find ich schwach von ST dass die Preise nicht in der Tabelle zu finden sind) wird es wahrscheinlich ein LIS2DHTR. 1,50€ bei mouser, leicht zu konfigurieren, 3µA Stromverbrauch bei 10Hz. Faktor 10 beim Strom besser als ein Schalter, und dazu auch noch billger :D
Ich freu mich für dich. Billiger sicher nicht. Beim Chinamann kriegst du für 4,50 50 Stck. Der Stromverbrauch ist Null, wie willst du da besser werden? Die Einbindung ist auch aufwendiger als an einem Pin mit Interrupt. Gut, das Ding hat eine Lageauswertung, das war aber nicht dein Ansinnen. So einen Federgeber kann man auch selbst machen. Ist etwas fummelig, geht aber.
Ja, das mit dem Stromverbrauch ist bei den ganzen Vibrationsschalter allerdings meist so, dass sie im Normalzustand geschlossen sind, und bei Erschütterung kurz öffnen. Bei den von dir verlinkten kann ich das nicht sagen, da es kein Datenblatt gibt. Bei geschlossenen Schaltern leitet der pullup aber dauerhaft über den Schalter Strom. Selbst bei einem 100k Widerstand sind das bei 3V 30uA. Der Sensor brauch 3uA. Auch ein Punkt ist die digital einstellbare Empfindlichkeit. Die Lage ist mir prinzipiell egal, doch dir Empfindlichkeit einstellen ist schon fein. Ich habe auch schon mit solchen Schaltern experimentiert, durch das "Pullup-Problem" bin ich schlussendlich dazu übergegangen, den Pin an dem der Schalter hängt prinzipiell als Ausgang zu schalten, und alle 200ms, in denen der Mikrocontroller aufgewacht ist, als Eingang zu schalten und habe dann erst Spannung an den Sensor angelegt. Das war tatsächlich stromsparenden als der Pullup. Ich bin auch ein Fan von einfachen Lösungen, doch sollte ich einen größere Stückzahl der Platinen anfertigen, verlasse ich mich nicht auf einen Lieferanten, der weder Datenblatt noch Namen zu dem Schalter hat. Mache ich nur wenige Platinen, ist der Preis von 1,50€ zu 0,50€ zu vernachlässigen.
Gerald M. schrieb: > Bei geschlossenen Schaltern leitet der pullup aber dauerhaft über den > Schalter Strom. Selbst bei einem 100k Widerstand sind das bei 3V 30uA. > Der Sensor brauch 3uA. Ich hab so einen Sensor in Kombination mit einem Geber für eine Funkklingel gemacht. Diese haben ja eine 12V Batterie drin. Mit einem CMOS-Monoflop, welchen ich auf niedrigen Stromverbrauch getrimmt habe, habe ich damit trotz der 12V eine sehr lange Betriebszeit erreichen können. Die Batterie ist wirklich nicht sehr groß. Der Betriebsstrom durch den Sensor ist minimal. Irgendwo im MOhm-Bereich. Ich kann ja die Schaltung mal raussuchen.
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