Guten Morgen allerseits, ich habe vor ca. einem Jahr einen PI-Regler für eine kleine "Temperaturkammer" (20..60°) auf einem AVR implementiert, hat soweit gut funktioniert. Irgendwann habe ich den Regler optimiert, und um einen "geschätzten Stellwert" ergänzt. Hintergrund war, dass ich die Heizleistung zum Halten einer bestimmten Temperatur abschätzen kann (z.B. 45 Watt für 50°C), die notwendige Heizleistung ist etwa proportional zur Temeraturdifferenz zur Umgebung (20°C) Ich hab also diesen Term in die Regelgleichung aufgenommen, und dafür Kp und Ki reduziert. Kp und Ki wurden vorher nach Chien/Hrones/Reswick abgeschätzt. Da ich jetzt sowas ähnliches baue, bin ich darüber gestolpert, und verstehe leider überhaupt nicht mehr warum ich das so gemacht habe... Ich hab mir das ziemlich sicher nicht aus den Fingern gesaugt, dafür bin ich in Regeltechnik viel zu bloßfüßig. ich find aber nichts mehr dazu... Wie nennt man diese Vorgehensweise, wonach googelt man da? Und gibts dafür auch Abschätzverfahren für die Parameter, ähnlich Ziegler/Nichols oder Chien/Hrones/Reswick? Danke fürs auf die Sprünge helfen!
Kam schrieb: > http://de.wikipedia.org/wiki/Vorsteuerung Danke, das ist es! Hat noch jemand eine Idee, wie man Regelparameter abschätzt (ähnlich Ziegler/Nichols oder Chien/Hrones/Reswick) wenn so eine Vorsteuerung zum Einsatz kommt?
Genauso wie ohne. An der Dynamik der Regelstrecke ändert sich ja durch die statische Vorsteuerung nichts. Oliver
Oliver S. schrieb: > Genauso wie ohne. An der Dynamik der Regelstrecke ändert sich ja > durch die statische Vorsteuerung nichts. Ah ja, eigentlich logisch... danke!
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