Hallo,
hat jemand eine Empfehlung für Elektronikzeitschriften?
Ich hatte sonst immer die Elektor (gibt's ja in verschiedenen Sprachen).
Aber das ist auch eher für den Hobby-Bereich?
Viele Grüße
Alfred
Alfred Banause schrieb:> Hallo,> hat jemand eine Empfehlung für Elektronikzeitschriften?>
Zeitschriften sind tot. Ehrlich.
Gerade bei Elektor sah man den Untergang doch schön. In den letzten
Jahren hieß das doch: Geld zahlen für extrem viel Werbung und dazwischen
Arduino-Projekte. ne danke. Hab das Abo dann irgendwann auch gekündigt.
Obs da noch was besseres fürs prof. Umfeld gibt? Glaube kaum.
Schön (und unterstützenswert) finde ich das
http://www.embedded-projects.net/journal/
welches ja hier im Forum entstanden ist (und auch weiter entsteht).
Das Journal ist sicher nicht direkt an Profis (was immer das heisst)
gerichtet, aber für den Hobbybastler sind viele Artikel (z.B. Auslegung
eines Kalmanfilters) doch schon recht ambitioniert.
In meinen Augen sind das gut angelegte 13 Euro (pro Jahr!).
Die gibt es aber auch für "umme" für Leute, die jeden Cent umdrehen
müssen.
Matthias schrieb:> Die Firma möchte ich mal sehen, die ihren Ingenieuren IEEE-Magazine> zahlt...
Bei uns sind IEEE-Paper vom Firmennetzwerk aus zugänglich.
Liegt also an deiner Firma.
Matthias schrieb:> Die Firma möchte ich mal sehen, die ihren Ingenieuren IEEE-Magazine> zahlt...
Uni-Lib oder selber kaufen ? Believe it or not: Manche Ings kriegen
Gehalt^^
Die Preise schwanken ja auch bei den verschiedenen Zeitungen erheblich.
Kommt halt darauf an, was man regelmäßig lesen will.
Grüße
Andreas
ELV vom ELV-Verlag in Leer.
Interessante Projekte, viele Schaltungen, nette Ideen.
Früher gabs auch Folien, aber keine Firmware-Listings.
Bausätze und Hardware im Vertrieb zu teuer, aber das
scheint so manchen nicht zu stören.
yannik schrieb:> Bei uns sind IEEE-Paper vom Firmennetzwerk aus zugänglich.> Liegt also an deiner Firma.
Das heißt aber nicht das du auch die Magazine gratis lesen kannst, da
gibts verschiedene Umfänge von Zugängen. Ich habe jeweils einen ieee
Zugang von der Uni und einen von der Firma wo ich nebenher arbeite, kann
damit alle Papers lesen aber nicht die Magazine, und ich glaube dass
sich die Magazine nicht viele Firmen leisten!
Andreas H. schrieb:> Uni-Lib oder selber kaufen ? Believe it or not: Manche Ings kriegen> Gehalt^^
Ich glaube du weißt nicht was die Magazine kosten, das leistet sich
niemand privat^^
Mit einem ieee Zugang kriegt man einzelne Artikel aus den Magazinen für
ca 13$/Stück anstelle von 31$/Stück zu kaufen...
yannik schrieb:
> Bei uns sind IEEE-Paper vom Firmennetzwerk aus zugänglich.> Liegt also an deiner Firma.
Also ein elektronisches Abo eines Erotikmagazin ist doch viel spannender
als IEEE Magazine :) Und billiger :)
Thomas schrieb:> Ich glaube du weißt nicht was die Magazine kosten, das leistet sich> niemand privat^^> Mit einem ieee Zugang kriegt man einzelne Artikel aus den Magazinen für> ca 13$/Stück anstelle von 31$/Stück zu kaufen...
Ich kriege die (für mich) interessaanten Magazine durch die Societies in
denen ich Member bin. Z.B:
IEEE Circuits and Systems Society Membership
IEEE professional member US$19.00
Membership includes
Society Newsletter (electronic), IEEE Circuits and Systems Magazine
(electronic and print), IEEE RFIC Virtual Journal (electronic), IEEE
RFID Virtual Journal (electronic), IEEE Circuits and Systems Society
Digital Library and Conference Digital Library (electronic).
Über die Digital Library ist da auch der Zugriff auf CAS I & II und CAS
Video Technology mit drin.
Aber schau selber:
https://www.ieee.org/membership-catalog/productdetail/showProductDetailPage.html?product=MEMCAS004&refProd=MEMCAS004&WT.mc_id=soc_mem_cas
Und hier noch ein Überblick über die Societies:
https://www.ieee.org/membership_services/membership/societies/index.html
Grüße
Andreas
Freak schrieb:> Cyblord ---- schrieb:> Hab das Abo dann irgendwann auch gekündigt.>> Elektor, ELV, Funkamateur usw..findet man kostenlos im Netz
Dieb! Wegen dieser Einstellung geht die Illustriertenindustrie zu
Grunde.
Klar gibt es das noch :-)
Persönlich hätte ich auch nicht gedacht, dass das so lange auf diese Art
und Weise (kostenlos) funktioniert: Hut ab!
Ich finde es richtig toll, was da auf die Beine gestellt wurde und
deswegen habe ich da auch das Abo, um die Jungs (und Mädels?) zu
unterstützen.
Ansonsten gibt es noch ein paar Reste aus dem englischsprachigen Raum,
mit mehr oder weniger anspruchsvollem oder anspruchsarmen Niveau.
Circuit Cellar (USA, entstanden aus einer Kolumne in Byte, vor einiger
Zeit vom Elektor-Verlag übernommen)
http://circuitcellar.com/magazine/
Nuts & Volts (USA)
http://www.nutsvolts.com/
Everyday Practical Electronics (UK)
http://www.epemag.com/
und aus der Hipster-Ecke
make: (USA / DE) wird ab diesem Jahr in deutscher Ausgabe anstelle von
"c't Hardware Hacks" vom Heise-Verlag vertrieben)
http://makezine.com/http://www.heise.de/hardware-hacks/
Die Reihenfolge ist zufällig und in keiner Weise als Wertung zu
verstehen.
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