Guten morgen,
ich habe gerade eben eine paypal-phishingmail bekommen. An für sich
nichts besonderes, allerdings hat mich die professionalität der Machart
und das täuschend echte Aussehen etwas erstaunt.
Der link führte zu einer webseite mit paypal.de- (...) .click. zwischen
dem ".de-" und dem ".click" stand noch etwa,, die tld war .click.
Es gibt eine extra eingerichtete Mailadresse bei paypal bei der man
soetwas melden kann (spoof@paypal.com). Ich frage mich nun aber was
paypal dagegen tuen kann?
Was könnte paypal hier unternehmen? meine Vermutung: nichts!
der Server steht vermutlich irgendwo im Kongo oder Ostrußland,
abschalten wird diese webseite wohl niemand.
Die Adresse bei den ISPs aus der DNS löschen? wohl kaum, da würden wohl
die Zensur-schreier aufkommen.
Die domain bei der denic sperren? was nützt das!?
Gibt es (für große Unternehmen) Ansatzpunkte, solche phingingmails
unschädlich zu machen? also die verlinkte seite abzuschalten oder als
nicht erreichbar zu markieren???
Gero schrieb:> meine Vermutung: nichts!
Deine Vermutung ist richtig. Phishingmails und andere Schadsoftware
werden i.A. über Botnetze verbreitet. Das Blockieren einzelner URLs oder
IP-Adressen nützt also gar nichts. AV-Software ebenfalls nicht, denn
bevor die Signaturen aktualisiert wurden, ist schon alles zu spät. Nur
das konsequente Einschalten des eigenen Hirns hilft.
Gero schrieb:> Gibt es (für große Unternehmen) Ansatzpunkte, solche phingingmails> unschädlich zu machen?
Mailfilter. So etwas wird von besseren Systemen als Spam/Phishing-Kram
erkannt.
Und: Brain 2.0.
Absenderadressen prüfen. Links prüfen.
Anzeige von HTML-Mails abschalten, dann sieht man den tatsächlichen
Link und nicht das, was vorgegaukelt wird.
Dank SPF und DKIM sollten Fake-eMails mit paypal-Absender durch
Mailserver bereits abgewiesen werden können oder eine Warnung im
eMail-Client erscheinen (das ist z.B. bei gmail, outlook.com, web.de,
etc. der Fall)
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Mailfilter. So etwas wird von besseren Systemen als Spam/Phishing-Kram> erkannt.
Nein ich meinte Firmen wie PayPal. dennen entsteht ja u.U. ein enormer
Imageschaden wenn die User sich auf der Platform nicht mehr sicher
fühlen bzw. wenn Ganoven ständig versuchen, an diese Daten zu kommen...
Paypal sieht, da versucht jemand in deren Namen unfug zu treibern, hat
paypal eine Möglichkeit seine Kunden zu schützen???
bluppdidupp schrieb:> eine Warnung im> eMail-Client erscheinen (das ist z.B. bei gmail, outlook.com, web.de,> etc. der Fall)
Der verwendete eMail-Client hat aber nichts mit dem Provider zu tun!
Was du meinst, ist vermutlich die Web-Oberfläche auf der Website des
Mailproviders. Vermute ich richtig?
dass ich mich als Kunden davor schützen kann indem ich einen guten
Spamfilter und mein Gehirn verwende ist klar.
Meine Frage zielt eher darauf ab, ob Paypal solche Phinshingmails
verhindern kann bzw. die webseiten die dahinter stehen, unschädlich
machen kann?
Gero schrieb:> Rufus Τ. Firefly schrieb:>> Nein ich meinte Firmen wie PayPal. dennen entsteht ja u.U. ein enormer> Imageschaden wenn die User sich auf der Platform nicht mehr sicher> fühlen bzw. wenn Ganoven ständig versuchen, an diese Daten zu kommen...
