Aktuelle Firma im Vorstellungsgespräch

Gast #3997507
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Denk Dich in Deinen Gesprächspartner ein:

"Mmmh, warum will der mir nicht erzählen, wo er aktuell arbeitet...? Hat 
er was zu verheimlichen?"

Wenn er mehr als einen Bewerber hat, wirst Du den kürzeren ziehen.
#3997539
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Du musst nicht, Du kannst ihn aber nennen mit Bitte um Diskretion.

Wenn der "neue" Arbeitgeber mit Deinem aktuellen AG dann trotzdem 
Kontakt aufnimmt und Du dadurch Nachteile hast (Kündigung etc.) dann 
muss der neue AG rechtlich dafür gerade stehen und Schadensersatz 
leisten - allerdings muss man auch nachweisen können, dass ein solcher 
Kontakt stattgefunden hat... hat also sein Für und Wider -_-

Viel wichtiger wird für den zukünfitgen AG ohnehin sein, WARUM Du 
überhaupt wechseln willst ;) Denk Dir dafür lieber ein paar gute 
Begründungen aus
Gast #3998011
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Bin derzeit in einer ähnlichen Situation.
Hab die Firma in den Unterlagen nicht genannt und um Diskretion gebeten.
In den VG hat niemand bisher versucht den Firmennamen rauszuquetschen 
oder sonstiges.

Allerdings gab es schon einige Nachfragen wieso man wechseln will und 
meine Antworten waren nicht immer die Erwartung, wohl.
Gast #3998947
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Lothar Miller schrieb:
> Du bist (evtl. auch dezent versteckt) über deine
> aktuelle Firma oder einzelne Personen/Abteilungen/Vorgesetzte dort
> hergezogen...

So ein Sakrileg NICHT zu begehen, lernt man in jedem
Bewerbungscoaching.

René E_ schrieb:
> Du musst nicht, Du kannst ihn aber nennen mit Bitte um Diskretion.

Selbe Unsinn, weil das eine Abweichung der Norm nach Informationshunger
des Personalers ist. Der Betrieb hat sehr wahrscheinlich auch
einiges zu verbergen und das können so einige Leichen im Keller
sein.

> Wenn der "neue" Arbeitgeber mit Deinem aktuellen AG dann trotzdem
> Kontakt aufnimmt und Du dadurch Nachteile hast (Kündigung etc.) dann
> muss der neue AG rechtlich dafür gerade stehen und Schadensersatz
> leisten - allerdings muss man auch nachweisen können, dass ein solcher
> Kontakt stattgefunden hat... hat also sein Für und Wider -_-

Wenn es dann überhaupt aufgrund von nachteiligen Informationen, die
ja nicht stimmen müssen, überhaupt zu einer Einstellung kommt.
Was könnte denn da besprochen werden?:
-Ein Mitarbeiter, der dazu unentbehrlich ist, aber nicht die gebührende
Achtung erfährt, wird doch da schnell als Nestbeschmutzer unbegründet
geoutet.
-Oder der Mitarbeiter eckt bei einigen anderen Kollegen öfters an
die ihn auch noch ständig mobben, aber die Firma nichts unternimmt
um das abzustellen, weil man damit überfordert ist und nicht
eingestehen will.
...oder, ...oder, ...oder.

Und man kann sich gegen solche Machenschaften nur durch Bedeckthalten
wehren, da man ja die neue Firma noch nicht kennt und man ja auch
noch gar nicht sicher ist, ob die Firma geeignet ist.
Ein Arbeitszeugnis kann halt auch noch nicht vorgelegt werden,
weil man ja noch mit seinem alten Arbeitgeber auskommen muss.
Wenn dieses Problem einen Personaler nicht überzeugt, dann weil
das wohl einer von der negativen Sorte ist.

> Viel wichtiger wird für den zukünfitgen AG ohnehin sein, WARUM Du
> überhaupt wechseln willst ;) Denk Dir dafür lieber ein paar gute
> Begründungen aus

Für den wird eher wichtig sein:
-kann der Neue die Aufgabe erfüllen?
-kann der Neue auf Dauer an den Betrieb geknebelt werden?
-wird er sich dem innerbetrieblich Üblichen fügen?
-kann er Ärger machen?
-usw.

Da sind dann natürlich so Infos wie eine Gewerkschaftsaktivität
nicht gerade förderlich oder Infos die im Arbeitszeugnis natürlich
wegen der besonderen, der ständigen Rechtsprechung zu unterlassenden
Bewertungen oder anderer problematischer Infos, nicht drin zu stehen
haben.

Man kann eben nur souverän oder untertänigst auftreten.
Man kennt den neuen Arbeitgeber ja noch nicht und man geht ja auch
Risiken ein, wenn man wechselt. Daher ist eine gewissen Zurückhaltung
an Informationen quasi wie ein Treffen auf gleicher Augenhöhe, denn
alles wird die Firma ja auch nicht aus dem Nähkästchen plaudern, wie
z.B. aktuelle Bilanzen, die Personalkultur (Fluktuation). Genau
wie eine Firma Planungssicherheit haben möchte, sollte dieses
Eingeständnis auch für einen Bewerber gelten. Wird das von der Firma
nicht akzeptiert, wird man wohl dort mit Ungleichbehandlung rechnen
müssen. So könnte man das vorsichtig kommunizieren, wenn man ansonsten
was zu bieten hat.
Gast #3999079
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Lothar Miller schrieb:
> der_tony schrieb:
>> und meine Antworten waren nicht immer die Erwartung
> Lass mich raten: Du bist (evtl. auch dezent versteckt) über deine
> aktuelle Firma oder einzelne Personen/Abteilungen/Vorgesetzte dort
> hergezogen...

Lustig wie hier automatisch immer davon ausgegangen wird dass wenn man 
nicht genommen wird selber schuld ist, Mist erzählt hat, etc...
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #3999244
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der_tony schrieb:
> dass wenn man nicht genommen wird selber schuld ist
Du hast das doch selbst geschrieben:
der_tony schrieb:
> und meine Antworten waren nicht immer die Erwartung, wohl.
Wenn du nicht die Antworten geben kannst, die erwartet werden, dann lag 
es doch an irgendwie dir. Oder?

> Lustig wie hier automatisch immer davon ausgegangen wird dass wenn man
> nicht genommen wird selber schuld ist, Mist erzählt hat, etc...
Ja, dann mach einfach nicht so ein Geheimnis draus. Wenn du sonst nichts 
sagst, kann man von Allem ausgehen. Und ich gehe im Zweifelsfall immer 
vom Einfachsten aus.
Gast #4001117
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Abdul K. schrieb:
> Äh, ist es heutzutage nicht mehr üblich im Lebenslauf alle vorherigen
> Stellen anzugeben? Du hast den letzten Arbeitsplatz einfach weggelassen?

Klar ist es üblich den aktuellen Arbeitsplatz anzugeben. Du kannst aber 
statt dem Firmennamen z.B. ein führendes Elektronikunternehmen schreiben
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