Linux remote Zugriff aber Bildschirm lokal

Gast #3996811
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Hi!

Falls ich hier falsch bin bitte entsprechend verschieben.

Bin leider kein Linuxspezialist würde aber gerne folgendes Problem 
lösen:

Gibt es eine Möglichkeit auf einem Linuxsystem remote zu arbeiten zb 
über ssh aber die Bildschirmausgaben auch am lokalen Monitor anzuzeigen?
Wenn möglich ohne Extrautilities.

Danke und LG
#3997268
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Harald Nagy schrieb:
> Gibt es eine Möglichkeit auf einem Linuxsystem remote zu arbeiten zb
> über ssh aber die Bildschirmausgaben auch am lokalen Monitor anzuzeigen?

Verstehe ich nicht. Wenn man per SSH mit einem Linux-System verbunden 
ist, dann bekommt man doch die Bildschirmausgabe auf den lokalen 
Monitor. Das ist doch der Sinn der Sache.

Vielleicht suchst du ja wirklich X11-Forwarding. Das erfordert aber 
natürlich, daß auf deiner Seite der Verbindung ein X-Server läuft.
#3997316
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Axel Schwenke schrieb:
> Harald Nagy schrieb:
>> Gibt es eine Möglichkeit auf einem Linuxsystem remote zu arbeiten zb
>> über ssh aber die Bildschirmausgaben auch am lokalen Monitor anzuzeigen?
>
> Verstehe ich nicht. Wenn man per SSH mit einem Linux-System verbunden
> ist, dann bekommt man doch die Bildschirmausgabe auf den lokalen
> Monitor. Das ist doch der Sinn der Sache.

Hä? Wenn man sich remote einloggt, bekommt man sie normalerweise auf dem 
Remote-Rechner, von dem aus man sich einloggt.
Gast #3997329
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gibt mehrere möglichkeiten, meißt mit "extratools".

x11vnc und x2go lassen zugriff auf den gesamten remote-bildschirm zu.
mit ssh kannst du dir eine shell vom remote-rechner am lokalen anzeigen 
lassen.
mit ssh -X bekommst du auch eine remote-shell, aber wenn du in dieser 
ein X programm ausführst bekommst du es lokal angezeigt.
mit "ssh -CX /usr/bin/firefox" bekommst du keine shell, sondern es wird 
direkt firefox auf der remote maschine gestartet.

X-forwarding braucht allerdings ein, sofern vorhanden, kommentiertes 
"nolisten TCP" in deinen lokalen X-startscripten, und afair ein "xhost 
+localhost" damit der lokale X-server verbindungen annimmt.

was genau willst du denn machen?
#3997330
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c.m. schrieb:
> X-forwarding braucht allerdings ein, sofern vorhanden, kommentiertes
> "nolisten TCP" in deinen lokalen X-startscripten

Ja, das steht heute leider oft in den Standard-Einstellungen des 
Desktop-Managers, wodurch Remote-X per Default erstmal nicht 
funktioniert, solange man nicht als root in den Config-Files 
rumschraubt.

> und afair ein "xhost +localhost" damit der lokale X-server verbindungen
> annimmt.

Dann nimmt der X-Server nur Verbindungen von localhost aus an. Das tut 
er aber sowieso schon. Man muß da den Namen des Rechners angeben, von wo 
aus man sich verbinden will. Alternativ geht auch einfach "xhost +". Das 
schaltet die Zugriffskontrolle allerdings ganz aus, und jeder 
X-beliebige (no pun intended) kann sich verbinden.
Gast #3997332
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In dem konkreten Fall meine ich mit remote keine distanzlich ferne 
Verbindung sondern über ein häusliches WLAN. Technisch ja trotzdem 
remote...

und dann wäre es für mich interessant die Shell zwar remote zu bedienen 
aber die Ausgaben vor allem auch am lokalen Rechner anzuzeigen.

Zur begrifflichen Festlegung:
Mit lokal meine ich dort wo der Rechner steht der arbeitet.
Mit remote meine ich das Terminal wo Eingaben getätigt werden.

Mögliche Testkonfiguration: Raspberry hängt irgendwo an einem Bildschirm 
und im Netz. Gearbeitet werden zb über ssh Client am Smartphone. Alle 
Ein- und Ausgaben sind trotzdem am Bildschirm zu verfolgen.
#3997336
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Harald Nagy schrieb:
> und dann wäre es für mich interessant die Shell zwar remote zu bedienen
> aber die Ausgaben vor allem auch am lokalen Rechner anzuzeigen.

Das ginge wie schon erwähnt per "screen -x", wobei du vorher auf deinem 
RPi irgendwie ein Terminal mit einer laufenden screen-Session öffnen 
müsstest. Dann von deinem Remote-System aus per ssh verbinden und dort 
das "screen -x" eingeben. Dann sollte die Ein- und Ausgabe der 
screen-Session auf beiden Systeme parallel nutzbar sein. Nebenbei hast 
du dann noch die eigentlichen Features von screen, also mehrere Shells 
parallel quasi in Tabs und die Möglichkeit, sich von einer laufenden 
Session zu trennen und später wieder damit zu verbinden.

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