Was für ein Imageschaden? Wenn irgendwer kleinere Beträge verliert, wird
das ja nicht bekannt. Verliert jemand spektakuläre Beträge, kommt das
durchaus einmal in die Zeitung. Solche Personen werden aber eher
verspottet (wie man dann an den Kommentaren sehen kann). Die Firma wird
zwar erwähnt, erfährt dabei aber - meiner Beobachtung nach - nie einen
Imageschaden.
Gero schrieb:> Meine Frage zielt eher darauf ab, ob Paypal solche Phinshingmails> verhindern kann bzw. die webseiten die dahinter stehen, unschädlich> machen kann?
Nein. Wenn sie es könnten, täten sie es. Genauso wie es die Sparkassen,
Banken etc. täten, in deren Namen auch etliche Phishing- und
Trojaner-Emails aufschlagen.
John Drake schrieb:> Die Firma wird> zwar erwähnt, erfährt dabei aber - meiner Beobachtung nach - nie einen> Imageschaden.
sehe ich anders.
Meinem Vater z.B. habe ich davor abgeraten Paypal zu nützen. ich denke
dass er früher oder später auf eine solche phishingmail hereinfallen
könnte.
Er ist nicht dumm, aber mit Ü60 und einem nicht-technischen Beruf sind
Computer für ihn einfach #Neuland.
Seine Schwester, gleiches Alter, nützt auch kein Paypal, ich habe es ihr
nicht ausgeredet aber sie ist sich bewußt, dass man als Paypal-Kunde
aufpassen muss keinem Betrüger auf den Leim zu gehen.
Das ist für mich ein Imageschaden. Die Leute verwenden es nicht da sie
Angst vor kriminellen Betrügern haben...
npn schrieb:> Der verwendete eMail-Client hat aber nichts mit dem Provider zu tun!> Was du meinst, ist vermutlich die Web-Oberfläche auf der Website des> Mailproviders. Vermute ich richtig?
Jein. DKIM können eMail-Clients unabhängig vom Provider prüfen.
Das Problem hier ist allerdings, das man als Anwender überhaupt erstmal
wissen müsste das eMails von paypal signiert sein müssten und von den
Clients irgendwie als validiert angezeigt werden müssten.
Die Webmailer oder auch Spam-Filter der größeren eMail-Anbieter haben
solche Regeln ("'eMail von paypal.de ohne Signatur' => 'Phishing
Warnung'-Attribut setzen") in ihren Systemen zum Teil fest hinterlegt.
Gero schrieb:> Meine Frage zielt eher darauf ab, ob Paypal solche Phinshingmails> verhindern kann bzw. die webseiten die dahinter stehen, unschädlich> machen kann?
Stell dir vor, das Mailsystem arbeitet wie die herkömmliche Post. Wie
willst du verhindern, daß jemand Briefe verschickt, auf denen dein Name
als Absender steht? Auch bei E-Mail läßt sich die Absenderadresse
problemlos fälschen.
Auf die E-Mail haben die Unternehmen keine Einfluß, klar. Aber welche
Möglichkeiten bietet sich eine Phishing-webseite vom Netz zu nehmen,
oder die url zu sperren?
bei einer .click-Adresse sicherlich noch schwerer wie bei einer
.de-Adresse...
und was die Spamfilter betrifft: Absender war service@paypal.de - GMX
hat diese mail aber nicht aussortiert! :-(
Gero schrieb:> und was die Spamfilter betrifft: Absender war service@paypal.de - GMX> hat diese mail aber nicht aussortiert! :-(
Liegt wohl daran, dass GMX paypal.de nicht als paypal ansieht. die haben
nämlich immer eine .com-Adresse.
Da hat GMX wohl nicht weit genug gedacht...
Gero schrieb:> sehe ich anders.> Meinem Vater z.B. habe ich davor abgeraten Paypal zu nützen. ich denke> dass er früher oder später auf eine solche phishingmail hereinfallen> könnte.
