Hallo Zusammen, kennt einer das obige Modul von Microchip und kann mir etwas dazu sagen? Gibt es wieder DemoCodes, Stack etc. den Microchip als Freeware zur Verfügung stellt. Mein Anwendungsfall ist, dass ich mich einfach mit einem Smartphone connecten will und fortwährend eine UUID etc. aussenden möchte. Laut Datenblatt ist die Verbindung zu einem Smart Device kein Problem. Ich überlege einmal mir das Starterkit zuzulegen und erst einmal ein wenig rumzuexperimentieren. Falls jemand schon mit dem Modul gearbeitet hat und vielleicht sogar in eigenen Projekten benutzt hat wäre ich über jeden Input dankbar!
Meinst du dieses hier: -> http://www.microchip.com/wwwproducts/Devices.aspx?product=RN4020 Ich habe zwei davon und auch schon mal kurz damit gespielt. (Noch keine eigene Anwendung dafür) Die Demos, welche auch in dem Video zu sehen sind, haben auf einem Nexus 5 und einem Nexus 7 funktioniert. Nur nach einem Update auf Android 5 war es dann leider vorbei ...
Hallo Volker, ja genau dieses meine ich. Demo Video sieht eigentlich ganz interessant aus. Bin auch mal eben den USER Guide durchgegangen. Man kann scheinbar sehr viel damit machen. RN4020 <-> Smartphone RN4020 <-> RN4020 usw. Falls Jemand schon Erfahrungen mit dem Modul gemacht hat wäre ich über jeden Hinweis dankbar. Wo hast Du Dir das Starterkit bestellt? Direkt bei Microchip?
Wenn ich mich recht erinnere, dann habe ich es bei einer Farnell Bestellung dazu genommen um über die 55€ zu kommen ;-)
Hallo Leute, Ich befasse mich zurzeit in einem Studienprojekt mit der Thematik. Woraus ich aus der Doku nicht ganz schlau werde. Wie kann ich das Teil selbst programmieren? Im MPLABX weiß ich nicht welche Schnittstelle gewählt werden muss wenn das Modul nur über USB verbunden ist. Ich habe zusätzlich noch ein PicKit2 und dachte ich könnte das RN4020 Pictail Modul vll. über die ICSP Schnittstelle programmieren jedoch hat diese nur 5 Pins und das PicKit2 6 Eingänge. In der Doku finde ich nirgends einen Hinweis wie ich denn nun das RN4020 Pictail modul mit dem Pickit verbinden muss und will auch nichts kaputt machen weshalb ich nun hier hänge. Das PicTail sollte anfangs nur zum üben sein später soll der RN4020 einzeln in Kombination mit einem PIC18F2020 per C programmiert werden. Ziel ist es eine Analoge Spannung einzulesen und diese an eine Smartphoneapp zu schicken. MfG Tollmer
Tollmer schrieb: > Ich habe > zusätzlich noch ein PicKit2 und dachte ich könnte das RN4020 Pictail > Modul vll. über die ICSP Schnittstelle programmieren jedoch hat diese > nur 5 Pins und das PicKit2 6 Eingänge. Dann lass den sechsten Pin halt weg :/ Sechs beim programmieren ist eh meist kontraproduktiv^^ Aber im Ernst: Read the fu***ing (PicKit & Pictail) manuals. Pin 6 am PicKit ist LVP (low-voltage-programming). Der wird (lt. Userguide) beim RN4020 Pictail nicht benutzt. Also kannst Du ihn einfach ignorierieren und nur die Pins 1-5 verbinden. Du bekommst aber vermutlich ein anderes Problem: MPLabX unterstützt (iirc) nur noch PicKit3. Da musst Du mal schauen ob es klappt. Ansonsten halt das "klassische" MPLab nehmen oder die Programmer SW vom Pickit2. HtH Andreas
Erstmal danke für deine Antwort. Die Manuals hab ich natürlich gelesen. Nur sind diese relativ verwirrend. Was ich mir gewünscht hätte wär nen Tutorial gewesen wie man die Funktionalität RN4020 -> Smartphone wie es in dem Werbevideo gezeigt wird herstellt. Laut Manual wird das Teil über USB per UART konfiguriert mit vordefinierten Befehlen. Es ist nirgends ersichtlich wie man es mit dem PicKit programmieren kann. Ich bin Anwendungsentwickler und wollte halt durch das Projekt mal etwas über den Tellerrand hinausschauen d.h. für mich ist ne vernünftige Doku die einem dabei hilft die Grundfunktionalität herzustellen essenziell. Man muss sich nur mal die Kommentare unter diversen Youtube Videos zum RN4020 durchlesen . Ich bin nicht der Einzige dem die "Doku" zu unzureichend erscheint. Ich habe den Pictail nun mal mit dem PicKit2 verbunden und wie du schon vermutet hast unterstützt MPLABX das PicKit2 nicht. Ist mit der alten MPLAB Version MPLAB Harmony gemeint? MfG
