Wlan mit schwankenden Geschwindigkeiten ?

Gast #3978652
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Hallo,

wie so viele habe ich Probleme mit dem Wlan: Das heißt, es läuft 
eigentich ganz gut, nur schwanken die Übertragungsgeschwindigkeiten 
recht stark. Mal komme ich auf 2.000 kbit/s, einen Abend später nur auf 
500 kbit/s. Dabei habe ich am Router und Rechner gar nichts geändert. 
Irgendwelche anderen elektrischen Geräte sind ebenfalls nicht in 
Betrieb, es gibt auch keine Wlans in der Nachbarschaft (hier wohnen nur 
ältere Menschen :-) ).
Also wenn die Geschwindigkeit immer niedrig wäre, wüßte ich zumindest, 
daß ich die und die Ansätze ausprobieren könnte. Aber diese Schwankungen 
machen mich wahnsinnig, da ist nix reproduzierbares, was zur 
Fehleranalyse dienen könnte.

Hat jemand soetwas schonmal erlebt? Woran kann denn das liegen?
Gast #3979082
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Crazy H. schrieb:
> Ich vermute du bist ein paar Meter
> von der Antenne weg und es gibt evtl. Hindernisse dazwischen ?

Ich sitze im Untergeschoß im Bürozimmer, Router ist eine Etage höher im 
Erdgeschoß schräg über mir. Einen Spitzenempfang erwarte ich deshalb 
nicht, aber das erklärt die Schwankungen nicht, die Wand verändert sich 
schließlich nicht :-)

Crazy H. schrieb:
> Laptop ? Du sitzt jedes mal ein bisschen anderst und damit ist der
> Empfang mal besser mal schlechter.

Und das hat so eine starke Auswirkung? Ich hatte zuerst den Eindruck, es 
würde am geschlossenen Deckel des Laptops liegen, weil darin wohl die 
Wlan-Antenne untergebracht ist. Aber wenn ich den Deckel hochklappe 
ändert sich nix wesentliches.

Karl schrieb:
> Was zeigt diese Geschwindigkeit an? 500 kbit/s ist für Wlan unterstes
> Level, geht das überhaupt so langsam? Ich würde behaupten die Qualität
> deiner Internetverbindung schwankt.

Auch das ist nicht ganz falsch, aber leider eben nicht ganz richtig.
Ich gehe mit 32 Mbit/s über Kabel Deutschland ins Netz, auf deren Seite 
führe ich die Geschwindigkeitstests durch. Wenn's optimal läuft, komme 
ich auch auf 6 Mbit/s, natürlich nix im Vergleich was im Vertrag steht, 
aber das stört gar nicht mal so sehr. Nerviger sind halt diese 
Geschwindigkeitsschwankungen.
Gast #3979098
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Hallo,

vergegenwärtige dir mal die Wellenlänge (2,4 GHz etwa 13 cm ).
Damit können schon kleine Standortänderungen (egal ob Sender oder 
Empfänger) heftige änderungen am Empfangssignal erzeugen, 
dementsprechend wird der WLAN Router die Übertragungsrate ändern.
Die (eventuell) vorhandene Balkenanzeige vom Programm ist da wenig 
hilfreich, da sie sehr verzögert auf dem Empfangspegel reagiert 
(wahrscheinlich wird garnicht der tatsächliche Empfangspegel ausgewertet 
sondern nur die Bitfehleranzahl / Rückfragehäufigkeit).

Bist du Autofahrer bzw. hörst du mit einen beweglichen Empfänger 
analogen UKW Rundfunk ist dir sicherlich schon mal aufgefallen wie sich 
der Empfangspegel bei nur geringen Standortänderungen z.B beim warten 
vor einer roten Ampel, stark verändern kann (und das schon bei den etwa 
3m Wellenlänge des analogen UKW Rundfunks).