Da hat aber nicht Paypal den Imageschaden erlitten, sondern dein Vater!
Mein Vater ist über 70 und ich traue ihm selbstverständlich zu, Betrug
als solchen zu erkennen.
Leider senden immer mehr Unternehmen ihre Rechnungen per email. Da ist
es schon schwierig, die Spreu vom Weizen zu tremnnen. Von 1ünd1 bekomme
ich ständig Rechnungen, die sind aber nicht in der Lage für alle
Accounts, die unter einer Kundennummer laufen, eine Jahresrechnung
auszustellen. Die Rechnung per Email wird immer als Vorteil dargestellt.
Das stimmt aber nur für die Versender, denn ich muss die Rechnung
ohnehin ausdrucken um sie in den Buchungsordner zu heften.
gk
> Das stimmt aber nur für die Versender, denn ich muss die Rechnung
ohnehin ausdrucken um sie in den Buchungsordner zu heften.
Aber nur als Firmenkunde. Als Privat benoetige ich keine Rechnung auf
Papier.
Gero schrieb:> Liegt wohl daran, dass GMX paypal.de nicht als paypal ansieht. die haben> nämlich immer eine .com-Adresse.
Allerdings hat auch paypal.de einen SPF-Eintrag, der Mailserver hätte
das theoretisch wegfiltern können, würde ich spontan erstmal vermuten.
Gero schrieb:> dass man als Paypal-Kunde> aufpassen muss keinem Betrüger auf den Leim zu gehen.
Das muss man auch ohne externe Betrüger. Paypal sperrt den Leuten auch
gerne mal die Konten oder macht andere Scherze (Bsp: Handelssperre mit
Kuba für Nicht-Amis).
gk schrieb:> denn ich muss die Rechnung ohnehin ausdrucken
Bist du Politiker?
Das sicherste ist immer noch, einfach mal eine Minute nachzudenken.
Lurch schrieb:> Das sicherste ist immer noch, einfach mal eine Minute nachzudenken.
Jo, dann denk mal nach, die Minute ist aber schon rum. Das mit dem
Ausdrucken war nur ein Gegenargument dafür, dass alles einfacher wird,
für mich.
Um die Rechnung zu bezahlen, da muss ich sie zumindest öffenen. Und
dabei passierts.
Keine Angst, Dich kriegen die auch noch dran, vielleicht schon morgen.
NWE gk
An den TO > Gero, was war an der Pishing-Mail denn nun so täuschend
echt, die Aufmachnung, der korrekte Text oder dass du mit deinem
richtigen Vor- und Nach-Namen angesprochen wurdest? Die > deine
Mailadresse war die zur Paypal-Kennung zugehörige?
Dir sollte eher zu Denken geben, woher die deine EMail-Adresse haben und
wie man darin an deinen Namen kommt, alles andere ist Pille Palle.
Den ganzen Quatsch weiterleiten an die zuständigen Stellen, damit die
auch mal richtig was zu tun bekommen.
Wer auf solchen Unsinn reinfällt muß es dann halt auch mal lernen, und
hat es dann hoffentlich für die Zukunft begriffen!
Anderenfalls natürliche Auslese!
gk schrieb:> Um die Rechnung zu bezahlen, da muss ich sie zumindest öffenen. Und> dabei passierts.
Also doch: Nachdenken.
Rechnungen werden nicht als ZIP-Archiv versendet. Rechnungen werden
nicht als .exe-Dateien versendet.
Wenn Rechnungen als PDF-Dateien versendet werden, steht der Inhalt der
Rechnung als Klartext in der Email auch drin, und die PDF-Datei ist eine
PDF-Datei, keine in einem ZIP-Archiv verpackte PDF-Datei.
Rechnungen sind an einen selbst adressiert; d.h. im To:-Feld der Email
steht die eigene Email-Adresse drin.
Rechnungen werden mit Absenderadressen versandt, die Rückschlüsse auf
den Absender zulassen.