Tollmer schrieb: > Die Manuals hab ich natürlich gelesen. ALLES was ich jetzt schreibe steht in den Manuals^^ > Nur sind diese relativ verwirrend. Was ich mir gewünscht hätte wär nen > Tutorial gewesen wie man die Funktionalität RN4020 -> Smartphone wie es > in dem Werbevideo gezeigt wird herstellt. Oh, so eine Wunschliste einzulösender Werbeversprechen habe ich auch :-)) In diesem Fall klappt das aber sogar, wenn man erst mal verstanden hat, WAS da WAS macht. > Laut Manual wird das Teil über > USB per UART konfiguriert mit vordefinierten Befehlen. Es ist nirgends > ersichtlich wie man es mit dem PicKit programmieren kann. Du schmeisst da zwei Sachen durcheinander. Das RN4020 ist ein BT interface, das über ein UART interface (NICHT USB !!!) programmiert wird. Vereinfacht kannst Du Dir das so vorstellen, als ob Du das RN4020 an die serielle Schnittstelle Deines PCs anschliesst und dann mit einem Terminalprogramm mit dem Teil sprichst. Das RN4020 selbst wird AUSSCHLIESSLICH über Kommandos gesteuert, die Du über das UART interface eingibst. !!! NICHT ausprobieren. Die Pegel passen nicht zusammen. !!! Um das "Pegelproblem" zu umgehen gibt es das RN4020 PicTail. Hier ist, neben dem RN4020, ein PIC18 drauf, den Du als USB<->UART interface benutzen kannst. Nach der Installation (und entsprechender Konfiguration des PicTail Boards) hast Du einen neuen COM Port im PC (über USB CDC), den Du z.B. mit einem Terminalprogramm ansprechen kannst um mit dem RN4020 zu reden. Natürlich kannst Du auch ein PC-Programm in einer beliebigen Programmiersprache schreiben und den neuen COM-Port ansprechen. Den PIC18 kannst Du auch selber programmieren. Erst dazu brauchst Du ein PicKit2/3 und die ICSP Schnittstelle. Den RN4020 sprichst Du dann über die UART Schnittstelle des PIC18 direkt an. Vorteil: Da muss kein PC mehr dranhängen, das PicTail läuft autonom. > Ich bin Anwendungsentwickler und wollte halt durch das Projekt mal etwas über > den Tellerrand hinausschauen d.h. für mich ist ne vernünftige Doku die > einem dabei hilft die Grundfunktionalität herzustellen essenziell. Naja, wie BT funktioniert (z.B. Bonding etc.) solltest Du schon wissen. Ansonsten ist es doch überschaubar: PicTail konfigurieren (auf USB<->UART mode), an den PC anschliessen (via USB), RN4020 mit den Commands aus dem "RN4020 Bluetooth Low Energy Module User’s Guide" ansteuern. (Also genau so, wie es in den Manuals steht, die Du gelesen hast ;-) > Man muss sich nur mal die Kommentare unter diversen Youtube Videos zum > RN4020 durchlesen . Ich bin nicht der Einzige dem die "Doku" zu > unzureichend erscheint. > Du wirst IMMER Leute finden, denen die Doku nicht reicht. Natürlich will jeder ein Beispiel haben, das genau SEIN Problem löst^^ > Ich habe den Pictail nun mal mit dem PicKit2 verbunden und wie du schon > vermutet hast unterstützt MPLABX das PicKit2 nicht. > Ist mit der alten MPLAB Version MPLAB Harmony gemeint? Nö. Harmony ist eher für PIC32 gedacht. Ich dachte eher an die älteren IDE Versionen, z.B. http://ww1.microchip.com/downloads/en/DeviceDoc/MPLAB_IDE_8_92.zip Am einfachsten wäre es aber vermutlich wenn Du Dir ein Pickit3 besorgst. Für die ersten Probeläufe ist es (für Dich) vermutlich am einfachsten, erst mal ein PC-Programm zu schreiben. Da hast Du nur den RN4020 selbst als Baustelle, denn das Interfacing zum RN4020 ist ja schon fertig. Jetzt kannst Du Deine Analogwerte vom RN4020 lesen und über BT verschicken. Die Funktionalitäten kannst Du einzeln am PC schreiben und testen. Business as usual... Wenn das funktioniert, dann kannst Du das Programm auf den PIC18 packen (dafür brauchst Du dann ein PicKitx) und das Pictail ohne PC betreiben. Hier hast Du als Baustelle den PIC18. Der will ja auch erst mal konfiguriert werden, z.B. Oscillator, UART. USB kannst Du auch probieren, ist aber für autonomen Betrieb eher nicht notwendig. Die Kommunikation mit dem RN4020 hast Du dann schon fertig, denn es sind die gleichen Cmds wie bei der PC Version. Die schickst Du jetzt nur nicht mehr an den COM-Port, sondern dan den PIC18-UART (und dafür gibt es Millionen Beispiele im INet). Also alles sehr überschaubar ;-) Grüße Andreas
Es gibt die folgenden Möglichkeiten das RN4020 zu programmieren (wie schon erwähnt ausschließlich über die UART - Schnittstelle): 1. über ein Terminalprogramm und USB, der PIC18 übernimmt dann die Pegelwandlung, ist also ein einfacher USB <-> UART Wandler (wurde ja schon erwähnt) 2. über die herausgeführten UART_RX und UART_TX Pins und dann ebenfalls über ein Terminalprogramm. Hier brauchst du natürlich dazwischen noch einen Pegelwandler 3. Du programmierst den PIC18 über die ICSP Schnittstelle (ich nutze ein Pickit3 und MPLAB X IDE v2.25). Hier musst du zunächst natürlich die UART Schnittstelle initialisieren etc. bevor du die Befehle (die in der API enthalten sind) über die TX Leitung senden kannst. Wie willst Du vorgehen? Hast du das Pictail Board? Willst Du Dir eine eigene Platine machen? Ich würde zunächst empfehlen mit 1. ein Gefühl für das Modul zu bekommen. Wenn Jemand Beispiel Code für 3. hat wäre ich ebenfalls sehr interessiert, da ich mich mit UART und PIC18 noch gar nicht beschäftigt habe. Gruss Leuchtfeuer
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