Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Raspberry pfeift mit LPD8806


von frruit (Gast)


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Hallo,
habe die letzten Tage zum ersten mal einen Raspberry verwendet. Bin zwar 
etwas spät dran aber ist schon eine tolle Sache das Ding.

Nun mein erstes Nachbau-Projekt soll Ambilight sein mittels LPD8806 LED 
Strips. Das ganze klappt auch schon ganz toll aber habe ein Problem. 
Der Raspberry pfeift bei Farben wie hellblau und weiß. Das Pfeifen 
hört sich sehr nach einem PWM-Pfeifen (Frequenz Anstieg und Abfall 
sind hörbar) an. Da ich keine E-Techniker bin, weiß ich nicht was ich 
falsch mache. Vermutung ist, dass mein Anschluss dafür verantwortlich 
ist.

Folgendes Setup:
- Raspberry B+
- 1m LPD8806 Strip (5V)
- Netzteil ist 5V/4A

Schaltplan:

  5V °--------------
                   |
                   |
                   °----------------------------------
                   |                                 |
                   |          ----------------       |
                   °----------°V_Raspberry    |       °---° V_LPD8806
                              |              |
                              |         SDO  °------------° SDI
                              |              |
                              |         SCLK °------------° SCLK
                              |              |
                              |              |
                              |              |       °----° GND
                    °---------°GND            |       |
                    |         ----------------       |
                    |                                |
  GND °-----------------------------------------------

Was mein schlechtes Bild zeigen soll ist, dass der Raspberry über das 
Breadboard versorgt wird und der LED Strip auch. SPI wird zur 
Ansteuerung verwendet.

Das Pfeifen kommt definitiv vom Raspberry und nicht vom Netzteil und die 
SPI-Bitrate liegt im MHz Bereich.

Hat einer eine Idee wie ich das Pfeifen weg bekommen?

Gruß
Frruit

von Jakob P. (jako_e)


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Ist auf der Platine wirklich alles fest?
verwende eine andere Stromversorgung für den Raspberry pi

von M. P. (phpmysqlfreak)


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frruit schrieb:
> dass der Raspberry über das
> Breadboard versorgt wird und der LED Strip auch.

frruit schrieb:
> SPI-Bitrate liegt im MHz Bereich

das ist nicht gut dafür geeignet....

von frruit (Gast)


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Hallo, ich verstehe leider die beiden Antworten nicht. Also ihr meint 
dass das breadboard und ggf. Schwache Kontakte für das Pfeifen 
verantwortlich sind? Bitte um eine etwas verständlicher Antwort falls 
möglich oder vielleicht um Empfehlungen. Welche bitrate wäre denn 
geeignet?

von Frruit (Gast)


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Niemand eine Idee?

von Konrad S. (maybee)


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Die SPI-Bitrate ist kein Problem.
Nimm mal testhalber ein zweites Netzteil für die LEDs bzw. den RPi.

von Florian (Gast)


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Das pfeifen kommt wahrscheinlich aus dem Netzteil, nicht aus dem raspi.
Mit einem LC-Glied kann man so etwas in den Griff bekommen.

von frruit (Gast)


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Hallo,
so haben nun den Tipp von Konrad verfolgt und ein zweites Netzteil 
hinzugenommen. Also nun wird der Raspberry über USB versorgt und die 
LED's sind am bislang vorhandenen Netzteil dran.

Alles tut wie bisher aber das Pfeifen ist weg.

Mit einer Android App habe ich mal gemessen in welchem Bereich das 
Pfeifen mit einem Netzteil liegt mit dem Ergebnis: um die 4kHz.

Das Pfeifen kommt definitiv vom Raspberry, am Netzteil höre ich nichts.

Ist zwar schön dass es mit zwei Netzteilen nicht mehr pfeift aber 
eigentlich möchte ich nur eines haben und den Raspberry über extern 
Versorgen. Welche Erkenntnis habe ich den nun gewonnen? :-)

Da ich das Problem nicht verstehe (warum pfeift hier überhaupt was) und 
mich Leider nur geringfügig mit Elektronik auskenne, weiß ich nicht wie 
mir ein LC-Filter helfen kann. Neben Lösungsvorschlägen würden Links zu 
dem Thema oder auch die richtigen Begrifflichkeiten nach denen ich 
Google kann.

Danke :-)

von frruit (Gast)


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Ich nochmal. Habe nun ein Multimeter mal in Reihe geschaltet zur 
Gesamtschaltung. Das Netzteil was ich z.Z. Einsetzte ist folgendes:
http://www.amazon.de/Netzteil-Trafo-Netzadapter-5V-4A/dp/B004S7U4IO/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1422188425&sr=8-1&keywords=5v+4a

Dieses wird ja in u.a. in vielen LED-Strip Projekten genannt. Ich selber 
teste gerade ein paar Sachen mit einem Meter LPD8806 auf dem sich 48 
LED's befinden.

Der wesentliche unterschied in der Versorgung liegt wohl darin, dass 
mein Raspberry USB Netzteil 12V liefert und das hier eingesetzte 
Netzteil eben 5V. Kann das Pfeifen daher kommen? Brauche ich doch 12V 
und für den LED Strip einen DC-DC Wandler?

Eine Weitere Frage ergibt sich aus meiner Strommessung:

Eine Strommessung ergab bei Weiß (0xFFFFFF) einen *maximalen Strom von 
1,35A*. Also entweder mache ich alles falsch oder die Zahlen aus dem 
Netz stimmen nicht. Bislang bin ich davon ausgegangen dass jede LED 
0,06A benötigt + 1,2A für den Raspberry. D.h. *48*0,06A + 1,2A ≈ 3,08A.*
Sind die Daten aus dem Netz falsch oder mache ich einen Denkfehler?

von frruit (Gast)


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Wieder ein Update: Meine Messung scheint zu stimmen. Der Raspberry ohne 
LED's scheint 0,35A zu benötigen. Habe nun das mitgelieferte Netzteil 
vom Raspberry getestet und dieses per USB verbunden. Das Ergebnis: die 
LED's tun und der Raspberry auch aber das Pfeifen ist in diesem Fall 
auch wieder da.

Also nur in der Konfiguration mit beiden Netzteilen, eines für den 
Raspberry über USB und eines direkt an den LED's verschwindet das 
Pfeifen.

Ausreichend Leistung bringen beide Netzteil (12V/2A und 5V/4A) für mein 
Test mit einem Meter LPD8806 und 48 LED's.

von Florian (Gast)


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USB Netzteile liefern Grundsätzlich nur 5V.

von info (Gast)


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die leds am selben netzteil lassen die spannung einbrechen, der 
schaltregler auf dem b+ kann dadurch nicht mehr richtig arbeiten und 
pfeift?

von Bastler (Gast)


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Wie wär's damit: Externer und interner Schaltregler sind um 4kHz 
gegeneinander verstimmt.

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