Um dieses Problem zu vermindern gibt es sogennante Diversityverfahren 
mit mehreren Sende und/oder Empfangsantennen wo sich die jeweiligen 
Antenne mindestens im Abstand von einer Wellenlänge befinden müssen.

mfg

  HF Freund
Gast #3979569
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Das kann auch an unsymetrischen Problemen liegen. Also wenn z.B. Der 
Empfang auf der einen Seite gestört ist aber nicht auf der anderen 
Seite. Dann wird der gestörte Empfänger seine Sendeleistung erhöhen und 
der Empfänger auf der anderen Seite daraufhin seine Sendeleistung 
senken. Damit wird der Empfang noch schlechter. irgendwann müssen 
weniger Daten übertragen werden und der Prozess beginnt von vorn. Also 
mit Voller Sendeleistung auf beiden Seiten. Das führt zu stark 
schwankenden Datenraten. ev. ist ja doch ein Störer in unmittelbarer 
Nähe des Laptop oder des WLAN-Routers. Das kann auch ein Handy, ein 
Schnurlostelefon oder ein SAT-Empfänger sein. oder Das Routernetzteil 
hängt mit einem elektrischen Heizkörper an einer Verteilerdose. Dann 
ändern sich die Erdverhältnisse jedesmal wenn der Heizkörper schaltet. 
Oder, oder, oder ...
Gast #3979907
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Hallo,

bei vielen (allen ?) WLAN Routern, kann mann die Sendeleistung auch fest 
einstellen (leider selten mittels sinnvollen Angaben wie dBm oder Watt) 
was dann "Hoch" "Mittel" "Gering" wirklich ist ist nur den Hersteller 
bekannt oder muß gemessen werden (bei 2,4 GHz oder sogar 5 GHz ist da 
einiges zu beachten und die entsprechenden Messmöglichkeiten haben die 
wenigsten Funkamateure/Hobbyelektroniker zu verfügung).

Auf der anderen Seite (Notebook, Tablet etc.) ist sowas allerdings ehr 
selten möglich oder sehr gut "versteckt".

HF Freund
Gast #3981158
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Hallo,

vielen Dank für die zahlreichen Tips.
Zur Eingrenzung des Problems würde ich zwei Versuche durchführen wollen:

1) Eine Festplatte an den Wlan-Router anschließen und 
Dateien/Filme/Musik aufs Smartphone oder den PC streamen. Wieviele 
Ruckler in einem einstündigen Film oder Aussetzer in einer Stunde Musik 
dürfte es da geben ?
Damit wäre dann schonmal das "Wlan" eingegrenzt.

2) Mit dem PC über Netzwerkkabel ans Kabelmodem und mal einen halben Tag 
Internetradio o.ä. hören (Pings erscheinen mir nicht aussagekräftig 
genug, die 32 Bytes kommen immer durch). Hiermit würde ich ein mögliches 
Problem mit dem Internetanschluß einkreisen.

Gibt es irgendein Testprogramm, daß über mehrere Stunden Daten aus dem 
Internet runterlädt und die dabei erzielten 
Übertragungsgeschwindigkeiten bzw. Aussetzer protokolliert ?
Persönliche Seite #3981189
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Veile alte Leute haben heute auch Computer und WLAN.

Du teilst dir den Kanal mit anderen, auch wenn sie in der Liste nicht 
auftauchen ("Hidden Station Problem" bzw. anderes Zugriffsprotokoll z.B. 
Funkkamera). Kanal wechseln oder auf automatisch stellen.

500kbit/sec ist der langsamste Mode WLAN.

Antenne ausrichten, soweit möglich.

Nachbarn fragen gehen.
Gast #3982221
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Mitten in der Nacht, 02:30 Uhr, inSSIDer meldet keinerlei Wlans in der 
Nachbarschaft und andere elektrische Geräte dürften größtenteils 
schlafen.

Ich surfe mehrere Seiten an, funktioniert alles. Dann auf spiegel.de und 
nix tut sich. Der Taskmanager von Win 8.1 zeigt, daß die Daten mit 24 
kbit/s eintrudeln (ja, KILObit), manchmal auch 0 oder 100. Die Seite von 
spiegel.de baut sich unter diesen Umständen gar nicht erst auf. Andere 
Seiten zeigen, daß gleiche Verhalten. Nach zwei-drei Minuten ist der 
Spuk vorbei und die folgende halbe Stunde kann ich problemlos HD-Videos 
auf youtube.de anschauen.

