Ich denke, dass das verschiedene Effekte sind. Du kannst ungefähr damit
rechnen, dass sich bei einer Temperaturerhöhung um 10 K die Lebensdauer
der Batterie halbiert. Bei den hohen Temperaturen steigt auch die
Selbstentladung.
-> Selbstentladung und verkürzte Lebensdauer führen also dazu, dass die
Zelle bei hohen Temperaturen eine gerintere Kapazität hat.
Bei niedrigen Temperaturen steigt der Innenwiderstand des Elektrolyten.
Auf Wikipedia wird das ganz gut erklärt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Ionen-Akkumulator
Betriebs- und Umgebungstemperatur
Da bei Kälte die chemischen Prozesse (auch die Zersetzung des
Akkumulators bei der Alterung) langsamer ablaufen und die Viskosität der
in Li-Zellen verwendeten Elektrolyte stark zunimmt, erhöht sich auch
beim Lithium-Ionen-Akku bei Kälte der Innenwiderstand, womit die
abgebbare Leistung sinkt. Zudem können evtl. die verwendeten Elektrolyte
bei Temperaturen um −25 °C einfrieren. Manche Hersteller geben den
Arbeitsbereich mit 0–40 °C an. Optimal sind für viele Zellen aber 18–25
°C. Unter 10 °C kann bei manchen Arten durch den erhöhten
Innenwiderstand die Leistung so stark nachlassen, dass sie nicht lange
für den Betrieb eines Camcorders oder einer Digitalkamera ausreicht. Es
gibt aber Li-Ionen-Akkus mit speziellen Elektrolyten, die bis −54 °C
eingesetzt werden können. Durch Laden bei niedrigen Temperaturen tritt
meist eine sehr starke Alterung auf, die mit irreversiblem
Kapazitätsverlust einhergeht.[45] Aus diesem Grund wird für die meisten
Batterien 0 °C als untere zulässige Temperatur während des Ladevorgangs
angegeben. Bei zu hohen Betriebstemperaturen bildet sich bei vielen
Systemen durch Zersetzung des Elektrolyts eine Schicht auf Anode, die
den Zellinnenwiderstand stark erhöht. Die Temperatur während des
Entladevorhangs wird von den meisten Herstellern deshalb auf 60 °C
limitiert.