Eine Paypal-Rechnung kommt nicht von loot1234@hotmail.cn.
In der Anrede der Rechnung wird der eigene Name verwendet, und die
postalische Anschrift taucht üblicherweise auch auf.
Rechnungen per Email schicken einem nur Unternehmen, die die eigene
Email-Adresse kennen.
Eine Rechnung von einer Firma, mit der ich zwar zu tun hatte, der ich
aber nie eine Email-Adresse mitgeteilt habe, ist also sehr faul.
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Eine Rechnung von einer Firma, mit der ich zwar zu tun hatte, der ich> aber nie eine Email-Adresse mitgeteilt habe, ist also sehr faul.
Das Verteilen der Adresse besorgen schon Andere...
:-((
Wer im Laufe der Jahre mit Hunderten von Firmen zu tun hatte, weiß beim
besten Willen nicht mehr, wer die Mail-Adresse hat und wer nicht.
MfG Paul
Paul Baumann schrieb:> Wer im Laufe der Jahre mit Hunderten von Firmen zu tun hatte, weiß beim> besten Willen nicht mehr, wer die Mail-Adresse hat und wer nicht.
Deswegen immer für jede Firma eine eigene Mailadresse
(firma@eigenedomain.abc) benutzen. Man erfährt auch zuverlässig welche
Firma sich Daten klauen lässt.
Lurch schrieb:> Paul Baumann schrieb:>> Wer im Laufe der Jahre mit Hunderten von Firmen zu tun hatte, weiß beim>> besten Willen nicht mehr, wer die Mail-Adresse hat und wer nicht.>> Deswegen immer für jede Firma eine eigene Mailadresse> (firma@eigenedomain.abc) benutzen. Man erfährt auch zuverlässig welche> Firma sich Daten klauen lässt.
Wie viele Mailadressen hast du denn, daß du bei jeder Gelegenheit eine
andere verwenden kannst? Im obigen Beispiel von Paul bräuchtest du
hunderte von Mailadressen.
Lurch schrieb:> Man erfährt auch zuverlässig welche> Firma sich Daten klauen lässt.
Und dann? Was hast Du von diesem Wissen? Setzt Du die Firma in Kenntnis,
heißt es: "Das kann nicht sein, in unserer EDV arbeiten nur Eggsberrdn!"
Fazit: Es ist kaum möglich, gegen alle Tricks und Schliche gewappnet zu
sein. Nur, weil jemand noch nicht davon betroffen war, heißt das nicht,
daß er der große Zampano ist, sondern nur, daß er wahrscheinlich bis
jetzt nur Glück hatte.
MfG Paul
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Wenn Rechnungen als PDF-Dateien versendet werden, steht der Inhalt der> Rechnung als Klartext in der Email auch drin, und die PDF-Datei ist eine> PDF-Datei...
...gerne auch mal mit eingebautem JavaSkript, diversen Exploits um
wirklich jede Möglichkeit zur Privilege Escalation zu nutzen,
automatischem Software-Download-Tool...
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Rechnungen werden nicht als ZIP-Archiv versendet.
Äh, doch. Beispielsweise von T-Mobile, äh, sorry, Telekom Deutschland
GmbH Mobilfunk.
Aber der Rest stimmt schon, die kommen immer von der selben
Absenderadresse, richten sich jeweils exklusiv an einen Empfänger und
nicht an einen Rundsendeverteiler, kommen mit anständiger Anrede usw.
http://www.ripe.net/perl/whois
Wennst genau wissen willst wo deine mail herkommt dann bemühe mal diese
Seite. Unter Eigenschaften deiner Mail kannst dir die Ip Adresse des
Absenders kopieren und bei Ripe.net einfügen. Danach kennst dich aus. Im
übrigen wirst doch wissen von wem du eine Mail zu erwarten hast. Meine
Bestellungen kenne ich alle. Und: Mahnungen kommen nicht per E-Mail.