Ich dachte, ich hätte den Fehler gefunden und wollte mich an den 
Provider wenden.
Heute mittag um 13:00 Uhr das gleiche Verhalten. Nur "leider" 
funktioniert der Rechner meiner Frau problemlos: Sie wählt eine Seite an 
und die lädt ratzfatz. Ein paar Sekunden später wähle ich die gleiche 
Seite und bei mir geht gar nichts. Nach fünf Minuten ist dann wieder 
alles in Ordnung...

Was kann das sein? Ein Trojaner oder soetwas?
Gast #3982489
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StephanG schrieb:
> 1) Eine Festplatte an den Wlan-Router anschließen und
> Dateien/Filme/Musik aufs Smartphone oder den PC streamen. Wieviele
> Ruckler in einem einstündigen Film oder Aussetzer in einer Stunde Musik
> dürfte es da geben ?
> Damit wäre dann schonmal das "Wlan" eingegrenzt.

Gratutliere. Die Masseinheit "Ruckler/Aussetzer je Stunde" hast Du 
gerade erfunden.

Frank Esselbach schrieb:
> Richtig lesen hilft enorm. Der TO schrieb ausdrücklich, dass keine
> anderen WLAN in der Nähe sind. Was sollen so vollkommen substanzlose und
> übeflüssige Postings? Erst denken, dann schreiben.

Dazu muesste man aber auch glauben, dass er das sicher festgestellt hat, 
aber ich glaube das nach der o.a. Frage nicht.
Mindestens der Hinweis, "die Statusseite des Routers zeigt keine anderen 
WLANs an" haette da kommen muessen.

wendelsberg
Persönliche Seite #3982513
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Fehlerquellen gibt es viele mögliche, wie wäre es mit der:
Gerät 1 geht auf 500kbit runter weil Empfangsqualität zu mies. Gerät 2 
unterstützt aber die uralt-Modes gar nicht mehr, empfängt also nix und 
begibt sich nun auf die Suche auf welchen Kanal wohl Gerät 1 gewechselt 
hat, hat er aber gar nicht.

Win7 hatte auch so ne Macke (Hat es noch?):
Wenn der Router auf automatische Kanalwahl steht, konnte das Laptop 
keine stabile Verbindung halten. Naja, so oder so ähnlich habe ich das 
mal in einem Hotel erlebt.
Gast #3982603
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wendelsberg schrieb:
> Dazu muesste man aber auch glauben, dass er das sicher festgestellt hat,
> aber ich glaube das nach der o.a. Frage nicht.

Das habe ich mit inSSIDer festgestellt, so eine Art 
Wifi-Analyzer-Programm. Laut heise wohl eines der bekanntesten und 
besten in diesem Segment; ich verlasse mich mal darauf.

Abdul K. schrieb:
> Gerät 1 geht auf 500kbit runter weil Empfangsqualität zu mies. Gerät 2
> unterstützt aber die uralt-Modes gar nicht mehr, empfängt also nix und
> begibt sich nun auf die Suche auf welchen Kanal wohl Gerät 1 gewechselt
> hat, hat er aber gar nicht.

Meine Frau hat genau den gleichen Laptop wie ich.
Habe mir schon überlegt, ein Image auf ihrem Laptop zu erstellen und 
dann auf meinem zu installieren, aber dann meckert wohl Windows über die 
falsche Aktivierung??
Gast #3982621
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Frank Esselbach schrieb:
> oszi40 schrieb:
>> ..und was nützen 1000 Antennen wenn genau dieser Kanal schon von ANDEREN
>> mit genutzt und gestört wird wird?
>
> Richtig lesen hilft enorm. Der TO schrieb ausdrücklich, dass keine
> anderen WLAN in der Nähe sind. Was sollen so vollkommen substanzlose und

Siehst Du alle WLANs, AUCH die versteckten und Webcams mit versteckter 
SSID und irgendwelche analogen Videoübertragungssysteme? Bisher hat der 
TS Stephan noch nicht mal von einem simplen ping -t 8.8.8.8 berichtet. 
Man könnte ja zum Vergleich andere bekannte IPs anpingen und sich mal 
mit dem eingetragenen DNS näher beschäftigen.

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