Hallo, nur für mein Verständnis: Kann mir jemand erklären, ob bei folgendem Setting ein Unterschied besteht, zu welchem GND ich verbinde: Ich habe einen uController mit 5V Logik, der wird mit 12V DC gespeist. Wenn ich an diesen Controller nun z.b. einen Sensor anschließe, der ebenfalls mit arbeitet, kann ich den GND dann auch direkt am GND der 12V-Speisung anschließen oder macht das einen Unterschied?
Wenn 12 V - GND mit 5 V - GND zusammengeschaltet sind, ist
GND nun mal GND.
Sonst nicht.
> "der ebenfalls mit ??? arbeitet"
ist sehr hilfreich, wenn nicht mal "???" beschrieben wird.
Ob der GND was taugt, ist eine Frage seiner Niederohmigkeit bei
allen anfallenden Srömen und allen anfallenden Frequenzen.
Noch Fragen?
Zuerst Mal - GND-Trennung ist eine Art Philosophie. Wirkliche Quellen gibt es nicht. Die meisten GND Trennungen werden bei Analogtechnik (also auch Audio, HF, ...) gemacht. Es gibt aber zwei große Philosphien. 1) Ansicht: Eine fette GND-Fläche auf die alle (analoge und digitale) Massen kommen. Mann versucht also eine vollumfassende möglichst niederinduktive und widerstandsarme Anbindung aller GND-Anschlüsse. 2) Ansicht: Man trennt Analog- und Digital-GND strikt und verbindet beide in einem einzigen definierten Punkt. Die Idee dahinter ist, dass wohl auch innerhalb einer Kupferfläche (hier 2D vereinfacht) sogenannte Ausgleichsströme zwischen den verschiedenen GND-Punkten fließen. Dadurch, dass man Analog- und Digital-GND an nur einer Stelle verbindet hofft man, dass die (wilden, starken, stark störenden) Ausgleichsströme im digitalen Teil bleiben und zu keinen unerwünschten Effekten im analogen Schaltungsteil verursachen. Nachdem die GNDs ja trotzdem verbunden sein müssen, schließt man sie eben an einer einzigen Stelle (meist schmal gehalten) über eine Steg zusammen. Natürlich darf der Steg auch wieder nicht zu schmal (und damit zu induktiv und resistiv) sein, aber auch nicht zu breite - er soll auch Ausgleichsströme fernhalten. Die meisten Hersteller von ICs führen noch Analog- und Digitalground getrennt (aber meist aus historischen Grunden). Die meisten Application Notes raten aber dann dazu Analog- und Digitalground möglichst auf einer Fläche zusammen zu führen. Wie gesagt da ist viel Philosophie dabei. Ich habe weder mit dem einen noch mit dem anderen schlechte Erfahrung gemacht. Das ist ähnlich wie mit Schaltreglerspulen. Die alte Schule lernt uns GND-Planes darunter auszuschneiden. Der neu Gottvater aller Schaltregler Linear Technologies rät allerdings seit neuestem es nicht mehr zu tun. Was auch immer. Jeder hat da seine Meinung. Meistens vertritt jeder das was einmal funktioniert hat und darum immer so gemacht wurde und wird.
Also: Ohne Schaltplan kein Verständnis des Problems. "GND 12V und GND 5V" legt nahe, das es hier eine Trennung in irgendeiner Art gibt (Ferrit, womöglich Trafo, wer weiss) 12V lässt auf Anwendung im KFZ schließen - wer weiss. Hans Hinterseer schrieb: > Wenn ich an diesen Controller nun z.b. einen Sensor anschließe Was für einen Sensor denn? Ein ADC mit 100 KHz, oder einen Temperatursensor mit großzügigem Low-pass? - wer weiss. Ein Schaltplan würde vieles aufklären.
Hi Ich glaube, eure Antworten sind da zzuviel des Guten. Eine Spannung von 12 V mit einem Wandler auf 5 V dürfte sich bei beiden auf die Masse, also GND beziehen. Der Fragesteller wäre sicher mit einer einfachen Antwort zufrieden, den ich glaube nicht, das hier eine komplizierte Vermischung verschiedener Spannungen zugrunde liegt. Also, ein einfaches Paint-Bild von einem Stromkreis tut da wohl auch genug Erklärung.. Gruß oldmax
Das mit dem glauben ist so eine Sache... Ohne Plan / genauere Beschreibung keine belastbare Antwort! Wie werden den die 5V erzeugt? Durch einen Längsregler oder durch einen gal. getrennten DC-DC Wandler? Bei dem einen wird es vielleicht gehen, bei dem anderen vielleicht nicht... Gruß Nitram
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