Auch Mails die unter "Bestellbestätigung" laufen mit Anhang sind der
gleiche Scheiß. Keine Bank verschickt Mails. Bei deiner Hausbank hast
due einen persönlichen Ansprechpartner. Der ruft dich an. Ich habe mal
anlässlich einer Bestattung eine ungewöhnlich große Summe überwiesen. Da
hat mich mein Berater aber angerufen und die korrektheit sich bestätigen
lassen. Alles was wichtig ist landet per Brief oder Einschreiben im
häuslichen Briefkasten.
Matthias L. schrieb:> Äh, doch. Beispielsweise von T-Mobile, äh, sorry, Telekom Deutschland> GmbH Mobilfunk.
Tatsächlich? Noch ein Grund, kein Kunde von denen zu werden. Der andere
ist deren "Webauftritt", der von einem Spam-Reklame-Abfall-Portal auch
mit Mühe nicht unterscheidbar ist.
Komisch; die Billig-Tochter bekommt es hin, eine Webseite zu gestalten,
die einen nicht mit "News-Klatsch-Tratsch-Sport-Reklame"-Müll belästigt,
und sie bekommt es auch hin, Rechnungen per Mail zu versenden.
So etwas sieht dann so aus:
1
Betreff: Ihre congstar Rechnung
2
Absender: congstar <kundenservice@congstar.de>
3
4
Hallo (vollständiger Name),
5
6
Ihre neue congstar Rechnung für den Zeitraum Dezember 2014 liegt
7
für Sie unter meincongstar https://www.congstar.de/meine-rechnungen bereit.
8
9
Die Höhe Ihrer Rechnung beträgt: 11,67 Euro
10
11
Bitte beachten Sie, dass sich der Abrechnungszeitraum bei Neukunden in der
12
Regel nicht auf einen vollen Monat bezieht und auch Bereitstellungsentgelte
13
verrechnet werden.
14
Leider können wir auf das Datum der Abbuchung manuell keinen Einfluss nehmen.
15
16
Eventuell bestehende Guthaben verrechnen wir mit offenen Beträgen aus dieser
17
oder folgenden Rechnungen.
18
19
Details zu Ihrer Nutzung können Sie im Kundencenter unter dem Punkt Meine Rechnungen einsehen.
20
21
Tragen Sie im Login-Bereich Ihren Benutzernamen (name) oder Ihre Kundennummer (nummer)
22
und Ihr Passwort ein.
Abgesehen vom Deppen Leer Zeichen in der Betreffzeile ist hier alles in
Ordnung.
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Also doch: Nachdenken.
Das sind ja ganz neue Erkenntnisse. Meine Kernaussage war aber, dass
wenn ich von einem Laden wie 1und1 statt z.B. 33 Rechnungs-Emails nur
eine bekomme, ich auch nur einmal Nachdenken muss. Und es gibt ja nicht
nur 1und1. Aha, also mal selber nachdenken, bzw. lesen.
gk
gk schrieb:> Rufus Τ. Firefly schrieb:>> Also doch: Nachdenken.>> Das sind ja ganz neue Erkenntnisse. Meine Kernaussage war aber, dass> wenn ich von einem Laden wie 1und1 statt z.B. 33 Rechnungs-Emails nur> eine bekomme, ich auch nur einmal Nachdenken muss. Und es gibt ja nicht> nur 1und1. Aha, also mal selber nachdenken, bzw. lesen.
Das Problem erledigt sich, wenn man den Vertrag mit 1&1 kündigt, dann
sind alle Mails mit deren Namen Spam ;)
Da ich per Mail keine Rechnungen bekomme (bzw. keine, die ich nicht im
Kundenportal des Anbieters auch anschauen kann) hab ich das Problem
nicht.
