Udo Schmitt schrieb:
> Der A/D Wandler, µC wird dann in den meisten Fällen ausserhalb seiner
> Spec betrieben.
Nein, das ist kompletter Unsinn. Schon primitive ADCs wie etwa die in
den AVRs erlauben eine recht freie Wahl der Referenzspannung, z.B. etwa
die Verwendung einer internen 1,1V-Bandgap-Spannungsquelle. Und von
diesen 1,1V bis zur zulässigen Grenze für den Analogeingang (VCC+0,5V)
liegen Welten, nämlich bei z.B. 5V VCC 4,4V. Dieser Bereich ist völlig
legal, nichts in der Spezifikation spricht dagegen, daß das
Eingangssignal nicht in diesem Bereich liegen dürfte.
Und natürlich ist es völlig legitim zu fragen, welche Werte der ADC in
diesem Bereich denn wohl liefern wird.
Und tatsächlich ist das schon beim AVR nicht immer ganz einfach zu
beantworten. Einfach ist es dort nur für den "single ended"-Fall (dafür
wird die Frage auch schon durch das DB beantwortet).
Bei differentieller Messung hingegen ist es ein schönes
Forschungsprojekt, welches nebenbei sehr viel über den internen Aufbau
des Analoggeraffels verrät, den Atmel sich nicht traut im Detail zu
dokumentieren...