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Der andere> ist deren "Webauftritt", der von einem Spam-Reklame-Abfall-Portal auch> mit Mühe nicht unterscheidbar ist.>> Komisch; die Billig-Tochter bekommt es hin, eine Webseite zu gestalten,> die einen nicht mit "News-Klatsch-Tratsch-Sport-Reklame"-Müll belästigt,> und sie bekommt es auch hin, Rechnungen per Mail zu versenden.
Bringst du bzgl. des Webauftritts evtl. T-Mobile und T-Online
durcheinander? Letzteres ist tatsächlich von der Aufmachung her etwas,
äh, boulevard-lastig, vorsichtig ausgedrückt. Die T-Mobile-Seite
hingegen finde ich jetzt nicht schlimmer als die von anderen Anbieteren
- die Werbeaussagen stehen IMHO bei allen im Vordergrund, die
Vertragsdetails muss man etwas suchen und die detaillierten
Vertragsdetails aka "Sternchentexte" sind überall ein wenig mehr
versteckt.
Bei Congstar bin ich auch Kunde, ja, da ist Einiges ganz gut gelöst -
aber Rechnungen per Mail verschicken die IIRC gar nicht. Der gepostete
Text oben enthält ja keine Rechnung, sondern nur einen Hinweis, dass man
die Rechnung selbst 'runterladen kann. Das ist nicht ganz das Gleiche.
Reinhard S. schrieb:> Das Problem erledigt sich, wenn man den Vertrag mit 1&1 kündigt, dann> sind alle Mails mit deren Namen Spam ;)
Das ich da nich selber drauf gekommen bin. ? Anstatt 1&1 schreib halt
Stratos, Telekom, Ui...
Reinhard S. schrieb:> Da ich per Mail keine Rechnungen bekomme (bzw. keine, die ich nicht im> Kundenportal des Anbieters auch anschauen kann) hab ich das Problem> nicht.
Dann stopp mal die Zeit um auf irgendwelchen verschimmelten
Weboberflächen hintereinander 33 Rechnungen zu überprüfen.
Würde *.* alles in ein jährliche Rechnung packen, dann würd ich mir die
per Papier zuschicken lassen und Ende. Beide Seiten würden profitieren.
Aber anscheinend ist der Wettbewerb noch nicht hart genug, da hat man es
gar nicht nötig. Jedenfalls ist es nicht möglich.
Natürlich kann mann wechseln, den Provider, den Stromversorger, den
Gasversorger, Versicherungen, Krankenkasse...
gk
Matthias L. schrieb:> Rufus Τ. Firefly schrieb:>> Rechnungen werden nicht als ZIP-Archiv versendet.>> Äh, doch. Beispielsweise von T-Mobile, äh, sorry, Telekom Deutschland> GmbH Mobilfunk.
Bei mir kam grad auch eine Auftragsbestätigung der Telekom (Festnetz) in
einer Zip an. Für eine 72kb-PDF-Datei. Zudem noch eine zweite Mail mit
"Huhu, wir haben ihnen grade eine Mail mit ZIP-Datei geschickt."
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Eine Rechnung von einer Firma, mit der ich zwar zu tun hatte, der ich> aber nie eine Email-Adresse mitgeteilt habe, ist also sehr faul.
Da machst du es dir entschieden zu einfach, die deutsche Rechtsprechung
bietet da immer wieder schöne Möglichkeiten, die kein vernünftig
denkender Mensch für möglich hält. z.B.
Geschäftsleute, also wer eine Fa. hat, darf eine unberechtigte Rechnung
nicht einfach ignorieren, denn einige Gerichte haben festgestellt, dass
ein Kaufmann darauf schriftlich und nachweisbar reagieren muss, wenn
nicht muss er die Rechnung bezahlen. Fazit: ein Kaufmann im Sinne des
Gesetzes muss jede noch so unsinnige EMail mit angeblicher Rechnung auch
öffnen und notfalls widersprechen, sonst läuft er Gefahr, sie bezahlen
zu müssen.
Es lebe die unabhängige Justiz.
Georg